Muß man solche Argumente verstehen?

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3 Antworten

Der Argumentation kann man ohne weiteres folgen. Private Vermieter mit einer oder nur wenigen Mietwohnungen ist das Risiko keinesfalls zu zu muten, wenn es demgegenüber genügend Bewerber um Wohnungen gibt, die ihren Kriterien entsprechen und genügend Sicherheit in Aussicht stellen können.

Grundsätzlich ist es Aufgabe des Staates und ggf. großer Wohnungsbaugesellschaften, einen gewissen Teil ihres Wohnungsbestandes an Menschen zu vermieten, die ansonsten auf dem Markt keine Chance hätten. Angenommen, eine staatliche Wohnungsgesellschaft oder auch eine private vermietet von 1000 Wohnungen 10 oder 20 an Flüchtlinge und das tun dann alle großen Wohnungsgesellschaften, dann kämen damit Tausende Wohnungen zusammen und das Risiko wäre je Wohnungsgesellschaft relativ gering. Viel geringer, als für private Vermieter mit nur wenig Wohnungen.

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bwhoch2 03.02.2016, 10:19

Danke für die Auszeichnung.

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Objektiv betrachtet sind die Argumente doch recht eingängig.

Der Staat hat für Flüchtlinge viel Wohnraum angemietet. Und zahlt in vielen oder allen Fällen, am ende eine Sanierung. Man geht davon aus das der Wohnraum am ende der Mietzeit unbewohnbar ist.

Dem gleichen steht der Vermieter aus dieser Frage gegenüber. Mehr noch, wer zahl die aufgelisteten Ursachen? Der Staat zahlt bis der Vertrag ausgelaufen ist unabhängig davon ob sich dort noch Flüchtlinge aufhalten. Aber wer zahlt in diesem konkreten Fall.

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schelm1 01.02.2016, 20:25

Die Fragen sind folglich nicht ohne Grund gut zu verstehen!?!

Kann man danach überhaupt noch Flüchtlinge oder ARGE-Empfänger als Mieter zur Vermiitlung an Vermieter aufnehmen oder scheiden bei solcher Argumentation alle Bewerber ohne festes Einkommen von vorne herein für die Wohnungsnachfrage aus?

Damit würde sich weitere Hilfestellung für solche Betreuungsfälle als nutzlos erweisen, indem Enttäuschungen ausblieben!?!

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Ysosy 01.02.2016, 20:41
@schelm1

Es geht hier explizit um Flüchtlinge. Bei Flüchtlingen kann es passieren das nach 1-2 Jahren der Antrag abgelehnt wird. 2 Wochen später steht die Polizei vor der Haustür und bringt diese direkt zum Flughafen. Es gibt dann aber 3 Monate Kündigungsfrist, welche durch die Kaution gedeckt ist. Offen bleiben jedoch die kosten für die Sanierung. Wenn der Vermieter die Familie im Ausland anschreibt und um eine Kostendeckung bittet, wird er wohl kaum Erfolg haben.

Bei einem Deutschen Staatsbürger, ist eine solche Entwicklung höchst unrealistisch. Über die Gesetzeslage kann ich keine Auskunft geben, aber man kann dann eventuell Verwandte haftbar machen. Oder zumindest den neuen Aufenthalten in Deutschland ermitteln.

Ideal wäre es wenn die Bürgschaft für die Flüchtlinge der Staat übernimmt. Oder anders ausgedrückt eine Staatliche Institution. Das hat bei vielen anderen Wohnräumen auch funktioniert.

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Man sollte alle Mieter nach Verlässlichkeit sortieren und dann auswählen.

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