Muss man unnachweisbare Schulden des verstorbenen Ehepartners tilgen?

9 Antworten

Man muß hier Nachlassverbindlichkeiten von einen überschuldenten Nachlass unterscheiden. Es ist Grundsätzlich nicht möglich die Guthaben von den Schulden zu trennen. Weiß man von vornherein, das der Nachlass überschuldet ist, dann sollte man die Erbschaft einfach ausschlagen.

Nach der Annahme der Erbschaft gibt es noch die Möglichkeit der Nachlassinsolvenz und sofern keine Masse vorhanden ist, die Einrede der Dürftigkeit.

Da steht aber auch nur als Verwendungszweck etwas mit "Rate". Das klingt für mich eher als hätte die Verwandtschaft etwas zurückbezahlt hat. Muss meine Mutter nun bezahlen oder können die das ohne Nachweis nicht einfordern?

Grundsätzlich muß der der eine Forderung erhebt diese auch belegen. Im Gegensatz zum Erblasser kann die Mutter die Forderung u.U. mit Nichtwissen bestreiten. Ein Bestreiten mit Nichtwissen heißt, das die Mutter schlicht sagt, ich weis nix von der Forderung.

Ohne verbindliche schriftliche Verträge können keine Ansprüche erhoben werden. Wenn die Verwandschaft mit geerbt hat, kommt es darauf an was im Testament steht. Normal erbt man nicht nur vorhandene Güter oder Geld, sondern auch die Schulden des Verstorbenen.Im Zweifelsfall hilft nur ein Anwalt.

Schulden eintreiben, von denen sonst nirgends Nachweise vorliegen

ohne Beweise kann keine Zahlung gefordert werden

als hätte die Verwandtschaft etwas zurückbezahlt

sehe ich genauso, wie sonst soll da ein Einzahlungsbeleg mit Rate auftauchen

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LG Vicky aus Hamburg

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