Muss man einer Christlichen Religion (Versammlung, Gemeinschaft) angehören, um Christ zu sein?

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Das kommt ganz darauf an, was du eigentlich willst.

Das Christentum ist eine Lehre von Paulus, bei der der Glaube an Kreuzigung, Tod und Auferstehung von Jesus Christus im Zentrum steht. Nach dieser Lehre ist der Glaube an die Auferstehung entscheidend, nicht jedoch das Tun. In der Lehre Paulus spielt das Leben und die die Lehre des Jesus von Nazareth keine Rolle. Nach dieser Lehre, die die Kirche übernommen hat, ist Kirchgang Pflicht, um in der Gemeinschaft den Glauben an die Auferstehung zu festigen.

Wenn du der Lehre des Jesus von Nazareth nachfolgen möchtest, ist das eine ganz andere Geschichte. Vor der Kreuzigung gab es noch keinen Jesus Christus. Jesus selber bezeichnete sich selber stets als Menschensohn. In der Lehre des Jesus spielt die Kreuzigung keine Rolle, da geht es darum, richtig zu handeln und sich korrekt gegenüber den Mitmenschen zu verhalten. Wenn Jesus Kontakt zu seinem Vater suchte, ging er in die Wüste und nicht in die Synagoge. In der Bergpredigt sagt Jesus:
"Und wenn du betest, sollst du nicht sein wie die Heuchler; denn sie lieben es, in den Synagogen und an den Ecken der Straßen stehend zu beten, damit sie von den Menschen gesehen werden. Wahrlich, ich sage euch, sie haben ihren Lohn dahin. Du aber, wenn du betest, so geh in deine Kammer und, nachdem du deine Tür geschlossen hast, bete zu deinem Vater, der im Verborgenen ist, und dein Vater, der im Verborgenen sieht, wird dir vergelten. Wenn ihr aber betet, sollt ihr nicht plappern wie die von den Nationen; denn sie meinen, daß sie um ihres vielen Redens willen werden erhört werden."

Hallo jurgensnuppy,

um Deine Frage zu beantworten, wäre es gut, sich einmal mit den Anfängen des Christentums zu beschäftigen. Die ersten Christen waren in Versammlungen (Gemeinden) organisiert. Das wird beispielsweise durch die folgenden Bibelstellen gestützt: "Paulus, durch Gottes Willen zu einem Apostel Jesu Christi berufen, und Sọsthenes, unser Bruder,  an die Versammlung Gottes, die in Korinth ist" (1. Korinther 1:1, 2) "Richtet meine Grüße den Brüdern in Laodicẹa aus und der Nỵmpha und der Versammlung in ihrem Haus.  Und wenn dieser Brief bei euch gelesen worden ist, so veranlasst, dass er auch in der Versammlung der Laodicẹner gelesen wird und dass ihr auch den von Laodicẹa lest." (Kolosser 4:15,16).

Diese Versammlungen wurden von geistig reifen und befähigten Männern, sogenannten Ältesten, geleitet und geführt. Diese Ältesten unterstanden wiederum dem eigentlichen Führer, Jesus Christus. So heißt es in 2. Korinther 1:24:" Nicht, dass wir die Herren über euren Glauben sind, sondern wir sind Mitarbeiter an eurer Freude, denn ihr steht durch [euren] Glauben." Somit bildeten die Ältesten in den Versammlungen der ersten Christen keine Geistlichenklasse. Dennoch ist deutlich geworden, dass die Christen im ersten Jahrhundert kein loser Verbund von einzelnen unabhängig voneinander handelnden Christen waren.

Dass Christen ein organisiertes Volk sein würden geht auch aus dem hervor, was Jesus seinen Jüngern aufgetragen hatte. Nach Jesu Worten sollte die "gute Botschaft vom Königreich auf der ganzen bewohnten Erde gepredigt werden" (Matthäus 24:14). Außerdem wies es sie an: "Geht daher hin, und macht Jünger aus Menschen aller Nationen, tauft sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes, und lehrt sie, alles zu halten, was ich euch geboten habe.“ (Matthäus 28:19, 20) Diesen Auftrag können wahre Christen niemals ausführen, wenn sie nicht auf irgendeine Art und Weise organisiert sind.

Außerdem sollten Christen keine Einzelkämpfer sein. Sie sollten sich gegenseitig ermuntern und stärken wie das aus folgendem Text hervorgeht: "Und lasst uns aufeinander achten zur Anreizung zur Liebe und zu vortrefflichen Werken, indem wir unser Zusammenkommen nicht aufgeben, wie es bei einigen Brauch ist, sondern einander ermuntern, und das um so mehr, als ihr den Tag herannahen seht." (Hebräer 10:24, 25)

Es geht nun nicht darum, sich irgendeiner christlich organisierten Glaubensgemeinschaft anzuschließen, von denen es ja schließlich Tausende gibt, sonder der richtigen. Ebenso wie ein Geldschein bestimmte Echtheitsmerkmale besitzt, weist auch wahres Christentum bestimmte Merkmale auf, an denen zu erkennen ist, ob es auf den Grundsätzen der Bibel beruht. Offensichtlich trifft dies nicht auf jede sog. christliche Glaubensgemeinschaft zu, denn Jesus sagte: "Nicht jeder, der zu mir sagt: ‚Herr, Herr‘, wird in das Königreich der Himmel eingehen, sondern wer den Willen meines Vaters tut, der in den Himmeln ist. Viele werden an jenem Tag zu mir sagen: ‚Herr, Herr, haben wir nicht in deinem Namen prophezeit und in deinem Namen Dämọnen ausgetrieben und in deinem Namen viele Machttaten vollbracht?‘ Und doch will ich ihnen dann bekennen: Ich habe euch nie gekannt! Weicht von mir, ihr Täter der Gesetzlosigkeit." (Matthäus 7:21-23)

Einige wichtige Beglaubigungsmerkmale wahren Christentums sind u. a. folgende:

- sämtliche Glaubenslehren stützen sich auf Gottes Wort die Bibel       (Johannes 17:17)

- der Name Gottes wird nicht verleugnet, sondern bekannt gemacht    (Johannes 17:6, Ps. 83:18)

- echter Glaube an Jesus Christus, der auch die Anerkennung seiner heutigen Stellung als himmlischer König einschließt; ist zu beobachten                 (Psalm 2:6-8, Johannes 3:36)

- der Glaube beruht nicht auf Überlieferungen und Riten, ist keine reine Formsache, sondern ist ein Lebensweg  (Matthäus 15:13)

- unter wahren Christen herrscht tätige Nächstenliebe (Johannes 13:35)

- jeder richtet sich in seinem Leben nach den moralischen Standards der Bibel

- wahres Christentum verhält sich im Hinblick auf die Politik neutral und ist in    diesem Sinne "kein Teil der Welt" (Johannes 15:19)

- jeder beteiligt sich an der Ausführung des Auftrags Jesu, Zeugnis vom Königreich Gottes abzulegen (Matthäus 24:14)

Du siehst also, dass man nicht so leicht in die Irre geführt werden kann, wenn man bei der Beurteilung einer Kirche oder religiösen Gemeinschaft den Maßstab der Bibel anlegt.

LG Philipp

Hallo

Die Gemeinde sollte einen wichtigen Standpunkt einnehmen im Leben eines Christen. Sie gehört zum Christ sein dazu wie Jesus zu Gott gehört. Sie ist sozusagen der Leib und wir Christen die Glieder ;) 

Aber es ist kein MUSS! Um Errettet zu werden reicht theoretisch alleine der glaube aus. Der Glaube an Jesus Christus und an dass was er für dich getan hat. Wenn du das im Herzen annimmst und wirklich glaubst dann wird sich der rest von alleine ergeben. Aber das sind natürlich alles Prozesse und man kann nicht sagen von einem Tag auf den anderen dass man jetzt Christ ist und all dem nachgeht was von einem Christen verlangt wird... 1. Geht das nicht und 2. würde es dann nur aus religiösem Zwang geschehen und genau das will Jesus nicht. Er will das wir uns verändert weil er in uns wirkt, weil er in einer persönlichen Beziehung mit uns stehen will und nicht weil Menschen es uns sagen. (Andere Christen oder eben ein Pastor der Gemeinde). 

Da Satan uns ja gerne in die irre führt und manche Religionsgemeinschaften sehr fragwürdig sind, könnte dieser Geist ja ein Dämon sein der uns in die irre führt.

Da bin ich sogar überzeugt von, dass es viele solche Gemeinden gibt. Deswegen ist es umso wichtiger dass wir prüfen,prüfen, prüfen. Die Bibel lesen, sie studieren um selbst zu erkennen was von Gott kommt und was von Satan.

Ich denke Jesus sollte einfach das Zentrum jedes Christen sein. Ego-Christ sein ist auf dauer einfach nicht das richtige. Aber ich bin überzeugt dass das jeder mal erkennt, auch wenn es bei manchen Jahre dauert ;) Wir haben zum Glück einen sehr geduldigen Gott! 

Lies einfach die Bibel. Das ist soooo wichtig! 

LG 

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Wie könnte ich zbs eine Gemeinschaft ,eine Gruppierung gründen ?! Die Propheten ,Gesandten,Prediger sind ja früher ,wenn ich mich nicht irre ,einfach zum Marktplatz gegangen ,einfach dorthin wo die Meisten Leute waren ,und haben so gepredigt ,das sie Anhänger fanden ,heute würde sowas ja nicht gehen ,naja vielleicht im Nahen Osten aber nicht hier !

Und wie schaffen es leute soviel Macht über andere zu haben ?! In den Vereinigten Staaten gab es ja mal eine Sekte ,Frauen,Männer ;Kinder (ich kenne nicht die genau Zahl) aber sie sollen sich auf dem Befehl des Anführer hin Verbrand haben (Der Sekten-Führer auch)

Und wenn zbs der Anführer dieser Gemeinschaft richtig viel Geld hat und zbs Läden ,Firmen Kauft und seine Leute aus der Gemeinschaft dort einsetzt ,auch viele Läden eröffnet und sie leuten aus seiner Gemeinschaft zur Leitung gibt ,kann er doch innerhalb dieses Stades oder des STAATES richtig viel Macht bekommen ..oder irre ich mich ?! zbs die Freimaurer sind ja auch eine Gemeinschaft und sie sollen ja viel macht haben

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