Muss man eine Sterilisation selbst zahlen?

7 Antworten

Bei einer Sterilisation werden der Frau die Eileiter durchtrennt und abgebunden.

Dadurch hört die Periode nicht auf, denn die Gebärmutter baut weiterhin Schleimhaut auf und scheidet diese wieder aus.

Im Normalfall muss die Frau den Eingriff selbst zahlen. Einzelne Krankenkassen übernehmen die Kosten, wenn die Sterilisation bei einem Kaiserschnitt mitgemacht wird.

Ansonsten fallen zwischen 600 und 1600 Euro an, je nach dem, auf welche Art der Eingriff vorgenommen wird.

Ob du einen Arzt findest, der es bei einer 25jährigen kinderlosen Frau macht, ist allerdings fraglich. Den meisten wirst du noch nicht alt genug sein.

Besser hätte man es nicht erklären können!

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Aber sie möchte die Gebärmutter und die Eierstöcke entfernen lassen !

Liebe Grüße Rodium

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Musst du selbst zahlen. Allerdings wirst du höchstwahrscheinlich sehr schnell Probleme mit Inkontinenz kriegen wenn du "alles" entfernen lässt. Weil die Muskulatur dafür nicht vorgesehen ist - schwächer wird und so weiter. Vor allem wenn die Gebärmutter weg ist fehlt da drin ein ganzer "Haufen" der alles zusammenhält und rein körperlich gesehen dazugehört. Die Gebärmutter ist halt kein Bart den man mal fix abrasieren kann.

Kosten

Hier belaufen sich die Kosten auf 600 bis 1000 Euro.[4] Bis zum Ende des Jahres 2003 waren die gesetzlichen Krankenkassen verpflichtet, alle Sterilisationen zu bezahlen. Seit dem 1. Januar 2004 unterscheiden die Krankenkassen zwischen medizinisch notwendiger Sterilisation und Sterilisation im Rahmen der persönlichen Lebensplanung.[5]Die Sterilisation gilt dann als medizinisch notwendig, wenn eine Schwangerschaft den körperlichen oder seelischen Gesundheitszustand einer Frau gefährden oder verschlechtern würde und die Frau Antibabypille bzw. Intrauterinpessar nicht verträgt.[6] Die medizinisch notwendige Sterilisation wird auch weiterhin von den Krankenkassen übernommen.

Aber für Periode bekommst du wie immer diese Operation ist nur für Verhütung nicht für Gebärmutter entfernen und wenn die Gebärmutter bleibt dann bekommst du Periode wie immer

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Nette Gedanken um halb 4 in der Nacht.

Trotzdem solltest du noch genug Hirnschmalz zur Verfügung haben, um deinen ungefähren Wohnort (Land, Bundesland) und Krankenkasse anzugeben. Darauf kommt es nämlich an.

Naja ist meine 6te Nacht Schicht mein Hirn Schmalz ist dahin geschmolzen

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Hallo,

da würde ich einfach mal bei deiner Krankenkasse nachfragen !

Aber.... monatliche Blutung...also die hat meine Frau nach wie vor, und sie ist sterilisiert !

Liebe Grüße Rodium

Ich würde nicht nur die Gebärmutter sondern auch die Eierstöcke entfernen lassen wollen

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@Animallover4242

Das wäre dann eine Hysterektomie (Entfernung Gebärmutter) und eine Kastration (Entfernung der Eierstöcke) => Lässt man beides zusammen entfernen, wird das Hysterektomie mit Adnexen/Adnexektomie genannt, wird aber nur bei Beschwerden wie einer Krankheit von der Krankenkasse bezahlt.

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@Animallover4242
Ich würde nicht nur die Gebärmutter sondern auch die Eierstöcke entfernen lassen wollen

Das macht kein Arzt, wenn du nicht krank bist.

Wenn die Gebärmutter und die Eierstöcke entfernt werden, kommst du direkt in die Wechseljahre.

Die beidseitige Entfernung der Eierstöcke stellt eine Kastration dar, die Zeugungsfähigkeit ist danach nicht mehr gegeben. Die Eierstöcke produzieren wichtige Sexualhormone, darunter Östrogen, Progesteron und Androgen. Diese Hormone wirken sich nicht nur auf die Fortpflanzungsfähigkeit aus, sondern steuern auch weitere physische und psychische Funktionen. Die beidseitige Entfernung der Eierstöcke und der damit einhergehende Hormonmangel kann zu körperlichen Beschwerden wie Schwindel oder Migräne und Übelkeit führen und zudem auch psychische Beschwerden wie veränderten Empfindungen und Sinneswahrnehmungen oder sogar eine Depression verursachen. Wird mit den Eierstöcken auch die Gebärmutter entfernt, setzt die Menopause abrupt ein, Frauen klagen häufig über die typischen Wechseljahrsbeschwerden wie Schweißausbrüche, trockene Schleimhäute, Stimmungsschwankungen und Schlaflosigkeit.

https://de.wikipedia.org/wiki/Ovariektomie#Folgen_der_Ovariektomie

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