Muss man sich wegen AfD Sorgen machen?

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Ich vergleiche die Lage gern mit den frühen 90ern, in denen nach und nach die Republikaner in die Landtage eingezogen sind & die Deutschen Angst hatten bzw. die Medien sich mit Mutmaßungen und Horrorszenarien überschlugen.

Auch damals war es letzten Endes heiße Luft, was die Republikaner losließen & wurde mit ähnlichem Medienecho begleitet, das die Aktionen der AfD nun finden ------> ich denke, dass man sich wegen der AfD keine Sorgen machen muss.

Warum, bloß weil eine Partei nationalistische Töne und Bedürfnisse anklingen läßt?Die sind doch im Volk  vorhanden, können nicht mehr länger zugedeckt werden, wie es manche Parteien gene möchten.Ich könnte mir vorstellen, daß die AfD im Bundestag auch einen reinigenden Effekt haben kann, daß Meinungen und Punkte zur Sprache kommen können, die vom Mainstream der Politik und der Medien zu gerne negiert oder ignoriert werden.


Nein. Ich freue mich sogar, so werden die etablierten Parteien gezwungen sein wieder ihre Wähler anzusprechen und nicht nur Phrasen von sich geben. Ich hoffe, dass die CDU wieder konservativ wird und die SPD/Linke sich näher kommen. Dieser Einheitsbrei hat uns nicht gut getan und wenn dies überwunden wird ist die AfD auch kein Thema mehr, nur die wirklich Rechten würden sie dann weiterhin wählen, aber nicht bei Protestwählern und das sind mindestens zwei Drittel der Wähler. Ich kenne unzählige Menschen die leider die AfD (aus Protest) gewählt haben aber definitiv nicht rechtsradikal oder rassistisch sind sondern einfach nur unzufrieden sind.

Also, keine Sorgen machen. Die Augen aber offen halten, Populisten dürfen nie regieren und wie unfähig Rechtspopulisten beim Regieren sind wissen die Österreicher mit der FPÖ besser als wir hierzulande. Wir sehen aber ihre Inkompetenz bei den ständigen internen Streitereien und öffentlichen, unprofessionellen, Disputen (Lucke und Petry).

Gruß.

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