Muß man in jedem Fall als Zeuge vor Gericht aussagen oder gibt es ausnahmen?

5 Antworten

generell muss Jeder der Ladung nachkommen, wenn er eine Aufforderung zur Zeugenaussage bekommen hat. Allerdings kann das Gericht unter bestimmten Voraussetzungen (zwingende Gründe) auch darauf verzichten. Ich würde die Ladung abwarten und dann dem Gericht die Situation schildern. Möglicherweise verzichten sie dann auf Deine Aussage oder ermöglichen es Dir, Deine Aussage bei einem Richter aus Deiner Heimat zu machen.

Ein Zeuge, der trotz Ladung nicht erscheint, kann mit einem Ordnungsgeld bestraft werden! Von daher würde ich es so halten, wie von Ulrike H. vorgeschlagen. In jedem Fall muss man jedoch ausdrücklich von der Verpflichtung zum Erscheinen entbunden werden. Einfach anrufen und ausrichten lassen, dass man nicht kann, reicht nicht. Auch deine eigene Einschätzung, dass du als Zeuge ohnehin nicht so nötig bist, solltest du dem zuständigen Richter nicht unbedingt auf die Nase binden, da reagieren manche nämlich ziemlich krätzig...

Du kannst dem Termin aus wichtigem Grund fernbleiben. Das heißt wenn die Ladung kommt und dein Erscheinen ist für dich unzumutbare Härte, weil du z.B. ein Semester wiederholen müsstest. Dann wird der Termin verschoben. Du kannst in diesem Schreiben auch gleich reinschreiben, dass du zum Sachverhalt ohnehin nichts beitragen kannst. NICHT schreiben solltest du, dass du es als unnötig oder unbequem ansiehst. Auch die Strecke ist kein Hinderniss, den du bekommst ja glaube ich eine Entschädigung (weiß aber weder ob, noch wie viel). Sollte dein Studium gerade in der "heißen Phase", würde ich an das Mitgefühl und die Vernunft des Richters für dich als hart arbeitenden Studenten appelieren. Evtl. kannst du auch schriftlich gehört werden, wenn die Gegenseite nichts dagegen hat.

Warum kann ein Rechtsanwalt selbst auch als Zeuge aussagen?

Guten Abend, Leute!

Ich hatte heute Morgen eine Ladung zum Gericht, weil ich im Jahre 2009 Zeugin eines Streites zwischen zwei Leuten wurde und heute eben die Verhandlung stattgefunden hat. 

Nun, nachdem ich eben befragt worden bin und die Räumlichkeiten des Amtsgerichts wieder verlassen habe, habe ich von einer außenstehenden Person erfahren, dass der Rechtsanwalt von Partei A für seinen Klienten als Zeuge ausgesagt hat. 

Mir selbst ist nicht bekannt, dass der Rechtsanwalt damals auch am Tatort vorhanden war (ich selbst war ja dort und hab alles gesehen!), aber er hat dennoch für Partei A und damit gegen Partei B ausgesagt; so wurde mir das zumindest mitgeteilt.
Ich war sehr überrascht und habe jetzt einmal grob im Netz nach so etwas gesucht, aber nichts direktes gefunden. Vielleicht habe ich auch einfach nach den falschen Schlagwörtern gesucht. 

Wenn sich jemand damit auskennt, würde ich es sehr begrüßen, wenn er/sie mir da weiterhelfen könnte! Ich würde ja eigentlich damit etwas wissen, was nicht der Wahrheit entspricht und bin nun besorgt darüber, dass der Fall aufgrund von einer Falschaussage geklärt wird. Was kann ich da tun?

Danke vielmals im Voraus! 

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Und wie genau wird das dort ablaufen? Ich muss immer an diese komischen Gerichts TV Shows denken :D, wird das genauso?

Ich habe gelesen dass der Richter mich anfangs fragen zu meiner person stellt, (Name, alter, Beruf...) Die Sache ist die, zurzeit Arbeite ich nicht und besuche vorausichtlich Im Februar 2017 eine Volkshochschule um meine Quali nach zu machen. Wie soll ich ihm das sagen?

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