Muss man im Mathematik Studium viel lernen?

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10 Antworten

Ach für Mathe muss man nicht wirklich lernen. Von den 500 Studenten die mit mir angefangen haben, war ein Großteil ebenfalls der Meinung. Habe diesen Teil seit einiger Zeit leider nicht mehr gesehen...Aber den knapp 80 Leuten, die ich des Öfteren in den Vorlesungen und auf dem Campus antreffe, macht das Studium spaß. Und darauf kommt es an.

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Ja also du wirst schon einiges lernen müssen aber das ist bei fast jedem Studium der Fall aber man gewöhnt soch dran und wenn einem das Studium Spaß mach ist es auch kein Problem wobei einem natürlich nicht alles gefallen kann.

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Richtig "lernen" nur vor den Klausuren und Prüfungen ;-)
Aber jede Woche alle Übungsblätter (Hausaufgaben!) bearbeiten und lösen, um die Zulassung zu den Klausuren zu erhalten, das ist richtig aufwändig!

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  Mit klaschischem Lernen hat Mathe Null zu tun. Also wenn du auf Techniken vertraust so wie du das 1 X 1 gelernt hast. Oder wie du ein Gedicht auswändig lernst. Oder wie die Mediziner ( fast ) nur auswändig lernen für ihr Physikum.

   So etwas gibt es in Mathe ÜBERHAUPT NICHT .

   Z.B. die Aussage, die Winkelsumme im Dreieck ist 180 ° , hast du ja auch nicht auswändig gelernt; es wird irgendwie Gewohnheit.

   Wenn du jetzt z.B. einwendest, die Mitternachtsformel musstest du ja auch auswändig lernen. Derartiges Formelwissen kommt im Studium nicht vor.

   Das mathestudium ist kaserniertes Denken. Beim Bund bringen sie dir erst mal Gehen und Stehen bei. Und ich hatte einen Assistenten

  " Em Erstsemester derfste nix glaube. Die könne noch net maa denke. Dene ihr Zeusch kannse voll in die Feif rauche. Unn des Schlimmste: Die meine, 's weer wüükisch so, wiese saache.

   Nachher im 7. Semester kannse schon emaa Pippfax mache; da wird des net missverstanne. "

   Ziel des Mathestudiums: Du sollst verstehen, warum alle ( seriösen ) Bücher so aufgebaut sind, wie sie es nunmal sind.

   Und du hast es geschafft, wenn du in " voraus eilendem Gehorsam " deine eigenen Fragen genau in der Reihenfolge stellst, in der sie das Buch auch hat.

   Was während es Studiums passiert, will ich dir an Hand einer kleinen Anekdote erläutern.

   Der Dozent beweist, Null Mal irgendwas gibt immer Null. Das ist wie beim Kommiss; nicht, weil irgendwer diesen Beweis braucht oder vermisst hätte. Sondern schlicht und ergreifend, weil man es beweisen KANN .

  ( Ein Fachmatematiker würde in dir sofort den Laien erkennen, wenn der merkt, dass du es ungefragt voraus setzt, ohne dich zu fragen, warum das überhaupt so ist. )

   Und Kommilitone " Theophil " kriegt voll die Sinnkrise; der fühlt sich von dem Beweis total genervt. Noch Fragen? Meldet sich Theophil

   " Können Sie mir mal ein Beispiel geben, wo das nicht gilt? "

    Klar, was rein psychologisch in dem Augenblick passiert?

    Und da reagiert der Prof genau wie Herr Hauptmann beim Truppendienstunterricht:

  " Alle haben den Sinn des Satzes verstanden, dass es immer gilt.

    Und alle Anwesenden haben den Beweis nachvollzogen.

   Wie KÖNNEN Sie da von mir verlangen, dass ich ein Gegenbeispiel bringe? "

   Nur weg getreten hat er nicht gebrüllt; und Theophil war der " Depp der Kompasnie " , über den vor allem die schlechten Studenten kicherten . . .

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Nein! Nur ab und an mal anwesend sein! Dann erhält man seinen Studienabschluß, einen Doktortitel und eine gutbezahlte Professur an einer renomierten Universität vollautomatisch.......;-)

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Verstehen muss man das schon,aber man muss halt nur ab und zu mal da sein;)

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Nein, Mathematik macht sich doch quasi von selbst. Deshalb liebt es doch auch jeder und beherrscht es wie sonst nichts.

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sddsssada 08.02.2016, 19:31

Ernste Antwort? 

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SupraX 08.02.2016, 19:34
@sddsssada

Ja sicher. Kennst du einen Menschen der nicht gut in Mathematik ist? Oder Mathe nicht liebt? Bist du jemals in der Schule im Matheunterricht gesessen und hast gedacht: "Mann, das verstehe ich nicht"?. Musstest du jemals jemandem Mathe erklären, weil er es nicht verstanden hat? Jeder der nicht lernen will studiert Mathe, das ist doch lange kein Geheimnis mehr. Die ganzen Streber studieren Philosophie.

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Dabei sein ist alles du kannst nix falsch machen

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Man muß in jedem Studium sehr viel lernen. In Mathe kommt dazu, daß Du sehr scharfsinnig sein mußt, und das kann man nur ziemlich begrenzt durch Fleiß ersetzen. Andere Fächer, z.B. Biologie, sind mehr Fleißfächer.

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  Bitte zunächst Teil 1 meiner Antwort lesen. Aber das Wichtigste Moment, das mit dem Mathestudium verbunden ist: Kreativität.

   Im Rahmen des Matestudiums wirst du förmlich zugemüllt mit Hausaufgaben; zeigen Sie dies, zeigen Sie jenes.

   Man sollte es nicht für Möglich halten; bei dem Konkurrenzportal ===> Matelounge kommen immer wieder Studenten

  " Ich weiß nicht, wie man sowas zeigt. "

   Wie du die Aufgaben löst? An sich sagt dir das niemand; in der Vorlesung ist das nicht dran. Entweder du hast selbst Ideen; oder du kennst einen, der so blöd ist, dich abschreiben zu lassen.

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