Muss man sich sowas vom Ordnungsamt gefallen lassen?

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6 Antworten

Dein Dorf ist doch kein rechtsfreier Raum ! Auch dort gilt die StVO, nach der man nicht auf dem Gehweg parken darf, wenn es nicht besonders ausgeschildert ist.

Wenn ihr einen KFZ-An- und Verkauf habt, dann wird euer Grundstück doch wohl groß genug sein, um eure eigenen Autos abzustellen. wenn nicht, müsst ihr eben ein paar Schritte laufen. Aber mit welchem Recht willst du einen Freifahrtschein für falsches Parken ? Und dann noch über das Ordnungsamt maulen.... Unglaublich !

Es gibt ganz klare Regeln, an die Du Dich halten solltest. Erstens ist das Parken auf Gehwegen tabu. Das ist schon mal die erste Ordnungswidrigkeit. "Wo nie jemand lang geht" ist kein Argument, ein Gehweg ist ein Gehweg und kein Parkplatz. Dass Ihr keine andere Möglichkeit habt, alle Autos unterzubringen, ist natürlich ein hartes Schicksal. Ich bin kürzich in eine Wohnung gezogen. Und dann habe ich festgestellt, dass ich keinen Platz für meinen Kleiderschrank habe. Den stelle ich jetzt ins Treppenhaus, wo nie jemand lang geht. Richtig klasse so etwas. Ich habe keinen Platz für meine Klamotten, dann beanspruche ich einfach den öffentlichen Raum. Um es deutich zu sagen: Du hast nicht zu beurteilen, ob Du durch Dein Verhalten andere belästigst oder behinderst.

Die StVO spricht von "schmalen Straßen" bzw. Fahrbahnen, wo nicht geparkt werden darf. Was "schmal" bedeutet, ist Auslegungssache, um Zweifel also Sache der Rechtsprechung. Die 3,50 Meter Rettungsweg sind nicht ganz abwegig.

"Es war nicht zulässig das der Kerl vom O-Amt seine Karre quer auf der Straße abgestellt hat so das niemand mehr vorbei kommt und auch nicht das ständig leute vom Jugendheim, nachts auf Parkplatz die reifen drehen lassen oder mit vollgas die 50 Meter bis zur kreutzung zu brettern aber das interessiert die alles nicht. Nur den Leuten die da ehrlich ihr Geld verdienen wollen, wollen die ans Bein pissen."

Der Mensch vom Ordnungsamt und "die Leute vom Jugendheim" verdienen also nicht ehrlich ihr Geld? Ich frage mich gerade, wer in diesem "Kindergarten" das Kind und wer der Erzieher ist.

Fußwege sind nun mal für Fußgänger und Kinder unter 10 Jahren fürs Rad fahren da und nicht als Parkfläche für´s Auto gedacht.Eine gewisse Straßenbreite muss erhalten bleiben,damit Rettungsfahrzeuge,wie auch die Feuerwehr ausreichend agieren kann.So gesehen machen Vorschriften schon Sinn.

In Schland gibt es nun mal für alles Regeln. Manchen mag es kleinlich und komisch vorkommen, dafür ist aber so ziemlich alles geregelt.

Die Vorschrift ist nun mal so, man kann natürlich probieren erst einmal die Sache mit allen Nachbarn abzuklären und anschließend mal bei der Stadt ein Termin machen und dann die Lage zu besprechen um eine gute Lösung für alle zu finden.

Auch auf die Gefahr das dir die Antwort nicht gefallen wird:

Zum Glück gibt es in Dt. Gesetze die den Strassenverkehr regeln und je eher du das akzeptierst desto eher wird dich/euch das OA auch in "Ruhe" lassen.

  1. eine mindestdurchfahr-Breite beträgt nicht 3,50m sondern nur 3,05m
  2. das Dienstfahrzeug des OA hat wie jedes Dienstfahrzeug der Polizei/Feuerwehr u.s.w. Sonderrecht und darf fahren + stehen wo es nötig ist (z.B. Bürgersteig, Feuerwehrdurchfahrten u.s.w.)
  3. sofern es nicht anders ausgeschildert ist, ist ein befahren ganz oder teilweise Parken/Halten auf dem Bürgersteig immer Verboten
  4. das OA hat ähnliche Rechte wie die Polizei Aufnahme der Personalien, bei Verdacht Durchsuchung auf gefährliche Ggenstände, festsetzen bei Verweigerungen u.s.w., u.s.w.
  5. Das OA kann nur Verstöße ahnden die sie auch sieht + ist in erster Linie für den "ruhenden" Verkehr, Jugendschutz, Emissionsschutz, Grünanlagen-Schutz u.s.w. zuständig, kann aber jederzeit zur "Gefahrenabwehr" andere Aufgaben übernehmen - das bedeutet wenn irgend jemand etwas verbotenes tut dann muß es das OA auch sehen damit es geahndet werden kann! Quietschende Reifen sind Grundsätzlich - Sache der Pol. da fließender Verkehr.

"Habt ihr eine Idee was man machen kann?"

Es muß schon einiges vorgefallen sein wenn das OA einen auf den "Kieker" hat, Belehrungen ignoriert, immer wieder gegen (mündliche) Verwarnungen verstoßen, respekloses beleidigendes Auftreten (das wird, so wie du schreibst, auf jeden Fall einer der Gründe sein).

Klaro - haltet euch an die Gesetze - tut euch den gefallen oder ihr werdet es lernen, so oder so!

Gut, das ist deine (beschränkte) Sicht der Dinge.

Wenn Fahrzeuge ordnungswidrig geparkt sind, können diese verwarnt werden. Sind diese ordnungsgemäß abgestellt, dann nicht.

So einfach kann alles sein...

Es reicht im Normalfall eine Mindestdurchfahrtsbreite von 3,05 m.

Es war nicht zulässig das der Kerl vom O-Amt seine Karre quer auf der Straße abgestellt hat

...ganz genau, es gibt einen Unterschied zwischen abstellen und parken.

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