Muss man nach der Grundausbildung in der Bundeswehr weiterhin zur Bundeswehr und muss man in der Grundausbildung schon damit rechnen sein leben zu riskieren ?

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7 Antworten

Ich will mal später in die Bundeswehr , aber nicht in den Krieg oder in Kriesengebiete

Hübsche Vorstellung - wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht nass, oder wie? Ob Du als Soldat später in Einsätze gehst oder nicht, entscheidest nicht Du, sondern das bestimmt die militärische Führung - wenn Du gebraucht wirst, dann hast Du zu gehen, Punkt. Dafür gibt es Soldaten. Eine Armee funktioniert nach dem Schema Befehl und Gehorsam, oder wie einer meiner Ausbilder zu sagen pflegte: "Wir sind Soll-daten, keine Will-daten!"

Ich will nur die Grundausbildung

Das geht nicht. Die Grundausbildung dauert 3 Monate, die Mindestverpflichtungszeit im Freiwilligen Wehrdienst beträgt 7 Monate. Wozu sollte die Bundeswehr denn Leute ausbilden, wenn diese dann sofort wieder aus der Truppe verschwinden? Die Bundeswehr ist kein Abenteuer-, Spiel- & Spaß-Verein, sondern die Armee Deutschlands.


und ein harter Kerl werden

Zu viele Ami-Soldaten-Filmchen gesehen? :-) Klar kann man bei der Bundeswehr Dinge wie Kameradschaft, Teamgeist oder sportliche Herausforderungen erfahren und erleben, aber das ist nur ein Nebeneffekt der militärischen Aufgaben. Die stehen im Vordergrund. Und das hübsche Märchen, dass bei der Armee aus Jungen Männer werden, ist nichts weiter als der kitischige Höhepunkt der US-Filme und -Spiele, die seit Jahren in Deutschland das Bild der Kiddies vom Militär prägen - LEIDER.

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und ein harter Kerl werden

Du willst also die militärische Grundausbildung absolvieren, um ein "harter Kerl" zu werden, aber um Gottes Willen nicht in ein "Krisengebiet". Heutzutage ist Beides eng miteinander verknüpft, so ist nun mal die Ausrichtung der BW in der heutigen Zeit. Die BW bildet Soldaten nicht zum Vergnügen aus, somit kannst du dir dein Vorhaben abschminken.

Weiterhin ist es natûrlich äußerst wichtig, dass man nach drei Monaten Militärdienst, wenn man aus selbigem ausscheidet, halbwegs mit einem automatischen Gewehr umgehen kann, da man dieses heutzutage quasi jeden Tag mehrmals benötigt, wozu auch immer. Ebenso wie eine halbe Stunde unfallfrei geradeaus gehen zu können oder einen Kleiderschrank penibel sauber einzuräumen. Ist das deine Definition eines "harten Kerls"? Wieviel Erfahrung, glaubst du, sammelst du wohl in drei Monaten und worin?

Such dir einen Pfadfinderverein, dort kannst du draußen "spielen" gehen und dich austoben.

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Kommentar von navynavy
29.03.2016, 21:57

Äußerst treffend formuliert! DH!

3

Solche Leute wie dich braucht die Bundeswehr!

Geh Montag sofort zum nächsten Karriereberater und mach mit ihm deine Unterlagen fertig!

Sag dem Typen aber direkt, dass alles unter KSK oder Kampfschwimmer nicht in die Tüte kommt. Und wenn der Kerl faxen macht, verteilst du erstmal Respektschellen!

Mal ehrlich, denkst du die Bundeswehr ist ein Freizeitverein für gescheiterte Existenzen, die sich mal eben bespaßen lassen möchten, oder zu super geilen Typen werden wollen?

Zu letzterem reicht es mittlerweile eh nicht mehr, man darf ja nichts mehr mit Rekruten machen, die liegen ja schon mit Schnappatmung im Graben, wenn man mal 12 km auf Zeit und mit Gepäck joggen will.

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Wenn du nicht in Krisengebiete willst dann bist du bei der Bundeswehr falsch. Die Leute die zur Bundeswehr gehen, wollen Krisen verhindern und sich nicht davor drücken. Entweder willst du wirklich zur Bundeswehr und riskierst halt etwas mehr als wenn du nur zu Hause sitzt, oder du bleibst ganz zu Hause. Wer sich heutzutage verpflichten lässt, muss damit rechnen, dass er wahrscheinlich ins Ausland muss. Ich rate dir davon ab zur Bundeswehr zu gehen, weil du mit dieser Einstellung dort nicht weit kommst.

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Wenn du nur Grundausbildung machen willst*, mach dich mal schlau, was Freiwilliger Wehrdienst (FWD) ist. Der dauert mindestens 7 Monate, maximal 23. Und bei einer Verpflichtungszeit von unter 12 Monaten wirst du nicht in den "Krieg" müssen.

* nur GA geht nicht, aber ein paar Monate mehr vergehen recht schnell.

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Mit Deinen Ängsten und Vorbehalten bist Du in einem Sportverein besser aufgehoben.

Im Verein kannst Du Dir aussuchen, welche Trainings- und Sportarten Du betreiben willst, um "ein harter Kerl" zu werden.

Die Grundausbildung in der Bundeswehr ist kein Schnupperkursus oder Schülerpraktikum.

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Den Wunsch wird man dir nicht erfüllen.Wozu sollte die Bundeswehr dich ausbilden wenn sie keinen Nutzen von dir hat?

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