Muss man für eine Risikolebensversicherung immer zum Arzt?

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6 Antworten

Wenn Du im Rahmen eines Antrages auf Risiko-LV zum Arzt musst, dann kann das verschiedene Grümde haben. Sowas ist immer die 2. Stufe der gesundheitlichen Risikoprüfung (die 1. Stufe wäre nur die Antragsfragen wahrheitsgemäß zu beantworten).

Es kann sein dass die Versicherungssumme zu hoch ist, d.h. dass die Beantwortung der Gesundheitsfrage im Antrag alleine nicht ausreicht. das passiert regelmäßig ab 200.000 bis 250.000 Euro, bei manchen Anbeitern aber auch erst ab 300.000 Euro und rüber.

Es kann auch sein, dass Du älter bist, und deshalb die Versicherung schon bei deutlich geringeren Versicherungssummen (oder sogar generell) sich mit der Beantwortung der Antragsfragen alleine nicht zufrieden gibt. Hioer liegt das "kritische" Alter, je nach Versicherer, bei 45 bis 60 Jahren.

Es könnte auch sein, dass Du auf Grund Deiner Angaben im Antrag (bei den Gesundheitsfragen) vom Versicherer zum Arzt geschickt wirst, um z.B. bestimmte Dinge abklären zu lassen.

Eine ärztliche Untersuchung kann wiederum, in Anhängigkeit, der Annahmerichtlinien des Versicherers, unterschiedlich ausfallen. das geht von einem einseitigen ärztlichen Zeugnis bis zu relativ weitgehenden ärztlichen Untersuchungen inkl. Ruhe- & Belastungs-EKG, Röntgen / Ultraschall, diversne Bluttests, usw.

Zu Deiner Frage: Möglicherweise, das hängt von Deine persönlichen Gegebenheiten (u.a. Versicherungssumme, Laufzeit, Alter, gesundheitliche Einschränkungen) ab.

Ein Versicherungsmakler kann Dir sicherlich Genaues sagen. Wie gesagt, bei Risiko-LVs sind die Annahmerichtlinien der verschiednenen Gesellschaften sehr unterschiedlich.

Was heißt in diesem Zusammenhang übrigens "gutes Angebot" ?

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Geht es auch ohne?

Ja und nein, es kommt drauf an.

Wenn du kerngesund bist und entsprechend die Gesundheitsfragen korrekterweise alle mit "nein" beantwortet hast, ist das nicht notwendig.

Das ist aber in den seltensten Fällen der Fall und bei einem "ja" hätten die Versicherer gerne eine Erklärung und in inkonklusiven Fällen ggf. auch eine Untersuchung.

  • Risikolebensversicherungen,
  • Berufsunfähigkeitsversicherungen und
  • private Kranken(zusatz)versicherung


sollte man auf Grund der Komplexität der Materie niemals ohne fachkundige Hilfe abschließen. Ein Versicherungsmakler mit entsprechendem Schwerpunkt ist hier die beste Wahl.

Anmerkung: Spätestens im Leistungsfall ist die Abgabe der Schweigepflichtentbdingungserklärung zwingend erforderlich, sonst gibt es keine Kohle!

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Wenn du eine Versicherung findest, die das ohne ärztliche Prüfung macht, dann geht das.

Ansonsten muß man sich den Forderungen der Versicherung fügen: Kein Arzt = keine Versicherung.

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Außer bei sehr jungen Menschen wird kaum ein Versicherer eine Lebensversicherung ohne vorherige Gesundheitsprüfung abschließen. Und wenn doch, dann wird`s teuer.

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Zum Arzt musst du nicht bei jeder Versicherung, aber diverse Gesundheitsfragen wahrheitsgemäß beantworten.

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Es geht sicher nicht OHNE.Die Versicherung muss doch wissen,welches Risiko sie eingeht,   LG  gadus

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