Muss man für Kind UND MUTTER zahlen?

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5 Antworten

Der junge Mann ist für das Kind unterhaltspflichtig, sobald er die Vaterschaft anerkannt hat. (Ohne einen "seriösen" Vaterschaftstest sollte er dies nicht tun...)

Die Höhe des Unterhaltes für sein Kind richtet sich nach seinem "unterhaltsrelevanten Einkommen" (UE).

Nur, wenn er darüber hinaus noch "leistungsfähig ist", so ist er auch der Mutter des Kindes ggf. noch zum sog. "Betreuungsunterhalt" verpflichtet, den diese bis zum dritten geburtstag des kindes beanspruchen könnte.

"Leistungsfähig" gegenüber der Kindsmutter wäre er, wenn ihm von seinem UE nach Abzug des Kindesunterhaltes noch mehr als 1200 Euro verblieben (das ist der derzeitige "Selbstbehalt" gegenüber der Kindsmutter). Dann müsste er vom darüber liegenden Betrag ggf. auch noch Unterhalt an die Frau zahlen.

Wie hoch dieser Unterhalt dann genau ausfallen würde, hängt von verschiedenen Umständen ab - u.a. davon, wie hoch das Einkommen der Frau vor Beginn der Schwangerschaft war. 

  • Ihr stünde zwar auch ein "Mindestunterhalt" zu, aber den müsste der Mann nur zahlen, wenn sein Einkommen entsprechend hoch wäre...
  • Ansonsten würde eine Differenz gebildet aus beider Einkommen (vor der Schwangerschaft), wovon ihr dann nur ein Anteil zustünde...
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Kommentar von Schnuckel444
02.02.2016, 13:25

Das Mädchen dass das Kind bekommen hat hat keinen Schulabschluss keine Ausbildung und auch noch nie gearbeitet.
Hm .. Aufjedenfall war deine Antwort super hilfreich danke !!

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Zuerst mal einen vernünftigen Vaterschaftstest machen, keinen unseriösen aus dem Internet.

Wenn die Vaterschaft bestätigt ist, muss er Unterhalt für das Kind zahlen. Je nach seinem Gehalt. Kann er sich das nicht leisten, kann er auch nicht zahlen. Ob er für die Mutter auch bezahlen muss bleibt fraglich, wenn er dann nicht mehr selbst von seinem Geld leben könnte, dann auf jeden Fall nicht

. http://www.sozialhilfe24.de/unterhalt/nicht-verheirateter-elternteil.html

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Kommentar von Schnuckel444
01.02.2016, 19:14

Mit dem Mutterschutz weist du nicht wie das läuft hatte nämlich viele Sachen gelsesen wie mit 770€ an die Mutter monatlich ..

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Um Unterhalt von deinem Freund zu fordern, muss das Mädchen ihn erst einmal als Vater beim Jugendamt angeben. Dein Freund sollte hier die Vaterschaft anzweifeln, dann wird das Jugendamt einen offiziellen Vaterschaftstest anordnen.

WENN dabei festgestellt wird, dass dein Freund der Vater ist, muss er für sein Kind Unterhallt zahlen, und zwar bis zum Ende der Ausbildung. Er hat hier einen Selbstbehalt von 1080 Euro, aber auch eine erhöhte Erwerbsobliegenheit, muss also schauen, dass er soviel verdient, das er den Mindestunterhalt zahlen kann.

Die Kindsmutter hat Anspruch auf Betreuungsunterhalt für die ersten 3 Lebensjahre des Kindes. Hier liegt der Selbstbehalt deines Freundes aber bei 1200 Euro, darunter muss er nicht zahlen, und es gibt auch keine erhöhte Erwerbsobliegenheit.

Unter welchen Umständen das Kind gezeugt wurde, ob es von deinem Freund gewollt war oder nicht, spielt hier keine Rolle. Er hätte selbst verhüten können oder auf den Sex verzichten, wenn er partout kein Kind mit dieser Person wollte.

Ist er der Vater, hat er allerdings auch Umgangsrecht (davon sollte er gebrauch machen, das Kind kann nichts für die Umstände, unter denen es entstanden ist) und das Recht auf ein gemeinsames Sorgerecht!

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wenn er der vater ist muß er für das Kind Unterhalt zahlen und für die Mutter Betreuungsunterhalt bis das Kind 3 jahre alt ist ................ WIE das Kind entstanden ist , ob er es wollte oder nicht , ob er die Mutter kurz oder lang kennt usw. spielt dabei keine Rolle .......................allerdings sind beide Unterhaltsformen abhängig von seiner Leistungsfähigkeit ..... er wird also sicher bald Post vom Jugendamt bekommen wo er sein Einkommen nachweisen muß ...........

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Kommentar von Schnuckel444
01.02.2016, 20:50

Das ist keine gute Nachricht 😞
Trotzdem danke für deine hilfreiche Antwort !

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Moooooment. Unterhalt wird nicht durch einen seltsamen Vaterschaftstest aus den USA erlangt, sondern gerichtlich festgesetzt.  Er gibt dann auch seinen Verdienst an und wenns nicht reicht, dann muss er auch nicht mehr zahlen.

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Kommentar von Schnuckel444
01.02.2016, 19:10

Ja ich weiß. Aber das Kind sieht ihm einfach ähnlich, da ist es eigentlich nicht auszuschließen.
Er verdient relativ normal-gut.
Für wen muss er zahlen ?
Für beide ? Ich mein das kann doch nicht sein das war eine Nacht und die waren ja nicht verheiratet..

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