Muss man einen Notruf bezahlen, wenn man unter Umständen wegen Schock oder ähnliches, der Notrufleitstelle falsche Infos gibt. Zum Sachverhalt. Notfall besteht?

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5 Antworten

Wenn du nicht absichtlich einen "gefälschten" Notruf absetzt, dann wird dir niemand einen Vorwurf machen. Viele eingehende Notrufe stellen häufig sehr unklare Situationen da. Kosten entstehen keine.


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Kommentar von Sirius66
06.11.2016, 13:06

Das ist leider nicht (mehr) ganz richtig.

Wenn du z.B. einen Notarzt rufst, weil deine Mutter keine Luft bekommt und Schmerzen in der Brust äußert, sie mit dem RTW ins Krankenhaus kommt und die dort feststellen, daß sie einfach zu viel gegessen und Druck im Magen hat, sie wieder nach Hause schicken, weil alles ok war/ist, dann kommt auch eine Rechnung vom/für den Transport, weil KEIN lebensbedrohlicher Zustand vorlag.

Das ist verrückt. Das ist völlig Banane. Das ist neu. Traurige tolle (Spar-)Idee unseres Gesundheitssystems.Wir haben jeden Tag damit zu tun. Empörte Angehörige kommen mit der Rechnung dann zu uns.

Mit einem nachträglich ausgestelltem Transportschein - macht der Hausarzt - ist die Sache dann vom Tisch.

Gruß S.

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Jeder ernstgemeinte Notruf an eine Rettungsleitstelle, 112 oder 110 wird auch wenn kein großer, echter Notfall vorliegt von der Allgemeinheit getragen.

Nur Scherzanrufe bei den Rettungskräften können arg ins Geld gehen.

("Langweilige Party? - 110 wählen, Passwort AR***L*** und schon kommt Schwung in die Bude")

Die Rettungskräfte rücken lieber einmal zu oft aus, als einmal zu wenig!

Wichtig bei jedem Notruf ist:

ERST AUFLEGEN, WENN DER NETTE MENSCH DER LEITSTELLE DAS ZU DIR SAGT!!!!

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Sirius666: jetzt würd ich gern wissen , wo das der Fall ist , denn in NRW ist das keine gängige Praxis ! Die meisten Leistellen arbeiten mittlerweile mit einer strukturierten Notrufabfrage , so das ein geeignetes Rettungsmittel eingesetzt wird .

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Die Kosten für einen Notruf = RTW kann dir neuerdings der betreffende Landkreis in Rechnung stellen, wenn nachweislich KEIN Bedarf bestand. Wenn es also kein lebensbedrohlicher Zustand war. Als Laie kann man das aber nicht immer gut einschätzen und lebensbedrohlich ist manchmal nichtmal ein Sturz. Viele benachrichtigen die Rettung vorsichtshalber. Man ist ja kein Mediziner.

Da so ein Einsatz teuer ist und die meisten Menschen mit den Kosten von einigen Hundert Euro auch Probleme haben werden, kann dann nachträglich vom Hausarzt ein Transportschein ausgestellt werden. Das ist inzwischen gängige Praxis und der Versuch der Krankenkassen, Geld zu sparen.

Die Hausärzte werden sich lediglich bei Unfug, Wiederholung, ständigen Notruf wegen Lappalien sträuben. Ansonsten stellen sie - wenn es tatsächlich eine private Rechnung gibt - einen aus.

Gruß S.

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In der Regel nicht.

Im Falle der Fälle wird es aber auf die Umstände ankommen.

Solage es aber nachweislich nicht mutwillig war nicht.

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