Muß man es bekannt geben?

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10 Antworten

Im Interesse des Kindes scheint dies sinnvoll. Jedes Kind sollte seinen Vater kennen und auch mit ihm großwerden dürfen. Eine lose Beziehung zum Kindesvater spricht nicht dagegen ihm zu sagen, dass er Vater wird.

Nun kann ich Dein Ansinnen auch irgendwo verstehen. Sind vom potentiellen Vater möglicherweise nur Probleme zu erwarten, würde ich mich auch dafür entscheiden es ihm nicht mitzuteilen.

Mit Recht kann hier andererseits der Staat die Nennung des Vaters fordern, wenn er in irgendeiner Form Gelder zur Verfügung stellen soll.


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Ja, er ist der Vater und hat ein Recht darauf es zu erfahren. Er hat auch ein Recht Umgang zu haben.

Ausserdem wird nach der Geburt das Jugendamt sowieso darauf drängen, das du den Namen angibst, da es um Unterhaltszahlungen geht. Auf die hat das Kind nämlich ein Anrecht. Ausserdem geht es da dann noch um etwaiges Erbrecht, etc.

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Das kommt drauf an. Wenn er eine Gefahr für das Kind darstellen würde, also gewalttätig ist, dann sollte er es nicht erfahren.

In jedem anderen Fall hat er das Recht dazu. Es ist auch sein Kind, nicht nur deines.

Willst du es allerdings abtreiben und befürchtest, er könnte dir deswegen Steine in den Weg legen, dann würde ich - obwohl es ethisch nicht einwandfrei ist - einfach stillschweigend die Entscheidung treffen. Es ist dein Körper und so lange das Kind in deinem Körper ist, ist es dein Problem.

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sollte man tun. denn es wäre für dich von vorteil. er muss ja auch schließlich unterhalt zahlen. und solltest du beim jugendamt unterhaltsvorschuss beantragen, wollen die alles über den kindesvater wissen. und treten auch an ihn heran. sie schauen ob er zahlungsfähig ist. und für das kind ist es auch von vorteil - es sollte auch wissen wer sein vater ist. auch wenn man nicht mit ihm in einer beziehung ist

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Muss man nicht. Man muss noch nicht einmal den Namen des Vaters auf der Geburtsurkunde des Kindes eintragen lassen, selbst wenn er bekannt ist.

Und der Vater muss das Kind auch nicht als seines anerkennen. In diesem Fall kann die Vaterschaft per Gerichtsbeschluss geklärt werden, wenn es um Unterhaltsfragen geht.

Ist eine Frau verheiratet gilt in aller Regel der Ehemann als Vater des Kindes. Unabhängig davon, ob er der Erzeuger ist. o.O

Ist kein Vater auf der Geburtsurkunde eingetragen hat das Kind durchaus Schwierigkeiten, Unterhalt oder dergleichen einfordern zu können. Auch das Erbrecht ist davon negativ beeinträchtigt.

Zum Wohle des Kindes sollten (auch unverheiratete) Eltern jedoch nicht solche Dinge wie das Umgangsrecht des Kindes mit seinen Verwandten als Waffen in ihrem Rosenkrieg nutzen.

Es geht bei all den Sachen nicht nur um die Mutter oder den vermeintlichen Vater, sondern auch um das Kind.

warehouse14

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Irgendwer wird ja als Vater auf der Geburtsurkunde eingetragen. Und der "nette Samenspender" kann bzw muss Dich dann finanziell unterstützen

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Kommentar von warehouse14
30.05.2016, 20:03

Bei unverheirateten Eltern wird der Name des Vaters nur mit Zustimmung der Mutter auf der Geburtsurkunde des Kindes eingetragen.

Dabei spielt es keine Rolle, ob es mal Unterhaltsforderungen oder ähnliches geben soll.

Und der Staat wird sicher keine Frau dazu zwingen, die Namen aller Sexualpartner preiszugeben, die als Kindsvater in Frage kommen.

Wäre bei Samenspendern übrigens lustig, wenn die automatisch als Vater eingetragen werden bei jedem Kind, daß mit ihrem Liebes-Saft hergestellt wurde. o.O

warehouse14

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Sag es ihm, selbst wenn du keinen Unterhalt von ihm fordern möchtest.

Oder willst du ihm irgendwann nach 4-5 Jahren, wenn du allein erziehend bist und privat/finanziell in einem Tief bist, auf einmal kontaktieren und sein Leben und das seiner Familie zerstören, das er vielleicht mit einer anderen Frau aufgebaut hat?

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Guten Morgen ingrita!

Mann bleibt letztlich immer im Zweifel, ob Deine Frucht seinem Samen entsprang...^^

Vor diesem Hintergrund erübrigt sich Deine Frage eigentlich im Grundsatz.
"Schwanger sein" ist Dein Privatvergnügen, es ergibt sich keine "Meldepflicht".
Du entscheidest, wer in Deinem Garten spielen darf. Du entscheidest, ob Du die Früchte des Spiels ernten magst. Und mit wem Du sie teilen möchtest, auch das ist Deine Entscheidung...

Es ist tatsächlich so: Dein Bauch gehört Dir! Über seinen Inhalt kannst Du Stillschweigen bewahren! 

...Fragen sind das heute wieder...^^

In der Hoffnung, Dich ermutigt zu haben, wünscht Dir alles Gute!

Das Beutelkind!

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Müssen tust du das nicht. Aber es wäre ihm und vor allem deinem Kind gegenüber fair.

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Ich denke nicht. Sofern du keinen Unterhalt von ihm willst... 

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Kommentar von BellaBoo
30.05.2016, 01:25

Dann wird er nicht in der Geburtsurkunde eingetragen, was beim Jugendamt schon Probleme geben kann. Ausserdem kann das Kind die Mutter auf Angabe des Namens verklagen, wenn es alt genug ist.

Kinder haben ein Recht darauf ihre Abstammung zu kennen.

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