Muss man eine Kündigung unterschreiben?

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13 Antworten

Du musst nichts unterschreiben. Wenn der Chef den Empfang der Kündigung quittiert haben will, dann kannst du das tun. Aber nur wenn das ausdrücklich so da steht .... also Kenntnis genommen ... oder erhalten am .... oder so .... aber NICHT einverstanden.....zugestimmt .... vereinbart .... oder sowas.

Falls nichts da steht, schreibst du unter die Unterschrift der Firma "erhalten am" Datum und unterschreibst. Dann kannst du immernoch dagegen klagen.

Danach arbeitest du weiter bis zum Ablauf der Kündigungsfrist oder zum Beginn deines Urlaubs oder bis zur bezahlten Freistellung.

Wenn du gegen die Kündigung klagen willst, gehst du mit Arbeitsvertrag und Kündigungsschreiben sofort zum Arbeitsgericht.

Derjenige der kündigt muß die Kündigung unterschreiben. Derjenige dem gekündigt wird kann unterschreiben das er die Kündigung am .... erhlaten hat, muß aber nicht.

Die Kündigung eines Vertrages ist eine einseitige Willenserklärung. Wichtig dabei ist nur das sie dem Empfänger, möglichst fristgerecht und nachweisbar, zugegangen ist.

Ergo passiert nichts wenn Du nicht unterschreibst.

Wenn er dir die Kündigung aushändigt reicht das vollkommen aus, sonst könntest du die Kündigung ja einfach ignorieren.

Eine ordentliche Kündigung muss nicht vom Arbeitnehmer unterschrieben, sondern nur diesem zugestellt werden. Wenn der eine Unterschrift will versucht er dir vielleicht einen Aufhebungsvertrag - also fristlose Kündigung in beiderseitigem Einvernehmen - unterzuschieben.

Gar nichts! Da er Dich ja entlassen will, hat er kein Druckmittel dafür . Das Schreiben nehmen und mit den Worten: "Das laß ich erstmal von meinem Anwalt prüfen!" einstecken und weiter arbeiten (wenn er Dich läßt). Auf keinen Fall laut werden und/oder den Arbeitsplatz verlassen, wenn er letztweres nicht (vor Zeugen) verlangt, da Du ihm so erst recht Gelegenheit für eine fristlose Kündigung gibst.

Eine Kündigung ist gültig, dagegen kann man nichts machen. Wenn die Unterschrift fehlt, ist diese jedoch rechtlich gesehen ungültig.

Jorgfried 11.12.2011, 15:14

.... wenn die Unterschrift vom Chef fehlt ..... der Gekündigte muss nicht unterschreiben.

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Außer einem Strafantrag , wenn ein Antragsdelikt angezeigt wird , muß man nichts unterschreiben !

Nein, du musst eine ordentliche oder fristlose Kündigung NICHT unterschreiben.

Mit unterschreiben musst du nur eine einvernehmliche Kündigung.

es gibt einen trick: Du schreibst eine förmliches schreiben dass du die kündigung erhalten hast aber den inhalt nicht akzeptierst. damit kannst du dann zum Arbeitsgericht gehen. Notfalls einen Anwalt einschalten. Du mußt allerdings eine kündigung n i e vor ort und sofort unterschreiben, du hast immer die möglichkeit es zu hause zu überdenken. Nimm die Kündigung mit und teile dem Arbeitgeber mit du wirst die Kündigung von deinem Anwalt überprüfen lassen (ob dus machst oder nicht, steht auf einem anderen blatt) und warte auf seine reaktion.

du "musst" gar nix.

Damit fängt es mal an.....

Und: Es passiert auch nichts, wenn du sie nicht unterschreibst! - das sind diese altbeliebten "Einschüchterungsversuche".... Wenn er dich schon kündigt, dann sollte ihm das genügen.

LG - und wenn dir bei der Kündigung etwas nicht ganz in Ordnung vorkommt, sofort zur Gewerkschaft gehen! o.k.?

Du musst gar nichts unterschreiben, mit was Du nicht einverstanden bist!

man muss keine kündigung unterschreiben, wenn der chef einen kündigt

man muss unterschreiben

es muss ja zur Kenntnis genommen worden sein

BreitenSportler 11.12.2011, 15:02

Und wenn ich da weiter arbeiten will? Wenn ich einfach nicht unterschreibe?

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MsRosa 11.12.2011, 15:03
@BreitenSportler

aber wenn dein Chef dich kündigt, warum willst du da noch weiter arbeiten?

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Jorgfried 11.12.2011, 15:17
@MsRosa

@MsRosa .... mach dich mal schlau ... es gibt in Deutschland diverse - leider immer mehr abgebaute - Kündigungsschutzgesetze - und zwar nicht ohne Grund. Wer auf evtl. Kündigungsschutz verzichtet, wird bestraft - zB durch Sperre beim Arbeitsamt.

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dingoking 11.12.2011, 15:02

Blödsinn. Eine Kündigung muss nicht unterschrieben werden. Sie gilt mit Empfangsdatum (Poststempel) oder Erhalt (persönlich)

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BreitenSportler 11.12.2011, 15:04
@dingoking

Warum ist doch egal.

Es geht nur darum, dass mir der Chef sagt "Unterschreiben Sie die Kündigung" und ich mach das nicht.

Kann ich dann weiter da arbeiten gehen oder nicht?

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MsRosa 11.12.2011, 15:06
@BreitenSportler

gekündigt wurdest du trotzdem.

anscheinend muss man die ja nicht unterschreiben...

also hast du da dann nichts mehr zu suchen!

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dingoking 11.12.2011, 15:07
@BreitenSportler

Du kannst bis zum Ende der Kündigungsfrist weiter arbeiten. Ansonsten kann er dich ja fristlos kündigen wenn es berechtigt ist, dann brauchst und darfst du dort nicht mehr arbeiten. Oder er stellt dich bis zum Ende der Kündigungsfrist frei, dann brauchst du auch nicht mehr arbeiten. Der Chef kann dir aber auch deinen Resturlaub noch geben.

Und EGAL ist es sowieso nicht.

Unterschreiben SOLLTEST du sowieso nichts....

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Jorgfried 11.12.2011, 15:23
@MsRosa

@MsRosa - ganz schlechte Idee - solange der Vertrag noch nicht beendet ist und weder Urlaub noch bezahlte Freistellung angeordnet oder vereinbart wurde, muss er weiter seine Arbeitspflichten erfüllen, da sonst die fristlose Kündigung droht.

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MsRosa 11.12.2011, 15:25
@Jorgfried

ja das ist ja klar, dass man noch solange arbeitet, bis die Frist rum ist.

es gibt natürlich auch Chefs, die das nicht von einem verlangen

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