Muß man generell den Arbeitgeber über eine ehrenamtliche Tätigkeit informieren?

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5 Antworten

Kommt auf Deinen Vertrag an, aber wenn Deine ehrenamtliche Tätigkeit sich nicht mit Deiner beruflichen Tätigkeit beißt, also keine Konflikte erzeugt, dann musst Du Deinem Arbeitgeber diese Tätigkeit nicht anzeigen. Sollten aber negative Seiten auftreten, wie zum Beispiel immer zu wenig normale Arbeitsstunden an dem Donnertstag oder Krankschreibungen in folge von Verletzung bei der ehrenamtlichen Tätigkeit, dann solltest Du dies doch bei Deinem Arbeitgeber melden. In der Regel haben die kein Problem mit ehrenamtlichen Tätigkeiten in der Freizeit. Bei mir hat das immer geklappt

Der Arbeitgeber darf aber weder eine Mitteilungspflicht, noch den generellen Ausschluss einer ehrenamtlichen Tätigkeit im Vertrag ausschliessen. Es ist ohnehin Pflicht des Arbeitnehmers, darauf zu achten, dass die ehrenamtliche Tätigkeit nicht mit der normalen Arbeit kollidiert (überbelastung des AN durch ehrenamtliche Tätigkeit, zeitliche Überschneidung pp.).

Du musst das zwar nicht melden, da ehrenamtlich und mit 1.5 Stunden geringfügig, aber warum willst Du das eigentlich geheim halten?

Die meisten Arbeitgeber sehen das doch eher positiv, wenn ihre Mitarbeiter sich ehrenamtlich engagieren und etwas für die Gesellschaft tun - das bringt "Pluspunkte".

Soweit ich weiß, muss man ehrenamtliche Tätigkeiten nicht angeben, da man dabei ja keinen Nebenverdienst hat, also kein weiteres Geld verdient. Voraussetzung ist dabei aber immer, dass dich diese Tätigkeit in deinem Hauptberuf nicht beeinträchtigt, also, dass du während der Arbeit unausgeruht, unkonzentriert bist und Fehler machst.

Ehrenamtliche Tätigkeiten müssen dem Arbeitgeber nicht gemeldet werden, es sei denn, sie beeinflussen deine Arbeitskraft, weil sie zuviel Zei beanspruchen, oder sie werfen ein "schlechtes Licht" auf dich und damit auf deinen Arbeitgeber. Bei 1,5 Std. pro Woche und, ich nehme mal an, du trainiest irgendeine Sportart, sehe ich da überhaupt keine Pflicht zur Mitteilung.

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