Muß man umziehen

...komplette Frage anzeigen

6 Antworten

nö sie haben dich aufgefordert eine neue wohnung zu suchen, die angemessen ist. wenn du die frist verstreichen lässt, wirst du die differenz selber zahlen dürfen aus der regelleistung. die arge hat noch nie jemanden zu irgendwas gezwungen.

vielen Dank. Ja werde schon aufpassen. Gewundert hat es mich nur mich auf die Nachbarstadt zu verweisen.

Ich habe eh schon eine andere Wohnung beantragt.

0

nein, kann sie nicht.

Das Jobcenter (so heißt das jetzt) wird aber auf jeden Fall nur die angemessene Miete für Deine jetzige Wohnung zahlen.

(In einigen Städten heißt es "Arge", nicht "Jobcenter" - das variiert.)

0

Ja klar! Wer zahlt der bestimmt! Wollen Sie nicht mehr frenmdbestimmt werden, dann müssen Sie sich die Einkünfte nachhaltig verschaffen, die Sie aus der staatlichen Alimentation und Bevormungung befreien; bis dahin werden Sie halt fremdbestimmt!

hallo, ganz so kann es nicht sein; wenn die Person in eine andere Stadt zieht, dann ist für die Zahlung der Sozialleistungen ein anderer Aufwandsträger zuständig; dann würde doch jede Kommune ihre Sozialhilfeempfänger zwingen in eine andere Stadt zu ziehen und sie wäre sie und die Kosten los. Eine einfache Möglichkeit zur Sanierung des Sozialhilfehaushaltes.

0
@Guppy194

Das wäre eine Ausgleichssache der Städte untereinader - an der Grundaussage hinsichtlich der zu duldenden Fremdbestimmung ändert dies nichts!

0

Müssen muß man gar nichts

Die ARGE ( Jobcenter ) kann kann alles versuchen um Dich mit einem Zwang zu belegen. Ob du dich darauf einlässt ist eine andere Sache. Der Sachbearbeiter versucht nur seine Arbeit zu erledigen, die auch er aufgetragen bekommt. Was hier ausgeübt wird sind einfach nur Verwaltungs und keine Rechtsvorschriften. Was das Jobcenter verlangen kann ist, dass Du dir in einer anderen Stadt ebenfalls eine Arbeit beschaffst; nicht aber wegen einer zu teuren Wohnung, den hier müssen sofern diese eine angemessene Größe hat die Kosten in voller Höhe übernommen werden. Und Grundsätzliches: Über 78 % der ALG Bescheide sind falsch berechnet und es sollte darauf geachtet werden, dass zu jedem Vorgang ein schriftlicher Bescheid ergeht, gegen den man Widerspruch einlegen kann.( Gilt z.B. auch bei Anträgen, welche hirnrissiger Weise abgelehnt wird.

Also, wenn Dich das Jobcenter gezwungen hat wegen billigere Wohnungen unzuziehen, ist das in meinen Augen nichts anderes als Nötigung im Amt. Wenn es Knüppelhart kommt, einen Anwalt nehmen ( Ca. 10 -30 € )

Übrigens: Um als bester Mitarbeiter dazustehen muss ich zeigen, dass ich in der Lage bin
weitmöglichst das Gros der gestellten Anträge abzulehnen. Das geht solange gut bis jemand den Widerspruch einlegt und auch Klage einreicht. Die Widersprüche selbst werden von der gleichen Behörde bearbeitet und fallen fast immer und regelmäßig in die Tonne.

vielen Dank. Der vdk steht mir zur Seite. Mir kam das "Kind" auch außerordentlich unerfahren vor. Ich war ziemlich sauer denn ich setzte eigentlich einige Menschenerfahrung voraus. Ziemlich schnell merkte ich auch dass das ganze einstudiert war. Spätetestens bei dem Satz mit Ihren Ausbildungen finden Sie eh keinen Job. Ich besitze zwei IHK Ausbildungen und habe studiert. Woher wolte Sie das überhaupt wissen. War ein regelrechtes runtergerassel von eingebläuten Antworten.

0

Zwingen nicht direkt.. Aber, sie können dir die Zahlung des Teils deiner Miete der ihnen zu hoch erscheint verweigern, so das du den Teil noch selber tragen musst.. Und dann wirst du dir mit Sicherheit bald ne neue Wohnung suchen..

Eine andere Wohnung ja, aber nicht in eine andere Stadt umziehen. Ich wohne seit 40 Jahren hier.

0

Was möchtest Du wissen?