Muss man einem Pferd gegenüber dominant sein?

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11 Antworten

Also ich finde Pferde werden oft missverstanden und es wird sich Falsch “durchgesetzt“ wie man es so gerne sagt. Gutes Beispiel jeder kleine Reitschüler, bekommt ne Gerte in die Hand gedrückt und bekommt gesagt, setz dich durch. Finde ich schon Fatal. Ein Pferd das Freude an der Arbeit hat, geht ganz von alleine... Dann eine Situation die ich ungefähr 10 mal im Monat beobachte, Pferd hat Angst vor sagen wir einer Bank( kann jeder erdenkliche Gegenstand sein) was machen viele Reiter? Sie Diskutieren mit dem Pferd! Da wird in den Bauch getreten, mit der Gerte gehauen und herum geschrieen. Ein Pferd ist ein Fluchttier, es sieht mit anderen Augen, wenn ich will das es an schrecklichen Dingen vorbei geht, dann doch bitte ohne Druck und zeigt dem Pferd das da nichts ist vor was man Angst haben muss. Dann lernt es auch was und beim zweiten oder dritten mal geht es vorbei ohne zu zicken. Leider denken heute immer noch viele, das man stärker sein muss als das Pferd und versuchen es mit allen Mitteln zu Unterdrücken. Das Pferd spurt beim reiten nicht, dann gibt's ein Schärferes Gebiss und oder Ausbinder, das Pferd macht Theater beim Führen? Dann gibt's ne Kette oder es wird nur noch mit Gebiss geführt. Aber nur wenige denken ernsthaft darüber nach, das dieses Verhalten vielleicht daher kommen könnte, das dass Pferd vielleicht Falsch Gehalten oder Behandelt wird. Ich halte Dominanz gegen über dem Pferd führ ein sehr schwieriges Thema, denn meistens ist der Mensch schuld, wenn das Pferd sich Falsch verhält. Natürlich darf man sich nicht alles gefallen lassen. Ein Pferd muss einfach seine Grenzen kennen, die hat es in der Herde auch. Ich denke der Umgang muss einfach Respektvoll sein und das von beiden Seiten.

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DCKLFMBL 24.01.2016, 23:28

bin ganz deiner Meinung!!! leider sind in ''meinem'' Stall fast nur so wie von dir Beschriebene Personen :/

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hey:)

interessantes thema.

ich sage nein, man muss nicht dominant sein

man muss "nur" zu hundert prozent berechenbar und konsequent sein. man hat 3 sekunden zeit um zu reagieren. danach kann ein pferd aktion und reaktion nicht mehr verknüpfen.

tolles beispiel welches man (ich) jeden tag beobachten kann...

pferd hampelt beim putzen. gefährlich und vor allem nervig.
reiter 1 (dominant)
reiter 2( konsequent)

reiter eins rennt, egal wo es ist, zum pferd, haut ihm eine runter, klatscht in die hände, schnauzt das pferd an.als das pferd schnappen will kriegt es erst eine an die mase und dann noch eine an die schulter.

reiter 2 putzt einfach weiter, und lobt das pferd in dem moment wo es stillsteht. einzig als das pferd schnappen will, reagiert er. mit einem wegschieben des kopfes.

komischerweise hat reiter 2 mehr erfolg mit seiner taktik....

sehr viele menschen verwechseln leider konsequenz mit dominanz. dieser begriff ist in der lernwelt eines säugers völlig fehl am platz. denn was macht eine dominante person? sie unterdrückt andere und arbeiten nicht mit ihnen zusammen.
man kann jetzt also am abreiteplatz eines turnieres stehen (oder am rande eines reitplatzes) und sieht dort ganz genau, welches reiter "dominanz" gebraucht und welches reiter einfach nur konsequent im umgang ist.

ps: meine erfahrung: dominant sind meistens die reiter, die im alltäglichen umgang (halftern, trensen, hufe kratzen etc)absolut laize faire mit ihrem pferd agieren....

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die sog. Dominanztheorie ist völlig veraltet. "Ich Cheffe, du nix" führt zu gelernter Hilflosigkeit des Pferdes oder zu Gegenwehr.

Ich halte es mit Mark Rashid, der einmal sagte: "Leute, die die Dominanztheorie predigen, haben in Wahrheit Angst vor ihren Pferden, die sie sich allerdings nicht eingestehen und sie dann hinter dominantem Gehabe verstecken wollen."

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Allein aufgrund der Größen- und Gewichtsverteilung halte ich es für notwendig, dass das Pferd den Menschen als "Führungsperson" anerkennt. Pferde, die dies nicht tun, werden sich nie so benehmen, dass eine ausreichende Sicherheit für beide vorhanden ist. Sowohl beim Menschen im Hinblick auf die vielfältigen Möglichkeiten, die ein Pferd hat, den Menschen allein im Umgang zu verletzen, aber auch, dass der Mensch nicht in der Lage ist, ein Pferd zu handeln und es dadurch zu Unfällen kommen kann, an denen Menschen und das Pferd - mit teilweise tödlichem Ausgang - beteiligt sind. 

Viele Menschen glauben, den Führungsanspruch durch "Dominanz" untermauern zu müssen, letztlich ist es aber meiner Meinung nach eine immerwährende Konsequenz dem Pferd gegenüber, die dazu führt, dass das Pferd dem Mensch vertrauensvoll folgt und sich auch erziehen lässt. Für diese Erziehung mag es - in Einzelfällen - notwendig sein, dass der Mensch massiv werden muss. Macht er es richtig und benimmt sich auch ansonsten entsprechend, sind dies in der Regel einmalige Vorfälle, bei denen die "Fronten" nachhaltig geklärt werden. 

Lässt man es an der entsprechenden Konsequenz und den richtigen erzieherischen Maßnahmen fehlen, lebt man gefährlich und führt in der Regel auch einen immerwährenden Kampf gegen das Pferd - oft alleine schon, um die eigene Gesundheit zu schützen. 

Leider geht in der heutigen Zeit immer mehr "altes" Wissen in der Reiterei verloren und wird ersetzt durch "Pferdeflüsterei" etc., eine "Kunst", die nur deshalb notwendig werden konnte, weil heutzutage - um es mal grob zu formulieren - jedes Lieschen Müller glaubt, in der Lage zu sein, Pferde zu erziehen und auszubilden. Das mag mit einem ordentlich Maß an gesundem Menschenverstand durchaus in Einzelfällen gelingen, in der Regel geht es aber fürchterlich schief. 

Die Folge davon sieht man heute in den meisten Pferdeställen. Herumhampelnde Pferde, die Menschen respektlos umrennen, sich nicht von der Koppel holen lassen, sondern lieber die Flucht ergreifen, wenn sie den Menschen mit dem Halfter in der Hand sehen. Auf dem Reitplatz durchgehende, unrittige Pferde, die mit Zusatzmittelchen zur "Nervenberuhigung" ruhig gestellt werden müssen, damit sie sich überhaupt einigermaßen handeln lassen. Dagegen große Verwunderung gegenüber Pferden, die sich unangebunden in der Stallgasse zum Reiten fertig machen lassen, obwohl Menschen und Hunde um sie herumwuseln, die so ausgebildet wurden, dass sie dem Reiter deutlich sagen können "hey, was du da grad machst, ist falsch", ohne dabei aber unlenk/unstoppbar durch die Halle zu schießen. 

Also meiner Meinung nach: konsequente Erziehung - ja unbedingt - Dominanz im Sinn von irgendwelchen Join up-Geschichten - braucht kein Pferd.... 

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Viowow 22.12.2015, 08:23

ich möchte mal anmerken, das "Lieschen Müller" (zumindest in meiner Umgebung) meistens von Beruf Pferdewirt ist und deswegen allein schon die weisheit gepachtet hat. (achtung, ironie:)da hat man mit 20 Jahren reiterfahrung natürlich viel weniger ahnung als eine 16 jährige, die grad im ersten lehrjahr ist...

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sukueh 22.12.2015, 10:31
@Viowow

Na, bei den zukünftigen Pferdewirtinnen besteht wenigstens noch die Hoffnung, dass sie während ihrer Lehrzeit noch was dazu lernen, was sie bei der Pferdeausbildung gleich noch anwenden können. In meinem Umfeld sind es vorwiegend "wirkliche" Lieschen Müller. Die können zwar teilweise ihre Pferde selber kaum handeln, bieten aber anderen großzügig Hilfe bei Problemen an oder geben gar "Zwergerl"-Reitunterricht. 

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Dein Pferd wird dir immer überlegen sein, wenn es zu einer Auseinandersetzung kommt.
Also sollte schon klar sein, wo du stehst. Gegenseitiger Respekt ist das Stichwort !
Bleib fair, aber trotzdem konsequent und bestimmt.
Bodenarbeit kann dabei sehr hilfreich sein :-)

Ein Pferd braucht dich nicht als "Leitstute" und du wirst es auch niemals sein, also komm von diesem Gedanken los.
Du bist ein Mensch und das weiß dein Pferd.
Deine Aufgabe ist es, dein Pferd durch diese "Menschenwelt" zu führen und ihm Sicherheit zu geben.

Baut eine Partnerschaft auf, in der ihr euch beide respektiert und vertraut :-)

Liebe Grüße
Cavallena

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cRaZyyy6743 21.12.2015, 16:24

Ich bin da ganz deiner Meinung, was das mit dem Leittier angeht, ich hätte genau das auch gesagt, dass ein Pferd dich niemals als dein Leittier ansieht. Nur leider finde ich, höre ich viel zu oft diese Ratschläge "Setz dich durch, du musst ihm zeigen wer der Chef ist" oder "Du musst deinem Pferd beibringen, dass du das Leittier bist, das is wie in ner Herde, da ist das Leittier auch dominant und das ist die einzige Möglichkeit, damit dein Pferd dir nicht auf der Nase herumtanzt" und so Sachen. Meiner Meinung nicht ist das falsch, es hat mich einfach mal interessiert was es zu diesem Thema für unterschiedliche Meinungen gibt und vor allem wie sowas begründet wird!

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cavallena 21.12.2015, 18:37

Aber so ist es ja auch richtig.
Du erwartest Respekt, aber dafür musst du erstmal eine Person sein, die den Respekt von so einem großen, kräftigen Tier verdient hat.
Und das muss ja gar nichts Böses bedeuten.
Anstatt der "Chef" zu sein, sollte man einfach mal herausfinden wie schön es ist, der Partner / Freund zu sein :-) mit gegenseitigem Vertrauen, Respekt und Akzeptanz ! :-)
Aber du hast recht, interessantes Thema :-)

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cRaZyyy6743 25.12.2015, 21:10
@cavallena

Du hast Recht man erwartet Respekt. Aber den bekomme ich nur wenn ich mich dem Pferd gegenüber ebenfalls respektvoll verhalte. Natürlich auch mit Konsequenz aber nicht mit Dominanz. Ich stimme dir voll und ganz zu, das Pferd soll dein Freund sein und nicht jedesmal alles tun was du willst, nur weil es panische Angst hat, das ihm ansonsten was passiert und wenn du jemanden dominierst ist das meiner Meinung nach keine Beziehung, die auf Vertrauen und Respekt basiert.

(Ich meinte oben übrigens nicht "Meiner Meinung nicht ..." sondern "Meiner Meinung nach... " ;) )

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cavallena 25.12.2015, 22:11

Es sollte einfach der Unterschied zwischen Konsequenz und Dominanz klar sein :-)
Dann klappt das schon :-) ich stimme dir zu.

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Ja,es ist wichtig,dass du das "Leittier" bist.
Du musst bedenken,dass Pferde der "Chefsache" anders gegenüber stehen,als wir Menschen.Ein Leittier gibt das Gefühl von Sicherheit.Wenn das Leittier nicht möchte,dass ein Unterwürfiges frisst,tritt und schnappt es gerne mal.Das heißt zwar nicht,dass du dein Pferd beißen sollst oder so,aber einmal ein klares,bestimmtes NEIN kann auch schon wunder wirken.
Schlagen tue ich mein Pferd nicht!Meist zieh ich nur einmal kräftig am Strick,oder "motze" mein Pferd an.Oder beides gleichzeitig..kommt auch darauf an,welche Signale du ihm beibringst,auf die er zu reagieren hat.Dadurch,dass wir zu anfang sooo viel Bodenarbeit gemacht haben,war bei uns die Rollenverteilung schnell klar😊bei meiner RB ist es hingegen so,dass sie vorallem im Gelände brim spazieren gerne mal stehen bleibt und die Beine in den Boden rammt.Da hilft dann manchmal wirklich nur bestimmt ihren Namen zu sagen und ihr LEICHT mit dem Strickende was gegen die Schulter oder den Hintern zu geben (die Besi meinte,dass Ich das machen soll).Wichtig ist halt,dass man bestimmt,aber nicht agressiv ist!Denn es ist wichtig,dass dein Pferd weiß,dass du der Chef bist.

Das Pferd ist dein chef:
Du willst nicht dass es frisst.Aber es will fressen.Schön,du nervst,also schnappt oder versucht es dich wegzubeißen.Es ist schließöich der Boss udn Pferde macjen das so.

Ihr seid beide gleichrangig:
Das Pferd wird immer woeder versuchen,doe Rangordnung neu zuverhandeln.Und hast du mal gesehen,woe Pferde das machen?Dann viel Spaß ;)

Du bist der Boss:
Das Pferd hört fast immer auf das,was du ihm sagst.Und Pferde brauchen eig. jmd,der sie leitet.Das gibt ein Gefühl von Sicherheit.

Du siehst,es ist wichtig,dass das Pferd weiß,dass du der Chef bist :))

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cRaZyyy6743 20.12.2015, 15:53

Ein Pferd wird den Menschen niemals für sein Leittier halten, Pferde können Mensch und Pferd voneinander unterscheiden ;) Die Beziehung zwischen einem Mensch und einem Pferd kann man nicht mit dem Pferdeverhalten in einer Herde (unter Pferden) vergleichen!

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Dahika 20.12.2015, 18:15
@cRaZyyy6743

zudem die Beobachtungen in Pferdeherden sehr oft falsch sind. Nicht das "dominante" (aggressive) Vieh ist Chef, sondern das intelligenteste und sozialste Tier, die der Herde am meisten Gewinn versprechen. Allerdings wird dieses Tier von den Dominanzlern gerne übersehen, da es oft ruhig, friedlich und unauffällig ist.

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Sternschuppe007 20.12.2015, 16:10

Das ist mir schon klar.War bisschen doof formuliert..sorry!Aber wenn du nochmal guckst siehst du,dass Ich Leittier bewusst in Anführungszeichen (") gesetzt habe.. ;)Wollte damit ausdrücken,dass man bei Pferden nicht so zimperlich mit weinernder Stimmt immer nur "Bitte mach was Ich will" sagen soll,sondern sich schon durchsetzen darf bzw. es sogar soll,da Pferde untereinander auch nicht immer friedlich sind und ein Pferd nicht umkommt,nur wenn man es mal anmotzt und sich als Chef beweist.

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Also schon ein bisschen Führungsperson. Aber ich lege zum Beispiel sehr viel Wert auf eine gute Freundschaftliche Basis( Vertrauen,....). Mein Pferd soll mein bester Freund sein,gerne zu mir kommen und mich mögen. Bei mir wird nichts erzwungen,alles so lange gemacht,bis er es versteht. Das alles selbstverständlich ohne Druck.Aber dein Pferd sollte trotzdem noch Respekt vor dir haben,es ist stärker als du und könnte dich schwer verletzen. Also ein bisschen Respekt und viel Freundschaft. Beides ist wichtig,um mit einem Pferd sicher zu arbeiten:)
Liebe Grüße:)

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man muss seinem Pferd schon Zeigen das man das man das Leittier ist weil man ihm Damit auch Sicherheit gibt!

 aber man braucht sowohl das Vertrauen als auch den Respekt des Pferdes, das erreicht man natürlich nicht mit Schlagen oder andrer Gewalt sondern indem man immer Dominant aber trotzdem Lieb bleibt,

 z.B wenn das Pferd mal die Hufe nicht gibt dann Schlägt man nicht sondern man nimmt sie immer wieder, bis das Pferd dann merkt ''Okay die oder der will jetzt meine Hufe haben'' und dann natürlich auch Trainieren wenn so etwas nicht klappen sollte!

das Pferd muss also denken das man in der Lage ist, es in einer Notsituation auch Beschützen zu können, also man muss ihm Sicherheit geben und es muss auch Vertrauen haben! 

50% Vertrauen und 50% Respekt zu und Vor dir! mit Respekt meine ich das es dich nicht einfach An-rämpelt und in deine Zone einfach eindringt!

ich hoffe ich konnte dir Helfen ;)

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cRaZyyy6743 20.12.2015, 15:57

Glaubst du, das ein Pferd dich als Leittier sieht? Also einen Mensch sozusagen mit einem Pferd verwechselt? xD

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DCKLFMBL 20.12.2015, 16:02
@cRaZyyy6743

ich denke nicht das einen Menschen mit einem Pferd Verwechselt :D aber wenn man es gut anstellt dann sieht das Pferd einen auch als Leittier ;)

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friesennarr 21.12.2015, 14:41
@DCKLFMBL

Nein - Leittier wird kein Mensch - niemals - nie und gar nicht.

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gegenfrage, wenn du dein pferd in den hänger verlädst, weil irgendwo hinfahren musst, und es nicht rein will. sagst du dann, in ordnung, dann sattle ich dich udn wenn du nicht grasen willst, dann reiten wir los, egal wohin du gehst, irgendwann werden wir da ankommen, wo ich eigentlich hin will.

nein.

du sagst und dem pferd, das es rein soll und es in ordnung ist. genauso solltest du aber auf das tier hören, wenn es angst hat.

ausser du bist de rmeinung, das pferd ist der chef.

pferde sind fluchttiere und können dich waren, wenn gefahr droht.

das heisst, jeder von euch hat stärken udn schwächen die er einsetzt.

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cRaZyyy6743 20.12.2015, 15:55

Aber das was du beschreibst hat mit konsequenter Erziehung zu tun aber nicht mit Dominanz oder?

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larry2010 20.12.2015, 15:59
@cRaZyyy6743

am dominanz kommt da nicht vorbei.

die frage ist, wie diese auszieht, ob man schreiend und mit peitsche da steht oder wie der pferdeflüsterer entsprechend durch körperhaltung und gesten erzieht.

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cRaZyyy6743 21.12.2015, 16:38
@larry2010

Natürlich kommt man an Dominanz vorbei, denn zwischen Konsequenz und Dominanz ist ein Unterschied!

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Dahika 20.12.2015, 18:18

ich stehe in einem 80 Pferdestall, wo viel verladen wird. Das Sonderbare -für mich freilich nicht - ist, dass es  unweigerlich und ausnahmslos die Parellifans sind, die 3 und mehr Stunden zum Verladen brauchen. Diejenigen, die sich um Parelli und Co nicht kümmern, sondern auf Vertrauen setzen, brauchen 1 Minute.

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Fakt ist: Bei Pferden gibt es in diesem Punkt nur TOP oder HOP, quasi Schwarz ODER Weiß. Im Herdenverband existieren keine Grauzonen. Entweder man ist hochrangig und buttert unter, oder man ist niedrigrangig und WIRD untergebuttert. Und glaube mir: DU WILLST NICHT VON EINEM PFERD UNTERGEBUTTERT WERDEN!!!! Pferde sind darin gnadenlos! Und wer rein körperlich schonmal die schlechteren Karten hat, ist ja wohl klar. Also bemühe Dich Dein Pferd ständig zu verblüffen, denn das beschert oder erhält Dir den höheren Rang. Man muss nicht ja nicht die selben Methoden anwenden, wie Pferde unter sich (d.h. schlagen und beißen). ;)

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cRaZyyy6743 21.12.2015, 16:36

Glaubst du nicht, dass ein Pferd in der Lage ist eine Herde von einer Beziehung zwischen Pferd und Mensch zu unterscheiden? Denn gerade wenn du sagst, dass ich ein Pferd ja nicht schlagen oder beißen muss, dann heißt das ja das ich eben nicht genau so handle wie es in der Herde zwischen Pferden der Fall ist (also natürlich beißen und schlagen die sich auch nicht die ganze Zeit ;) ) Und wenn ich eben nicht so handle wie in einer Herde und das ja offensichtlich auch funktioniert, kann ich das dann wirklich "vergleichen". Ich glaube nicht, dass man einen "höheren Rang" braucht um mit einem Pferd umgehen zu können. Wir sind keine Herde für das Pferd. Wir sind immer noch Menschen und das weiß ein Pferd, denn sonst hätten wir gegen ein Pferd niemals Chancen, sonst hätte ein Pferd sich niemals von uns reiten lassen (denn wie gesagt körperlich ist es uns immer überlegen und das spielt in der Natur eine große Rolle!!!

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Andrea39 21.12.2015, 18:11
@cRaZyyy6743

Was hat denn das mit der Ursprungsfrage zu tun, ob ein Pferd unterscheiden kann, ob ein Mensch Herdenmitglied ist oder nicht? Tatsache ist, dass das Pferd nur zwischen hoch- und niedrigranginger, als es selber, unterscheidet. Daher ist es unerlässlich, dass der Mensch (als körperlich schwächerer) den höheren Rang hat. Sonst läuft er Gefahr gebissen oder getreten zu werden, denn das sind die einzigen Waffen eines Pferdes. Erst aus dieser höherrangigen Position heraus, kannst Du dann anfangen, es zum Partner zu machen. Erst muss es aber wissen, wo sein Platz ist und wer "dominant" ist, denn ein Pferd kann nur zu seinem "Chef" Freundschaft empfinden.

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nartürlich muss du zeigen wer der Chef ist, aber auch auf das Pferd achten

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