Muss man nach einem Inkassobrief die Mahnspesen zahlen?

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6 Antworten

Ich schick dir heute abend 2 links

Inkassogebühren sind im zusammenhang mit einem Onlinebezahldienst wie klarna selbst im verzugsfall nicht durchsetzungsfaehig und werden mangels Erfolgsaussichten nicht expl eingeklagt 

Dabei spielt es keine Rolle ob segoria, ident oder coeo beauftragt wurde. 

Auch die 4,90 pro mahnung sind nicht zu zahlen

Lass dir also keinen Bären aufbinden

Zu den Mahngebühren :

Gerichte anerkennen zwischen 1 € (z.b AG Bad Segeberg Urt. v.
25.11.2011 − 17 C 160/11)und 2,50 € (z.b AG Brandenburg a.d. Havel
Urteil vom 25.1.2007 – 190/0631 C ) an Mahngebühren pro Mahn Schreiben 

Es spielt also keine Rolle was in den AGBs steht , mehr wie 2,50 werden nicht anerkannt. Da über diesen Sachverhalt auch die Gl infomiert sind kann man davon ausgehen das darüber Hinausgehende Forderungen nicht eingeklagt werden

Zu Inkassogebühren im Zusammenhang mit Onlinebezahldiensten habe ich Dir einen Link als Kompl. geschickt

ICH würde jetzt den offenen Betrag zweckgebunden direkt an klarna überweisen und 5 € dazurechnen

Verwendungszweck im Überweisungsträger :

Die klarna rechnungsnummer und " nur Hauptforderung xx € plus 5 € Verzugskosten

Das wird passieren :

Das Inkasso wird in einem weiteren Schreiben "begründen" warum die Kosten der Beauftragung angeblich vom Schuldner zu zahlen ist

ICH würde schriftlich antworten :

"...Sehr geehrtes Inkasso Team - ich weise
die Forderung vollumfänglich zurück - weitere Briefe Ihres Hauses sowie
Ihrer Vertragskanzlei werden zu keiner Zahlung führen - einen
gerichtlichen Mahnbescheid werde ich deshalb widersprechen ich untersage expl die Kontaktaufnahme per telefon .."


Das Inkassobüro wird trotzdem weiter schreiben und eine Kanzlei wird sich ebenfalls melden

Nerven bewahren

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@EXInkassoMA

hallo. danke dir.

Ich habe noch eine  frage... Allein für die Bestellung müsste ich 39,00 zahlen ohne das unten angeführte... was soll ich davon zahlen bzw.was nicht?

Allgemeine Bearbeitungsgebühr: 24,48

Kosten für dieses Schreiben: 8,76

Evidenzhaltungsgebühr: 5,28

Zinsen seit Fälligkeit: 0,26

Mahnspesen; 12,00

insgesamt wären es 89,78 statt 39,00

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@wemi01

KnP Financial services - hier handelt es sich um ein österreichisches Inkassounternehmen, ergo sind deutsche Urteile nicht relevant. Lieber Fragesteller, dies hättest Du erwähnen sollen/müssen.

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Wie hoch sind die jeweiligen Mahngebühren?

Und in welchem Zusammenhang wurden sie gefordert?- Waren alle Mahnungen per Mail? welches Inkasso?

Mahngebühr 12,00

Nein die ersten 2 per post dann inkasso brief per mail

KnP Financial services

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@wemi01

Als Österreicher mußt Du nun in den AGB´s des Verkäufers nachlesen, ob und inwieweit Mahngebühren gefordert werden können.

Welche Mahngebühren sind zulässig? - ZPO.at

www.zpo.at/2014/08/welche-mahngebuehren-sind-zulaessig/
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Du meinst wahrscheinlich die Inkasso Gebühren oder? Die Mahngebühren muss man in übrigen immer zahlen...

ja das auch und nein normal nicht

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wenn da eine mahngebühr fällig ist muss diese auch mit bezahlt werden,

Nein das dürfen sie ja nicht

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natürlich müsst die Mahngebühren auch bezahlen

Nein  muss man nicht

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seit wann muss man bei Mahnbriefen die Mahngebühren nicht zahlen?

Schon immer

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@wemi01

Das ist völliger Unsinn. Die erste Mahnung ist lediglich eine "Zahlungsaufforderung" die unentgeltlich ist. Hier ist allerdings schon die zweite Mahnung im Haus. Hier entstehen Mahngebühren. Du kannst ja mal versuchen die nicht zu zahlen. Dann hast du schnell gründlichstens Ärger am Hals.

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