muss man vom Arbeitsamt ein vermitteltes Praktikum annehmen?

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4 Antworten

Das ist kein praktikum sondern eben ein probearbeiten, um die chance auf einen job zu haben. Annehmen musst du es nicht, aber du musst eine sanktion befürchten, wenn du einfach so nicht hingehen willst. Probearbeiten von wenigen tagen ist legitim.

Warum willst du da nicht hin?

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Talkuser 21.04.2016, 23:32

ich hasse es wenn man sich vor anderen Kollegen blamiert etwas falsch gemacht zu haben!

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konstanze85 21.04.2016, 23:39
@Talkuser

Dir ist schon klar, dass dir in jedem job fehler passieren werden und dass du in jedem job kollegen haben wirst?

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MaraMiez 22.04.2016, 09:38
@Talkuser

Und du denskt, alle diese Kollegen hätten ab dem ersten Tag alles richtig gemacht?

Egal wo, man sich wird immer erstmal reinfinden müssen und Fehler machen und man wird auch immer Kollegen haben (denen das genau so ging).

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Man muss nichts. Aber man sollte, sonst sagt das Amt irgendwann "Na wenn du nicht willst, wollen wir auch nicht." und kürzen die Bezüge.

Wenn man Geld bezieht, hat man nunmal die Pflicht sich darum zu bemühen, dass man wieder im Arbeitsmarkt Fuß fasst. Und das heißt, man hat die Pflicht jede Möglichkeit, die man hat, in Anspruch zu nehmen.


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Talkuser 21.04.2016, 23:12

ja genau das haben sie auch angedroht :)

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MaraMiez 21.04.2016, 23:13
@Talkuser

Na dann weißt du ja bescheid. Die Bezüge können um bis zu 30% gekürzt werden...es kann so weit gehen, dass man gar kein Geld mehr bekommt, sondern nur noch Sachbezüge und Lebensmittelgutscheine. Heißt also: Praktikum machen oder damit klar kommen, dass es weniger Geld gibt.

Ich hab mich auch auf Stellen beworben, als ich wusste, dass es sinnloser Quatsch ist, da ich sichtbar schwanger war und mich so keiner einstellt, egal wie qualifiziert und motiviert ich an die Sache ran geh.

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Talkuser 21.04.2016, 23:18
@MaraMiez

du hast extra schwanger gemacht das du weiter vom Arbeitsamt bezahl wirst?

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MaraMiez 22.04.2016, 09:52
@Talkuser

Nein? Ich bin schwanger geworden, weil mein Mann und ich ein Kind wollten und wussten, dass ich aus dem Leistungsbezug raus falle, bevor das Kind da ist, da mein Mann bis dahin einen Job hat, der genug Geld bringt? (Er war bis dahin Student.) Ich habe das dem Amt gemeldet, sobald wir das wussten und er den Vertrag in der Hand hielt, dass es so kommen wird und das war noch bevor ich schwanger wurde. Den nächsten Weiterbewilligungsantrag hab ich dann gar nicht mehr gestellt, obwohl ich damit 2 Monate, in denen ich noch Anspruch gehabt hätte, verschenkt habe. Es handelte sich hier um 3,5 Monate zwischen Ende meiner ersten Elternzeit und beginn der Mutterschutzzeit. Mein Leistungsbezug endete, als mein erstes Kind endlich einen Kitaplatz hatte. (Davor hätt ich also beim besten Willen auch gar nicht arbeiten gehen können). Zu dem Zeitpunkt, zu dem ich also wieder hätte arbeiten gehen können, bezog ich dann auch schon kein Hartz4 mehr, daher war es egal, ob ich zu diesem Zeitpunkt wieder schwanger war oder nicht, weils das Amt nicht mehr gejuckt hat, ob ich arbeite oder nicht. Sie schickten mir nur eben vorher Stellenvorschläge, weil deren System das so vorgibt. Meine Sachbearbeiterin fand das selbst unsinnig und riet mir, mich gar nicht erst zu bewerben, da das jedem Aufwand und Geld spart. Weil ich aber so ein Mensch bin, der gerne arbeitet und sich nicht auf dem Sozialstaat ausruhen will, dachte "Wer weiß, vielleicht hinterlass ich ja trotzdem nen Eindruck und bekomm ne Stelle für nach der Geburt."

Stell dir vor, nicht jeder, der wärend dem Hartz4-Bezug schwanger wird, tut das, weil er sich durchschmarotzen will. Manche haben echt einen Plan, der Sozialbezüge nicht vorsieht.

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Ja sonst Leistungskürzung weil du mitwirken mußt bei der Arbeitssuche.

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Talkuser 21.04.2016, 23:29

ja kreidler so siehts aus

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Bei Ablehnung sind Leistungskürzungen zu befürchten.

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