Muss man einer plötzlich ins Haus flatternden Mieterhöhung "zustimmen"?

8 Antworten

Darin wird ausdrücklich gefordert, dass wir der Mieterhöhung "zustimmen" sollen. Was bedeutet denn das?

Das bedeutet, dass du entweder fristgerecht "bis zum Ablauf des zweiten Kalendermonats nach dem Zugang des Verlangens" zustimmen musst oder der Vermieter auf Zustimmung klagt, § 558b BGB.

Oder eben innerhalb dieser Zweimontasfrist "bis zum Ablauf des übernächsten Monats außerordentlich kündigst", ohne das die Erhöhung greift, § 561 I BGB.

G imager761

Im Ergebnis bedeutet das, daß Du zustimmen mußt, wenn Du die Wohnung behalten willst. Dann hat de Vermieter einen Anspruch auf Zustimmung.

Mit der Zustimmung verzichtest Du im Prinzip nur auf Dein Sonderkündigungsrecht, das Dir bei einer Mieterhöhung grundsätzlich zusteht. Das ist aber normalerweise ohne praktische Bedeutung, wenn Du nicht ohnehin ausziehen wolltest. (Hatte aber mal den Fall, daß es sich zufälligerweise genau richtig zugunsten des Mieters traf.)

Hier findest du alle Infos zum Mieterhöhungsverlangen: http://www.bmgev.de/mietrecht/tipps/mieterhoehung/index.html

Da schaue ich nach. Ich habe die mit 29.12.2017 datierte Mieterhöhung am 02.01.2018 im Briefkasten vorgefunden (ohne Poststempel - ohne Datum in meinen Briefkasten irgendwann eingeworfen). Es ist meine erste Mieterhöhung seit Mietbeginn 01.04.2014 die fast erzwungen war, da er nicht meine vorherige Mietbeendigung zum 31.05.2014 - also gewünschter Mietbeginn 01.06.2014 abwarten wollte, ausschließlich NK-Erhöhung von 01.04.14 bis heute EUR 20,00. Das hört sich vllt. alles blöd an, aber ich bin in Rente und habe keine Geldvorräte oder eine hohe Rente (ca. EUR 1.200,00/Monat). Das hört sich vllt. viel an, aber wenn man allein für die Miete jetzt schon mehr als die Hälfte Zahlen muss, bleibt nicht mehr viel übrig, da ich auch noch eins von meinen drei Kindern mit Lebensmitteln bzw. Kochgerichten unterstütze.

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Mieterhöhung trotz hoher Miete?

Folgendes Problem:

Ich habe am Wochenende eine Mieterhöhung bekommen, in der ich aufgefordert werde ab Februar knapp 10% mehr Kaltmiete zu zahlen. Begründung: „Anpassung an den derzeitigen Mietspiegel“

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Ich habe eine Mieterhöhung erhalten habe noch nicht zugestimmt da drin steht ob ich einverstanden wäre, aber wieso fragen die mich?Und das Jobcenterübernimmt?

Und das Jobcenter nur für 6 Monate übernimmt,das heisst müsste ich eine Neue Wohnung suche wenn ich der Mieterhöhung zustimme oder kriege ich dann eine Umzugsnehmigung vom Jobcenter ?Und wieso muss ich einer Mieterhöhung zustimmen und den Vermieter zurücksenden? Z.b ich würde nein sagen da der Keller schimmelt uns alles da kaputt geht was ich reinstellen tue .Oder soll ich zustimmen weil das kein Grund wäre?Ich bin bißchen verweigert kann mir einer Sagen wo ich so schnell eine wohbubg bekomme bei heutigen Wohnungsmarkt

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Reispass minderjährige Kinder, Eltern geschieden?

Hallo,

ich bin von meiner Frau geschieden, wir haben 2 minderjährige Kinder (10 und 11 Jahre alt).

Meine Ex-Frau und ich haben gemeinsam das Sorgerecht für Kinder, die Kinder leben bei ihr.

Meine Ex-Frau stammt aus Russland, ist russische Staatsangehörige, die beiden Kinder sind hier geboren und deutsche Staatsangehörige.

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Nun teilt sie mir mit, dass ich eine Unterschrift leisten müsse und auch eine Kopie meines Ausweises nötig sei, damit die Reisepässe erteilt werden können

Meine Frage ist:

Angenommen, meine Ex-Frau plant einen Urlaub mit den Kindern in Europa (z.B Österreich, Schweiz, Italien etc.....) - ist da ein Reispass für die Kinder überhaupt notwendig?

Oder anders gefragt: 

Für welche Länder wäre denn ein Reisepässe für meine Kinder überhaupt notwendig?

Hintergrund meiner Frage ist der dass ich vermute, dass meine Ex-Frau die Kinder nach Russland "für einen Urlaub" bringen will, wogegen ich aus bestimmten Gründen etwas einzuwenden habe.

Danke für ein paar Informationen dazu.

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Frage bezüglich Mieterhöhung und damit zusammenhängenden geforderten Anwaltskosten ohne zuvor eine Mahnung erhalten zu haben - ist das zulässig?

Liebe Leute,

meine Hausverwaltung hat mich am 07.07.2015 das erste Mal angeschrieben und mich über eine geplante Mieterhöhung zum 01.102015 unterrichtet.

Verschiedene Mieter aus meinem Haus haben sich versammelt. Zwei davon waren beim Mieterschutz und haben sich über die Rechtmäßigkeit der Mieterhöhung informiert. Während der Mieterverein sagte, dass bei einigen Mietern eine Teilzustimmung gerechtfertigt sei, sagte man ihnen, dass bei anderen Mietern die Mieterhöhung nicht gerechtfertigt sei, wie z.B. in meinem Fall.

Im September 2015 schrieb ich der Hausverwaltung, dass ich der Mieterhöhung nicht zustimme, weil ich bereits die Miete zahle, die dem Mietspiegel entspricht (berechnet nach dem Mietspiegel auf http://www.stadtentwicklung.berlin.de/wohnen/mietspiegel/)

Daraufhin hörten weder ich, noch die anderen Mieter, die der Mieterhöhung auch nicht zugestimmt hatten, etwas von der Hausverwaltung. Selbst bei den Mietern, die eine Teilzustimmung erteilt hatten, wurde nach wie vor die alte Miete abgebucht.

Dann erhielten ich und einige andere Mieter am 05.11.2015 einen Brief von der Hausverwaltung, in dem wir nochmals gebeten wurden, der Mieterhöhung zuzustimmen, während andere Mieter gar kein Schreiben erhielten, obwohl sie auch nicht der Mieterhöhung zugestimmt hatten.

Dieses Schreiben war kein Mahnschreiben, sondern lediglich eine nochmalige Bitte der Mieterhöhung zuzustimmen und zwar bis zum 13.11.2015 - also innerhalb von 4 Werktagen - obwohl die HV wochenlang auf unsere Briefe gar nicht reagiert hatte.

Ein weiteres Mal antwortete ich, dass ich dem Mietspiegel entsprechend keiner Mieterhöhung zustimmen müsste, dass die HV aber gerne meine Wohnung besichtigen könne, um sich selbst ein Urteil zu bilden, denn bei einer Wohnungsbesichtigung vor ca. 2 Jahren hatte die Angestellte der HV mir selbst gesagt, das sich die am schlechtesten ausgestattete Wohnung im ganzen Haus hätte, was mir aber zuvor bekannt war.

Nun habe ich heute am 27.11.2015 ein Schreiben vom Anwalt der HV erhalten, in dem ich aufgefordert werde, dass ich der Mieterhöhung bis zum 07.12.2015 zustimmen müsste, ausserdem die Anwaltskosten bezahlen müsste und rückwirkend für die vergangenen 2 Monate die neue, also die erhöhte Miete zahlen müsste.

Meine Frage ist, ob eine Hausverwaltung einen Anwalt einschalten darf, ohne, dass sie zuvor eine Mahnung rausgeschickt hat, und dem Mieter die Anwaltskosten anlasten kann und meine andere Frage ist, ob es rechtens ist, dass ich nun rückwirkend die erhöhte Miete zahlen muss, obwohl die HV auf mein Schreiben im September nicht geantwortet hatte und sich dann erst am 05.11.2015 wieder meldete, obwohl die neue Miete seit dem 01.10.2015 geltend gemacht werden sollte?

Vielen Dank im Voraus für Eure Hilfe.

Mit lieben Grüssen

Lia

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Darf mein Vermieter ein Guthaben aus der Nebenkostenabrechnung mit einer nicht-anerkannten Mieterhöhung verrechnen?

Mein Vermieter hatte 01.01.2016 eine Mieterhöhung gefordert (unrechtmäßig, da ohne Begründung über 20%). Dieser Mieterhöhung habe ich widersprochen und gleichzeitig eine Begründung der Mieterhöhung gefordert. Eine Begründung habe ich nie erhalten; mein Vermieter "verrechnet" jetzt ein Guthaben aus der Nebenkostenabrechnung 2015 mit dieser (wie ich meine unrechtmäßige) Mieterhöhung und verlangt eine "Nachzahlung" der "fälligen" Miete aus der (wie ich meine unrechtmäßige) "Mieterhöhung".

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Mieterhöhung, rechtlich ok?

Hallo zusammen,

ich möchte mal die aktuelle Situation schildern.

Wir sind Mieter einer 106 qm Wohnung seit 2009 in einer einfachen Wohnlage Berlins. Wir hatten einen Staffelmietvertrag welcher Anfang 2011 die letzte Erhöhung bewirkt hat. Die Miete ist seither unverändert. Der Vermieter fordert nun eine Mieterhöhung von 6,60 EUR /qm auf 7,44 EUR /qm und beruft sich auf den Berliner Mietspiegel 2011. Ebenfalls hat er die maximale Steigerung innerhalb von 3 Jahren mit bedacht und fordert genau 19,99 % mehr Miete als 2010.

Im Mietspiegel 2011 ist unsere Wohnung wie folgt eingegliedert: Spanne von 5,51 - 8,37 angegeben mit einem Mittelwert von 7,05 EUR.

Jetzt ist vor kurzem der Mietspiegel 2013 erschienen, welcher für uns wichtige Änderungen beinhaltet. Und zwar ist die Spanne nun 6,01 - 7,42 mit einem Mittelwert von 6,70 EUR.

Der Vermieter fordert also eine Mieterhöhung basierend auf dem Mietspiegel von 2011. Mit den 7,44 EUR /qm liegt er nun laut neuem 2013er Mietspiegel über der Spanne...um ganze 2 cent.

Ebenfalls habe ich die Berechnung der genauen ortsüblichen Vergleichsmiete basierend auf wohnwertsteigernden und wohnwertmindernden Merkmalen berechnet. Hier läge unsere Wohnung bei 6,84 EUR.

Die Frage ist jetzt, ist die Mieterhöhung so ÜBERHAUPT erlaubt, bzw. sollte man wiedersprechen aufgrund der Höhe? Es sind immerhin fast 90 EUR mehr im Monat.

Danke und LG R

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