Muss man einen Unterhaltstitel unterschreiben?

10 Antworten

Ja nicht unterschreiben, hätte ich auch sollen, denn wenn du Unterschreibst haben sie 30 Jahre das Recht sich das Geld zu holen!!

Ich habe es nicht Unterschrieben, es passiert nichts auss das sie dir Angst machen...............das kannst mir wirklich Glauben!!

Hallo - ist zwar schon eine Weile her dieser Thread aber wollte noch anmerken, dass auch Mütter von Vätern zu einem Unterhaltstitel aufgefordert werden - es sind nicht immer die armen Väter die so behandelt werden. Unser Fall in Kürze: getrennt lebend seit Mitte Mai d.J., Tochter, im November 12 J mit mir mit - Sohn, im Juni 10 J geworden beim Vater geblieben, der das noch lange nicht abgezahlte Eigenheim behalten will und dort auch wohnt. Bin derzeit noch halbstags beschäftigt, stocke aber ab September auf fast Vollzeit auf, mache noch einen 400 € Job "nebenher" und muss logischerweise für den Sohn Unterhalt bezahlen. Nur als grober Anhalt - momentan verdient mein Noch-Ehemann das dreifache brutto wie ich (wenn man meinen Nebenjob beiseite lässt) und hätte bestimmt kein Problem mal mit einer Zahlung aktiv zu werden. Unterhaltseinigung gabe es zwischen den Anwälten bislang noch nicht - keiner hat also bisher dem anderen was gezahlt bzw. zahlen müssen, aber ein Unterhaltstitel fordert der Anwalt des KV - daraufhin hat dies mein Anwalt von ihm auch gefordert... Weiss nicht, ob das alles so richtig läuft aber was macht man, wenn man den Titel beibringen soll? Habe nächste Woche deswegen den Termin auf dem JA und werde wohl unterschreiben. Obwohl nicht mal der Unterhaltsbetrag gegenseitig anerkannt wurde. Versteh die Welt nicht mehr...

Einen Titel kann in dem Fall die Mutter beantragen - der muss nicht bezahlt werden und wird auch nur vom Gerichtsvollzieher zugestellt, quasi zur Kenntnisnahme. Rechtlich vorgehen kann man dagegen nicht. Ich vermute, dass es sich hierbei um einen Titel zur Gehaltspfändung handelt, der ist natürlich auch nur dem derzeitigen Arbeitgeber des KV gütlig. Bei Arbeitgeberwechsel ist der Titel hinfällig.

Aber wieso will die Mutter einen Titel beantragen, wenn der Vater doch ohnehin seinen Unterhaltspflichten nachkommt?

Unterhaltstitel heimlich bekommen?

Ich erwarte ein Kind, freu mich schon riesig auf meinen kleinen Stern und bin total hibbelig deswegen. Mein Freund wird mir auch Unterhalt zahlen, wir wohnen noch nicht zusammen und aus beruflichen Gründen wird das wohl auch erstmal so bleiben, dass wir uns nur am Wochenende sehen können.

Wir haben uns auch schon geeinigt wieviel Unterhalt er zahlt und das ist alles für mich in Ordnung.

Ich weiß aber das es die Möglichkeit gibt den Vater beim Jugendamt zum Unterhalt zahlen zu verpflichten, man bekommt dann so ne Urkunde mit der man wenn es hart auf hart kommt auch das Geld eintreiben kann.

Eigentlich will ich so eine Urkunde haben, direkt ansprechen möchte ich es aber nur ungern, er sieht das bestimmt als Zeichen, ich würde ihm nicht vertrauen (tue ich aber, aber sicher ist sicher).

Er hat nächste Woche einen Termin wegen der Vaterschaftsanerkennung. Ich habe (heimlich) beim Jugendamt angerufen und der total netten Sachbearbeiterin meine Lage erzählt und mit ihr ausgemacht, dass sie ihm die Unterhaltsurkunde neben der Vaterschaftsanerkennung vorlegen und verlangen wird, dass er unterschreibt. Erzählt habe ich ihm nichts davon und werde ich auch nicht, damit er keine Möglichkeit hat sich vorher lange Gedanken darüber zu machen oder sich zu informieren, sondern er sich genötigt fühlt zu unterschreiben. Wenn er das dann bei mir ansprechen sollte, werde ich so tun, als wäre ich ganz überrascht, dass sowas von ihm verlangt wurde. ^^

Ich weiß, ist ein wenig kindisch von mir und ein wenig schlechtes Gewissen habe ich auch bei meinem "bösen" Plan. :-D Aber wenn ich ihn direkt darauf anspreche und weiß dass das von mir ausgeht, weiß ich nicht, ob er bockig wird und mir fehlendes Vertrauen unterstellt und das nicht mitmacht.

Findet ihr mein Verhalten falsch oder gut und nachvollziehbar?

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Rückübertragungs- und Abtretungsvertrag Jobcenter

Mir wurde im vergangenen Jahr unter erheblichen existenziellen Druck, die Leistungen waren zunächst nicht ausbezahlt worden, einen Rückübertragungs- und Abtretungsvertrag beim JC vorgelegt und ich habe diesen unterschrieben. Die Unterhaltsansprüche für das Kind vom Ex-Mann gehen somit ab Februar des vergangenen Jahres auf das JC über. Gleichzeitig besteht eine Beistandschaft beim Jugendamt, d.h. ich bevollmächtige das JA darin gleichzeitig, die u.U. eigetriebenen Unterhaltszahlungen an das JC weiterzuleiten. So weit so gut. Da es beständig Ärger mit KV auf diversen Ebenen gegeben hat, erschien es mir zunächst eine Entlastung zu sein. Andererseits steht im dem Vertrag, dass ich den Anspruch in eigenem Namen zu verfolgen habe und dafür VKH beantragen kann. Kosten, die nicht durch die VKH abgedeckt sind, muss ich selbst tragen. Beim JA hatte ich telefonisch nachgefragt, ob der Unterhaltsanspruch weiterhin aufrecht erhalten wird durch das JA wg. der Beistandschaft, da ich einen Rechtsstreit aus verschiedenen Gründen zur Zeit gegen KV nicht führen kann. Dies wurde bejaht. Trotzdem möchte ich sicher gehen, dass die Unterhaltsansprüche für meinen Sohn nicht verfallen, weil ich mich ja im Prinzip schriftlich verpflichtet habe, diese Ansprüche in eigenem Namen einzufordern. Irgendwie ist mir die ganze Konstruktion nicht geheuer, vielleicht kann mir jemand sagen, ob Unterhaltsansprüche verfallen, wenn ich die Ansprüche nicht gerichtlich geltend mache.

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