Muss man sich die Weisheitszähne ziehen lassen, obwohl sie vollkommen gesund sind?

16 Antworten

Vergesst nicht, das ein Zahnarzt ca.500 Euro für jeden(!) Weisheitszahn bekommt, den er euch zieht.. dazu dann noch das Geld von etwa 25 Euro pro Spritze (3x piekst er ja glaube ich um zu betäuben = ca.75 Euro. Nicht ohne Grund fragen die Ärzte, ob sie nicht auch gleich die anderen mitziehen sollen... Solange keiner Probleme macht, auf keinen Fall ziehen lassen, auch wenn er schief liegt! Man kann es dann immer noch machen, falls der Zahn mal anfängt zu wachsen, ist nichtmal sicher bei Weisheitszähnen das die überhaupt mal anfangen zu wachsen..

Hallo ihr Lieben,

Wer sagt, dass dieser Eingriff gar nicht weh tun würde, ist echt ein Lügner oder hat die Schmerzen längst vergessen. Ich bin jetzt fast 18 und meine Weisheitszähne stehen anscheinend in einer unvorteilhaften Lage ? . Man kann sich schönreden was man will... Heute wurden mir "gerade mal" 2 weisheitszähne links oben und unten unter örtlicher Betäubung gezogen. So fangen wir mal ganz von vorne an. Im Wartezimmer hatte ich schon richtig Angst. Ich habe schon so viel gehört, wie zB. dass man danach ein blaues Auge kriegen kann und alles (natürlich dick und) blau wird. Aber weil ich ja sooo viele positive Erfahrungsberichte im Internet gelesen habe, dachte ich mir >Hey so schlimm kann's echt nicht sein !< So. Dann wurde ich reingerufen und betäubt. ÖRTLICHE BETÄUBUNG - Mein schmerzhaftestes Erlebnis meines bisherigen Lebens. 4 ca. 10 (?) Zentimeter lange Spritzen , jeweils zwei in einen Zahn. Wow. Und ich fragte noch meinen Kieferchirurgen: "Tut das weh?" Er: "Jap." Wow, was für eine aufmunternde Antwort, aber wenigstens nicht gelogen. So, nachdem ich fast angefangen habe zu heulen, weil die Spritzen so wehgetan haben, musste die Betäubung erst einmal wirken. Nach 10 Minuten (und einem Raumwechsel) kam dann der Arzt mit seiner Assistentin. Er sagte, ich solle jetzt meine Kopfhörer aufsetzen und einfach entspannt Musik hören. Okay, gesagt, getan, und vom Einschnitt merkte ich schon mal (Gott sei Dank) nichts. So, dann kam der Bohrer... Echt ein unbeschreiblich widerliches, unangenehmes Gefühl, wenn der Bohrer sich tief in den Unterkiefer einbohrt... Danach zog der Arzt mit einer Zange den Zahn raus. Bis hierhin gab es erstmal keine großen Probleme außer dem scheiß Gefühl.Vernäht, und fertg. Jetzt war der obere Weisheitszahn dran- wie eben aufgeschnitten, dann mit dem Bohrer freigebohrt ( Der Knochen muss freigelegt werden) . Und dann , um Gottes Willen, brach er mit der Zange den Zahn, ich hörte nur ein widerliches Knacken, das einfach nicht aufhörte. Ich gab irgendwelche Laute von mir und der Arzt sagte: Tut es weh? Oder wegen dem Geräusch?... Ich dachte mir nur so >Hey wie soll ich bitte antworten mit 4 Händen in meinem Mund <... Auf jeden Fall wurde auch die Wunde vernäht und ich war fertig. Danach war mir echt schwindelig, und ich bekam Vier Schmerztabletten (Ibuprofen 600) . Die sind auch bitter nötig. Etwa 20 Minuten danach, spürte ich schon einen leichten aufkommenden Schmerz (neben dem Blut in meinem Mund).Mein Vater ist Gott sei Dank mitgekommen, sodass ich seelischen Beistand hatte. Ich wollte echt nur noch heulen und war froh , dass es vorbei war. Bis jetzt (abends) haben sich die Schmerzen verschlimmert und ich habe eben die zweite Tablette eingenommen. Ich habe eine Brühe getrunken und weiter nichts gegessen. Ich denke man hat auch nicht besonderen Appetitt wenn man Nähte im Mund hat, den man nicht mehr richtig öffnen kann. Aber sprechen kann man eigentlich noch, soll es aber so wenig wie möglich tun. Ich habe echt Angst vor der Nacht und vor allem, vor morgen. Der Arzt meinte, morgen würde meine linke Backe sehr stark angeschwollen sein, und ständiges Kühlen bloß nicht vergessen. Das habe ich auch nicht. Nächste Woche werden die Nähte gezogen (was auch weh tun soll) . In ein paar Monaten werden die anderen zwei Weisheitszähne auf der rechten Seite gezogen. Ich weiß zwar nicht warum, aber ich denke, weil sie einfach EXISTIEREN. Wenn man es sich leisten kann, sollte man auf jeden Fall eine Vollnarkose wählen. Meine Erfahrungen sollen nicht heißen, dass es allgemein und bei jedem Patienten so ist. Die OP an sich hat vielleicht 15 Minuten gedauert. Jedoch will ich sie nie mehr wiederholen. Die Zähne habe ich als Souvenir mitgenommen... Naja das war meine Erfahrung beim Weisheitszähne ziehen, und ich hoffe ihr könnt euch davon etwas MEHR vorstellen als von diesen SACHTEXTEN wie: "Der Kieferknochen wird freigelegt" ... Alles Gute und ich hoffe, dass bei mir sowie bei euch alles gut geht :)

Hallo Sternschnuppe,

das habe ich mich auch schon oft gefragt, obwohl meine mittlerweile raus sind (obwohl die nie Probleme gemacht haben). Ein Zahnarzt, Dr. Fürstenau, war so freundlich einen Beitrag über die Weisheitszähne (wozu sie gut sind, welche Risiken sie inne haben, etc.) bei uns im Blog zu posten:

http://www.jameda.de/blog/zahnmedizin/weisheitszaehne-entfernen/

Alles Gute!

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