Muss man eine einmalige Putzkraft versteuern?

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4 Antworten

Lass den Wichtigtuer mal machen, du hast das Recht auf deiner Seite: 

Hilfe aus Gefälligkeit

Unterstützung von Angehörigen, Nachbarschaftshilfen oder Gefälligkeiten bleiben gem. § 1 Abs. 3 SchwarzArbG ausdrücklich ausgenommen, solange damit keine nachhaltigen Gewinne erzielt werden sollen. Wer also einem Bekannten beim Tapezieren hilft und dafür als Dankeschön ein paar Euro, „um mal Essen zu gehen", zugesteckt bekommt, hat wohl nichts zu befürchten. Es gibt allerdings keine gesetzliche Grenze, bis zu der eine Bezahlung unbedenklich wäre. Sie sollte aber als Aufwandsentschädigung unter dem wirtschaftlichen Wert der Arbeit liegen. Handelt es sich tatsächlich nur um eine Gefälligkeit oder Vergleichbares, müssen zwar keine Steuern und Sozialabgaben gezahlt werden, dafür besteht umgekehrt auch kein Schutz durch die gesetzliche Unfallversicherung.

Liebe Grüße  Thommy

Bakaroo1976 20.02.2016, 13:25

Sehr gute Antwort!

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Ja, genau genommen schon, ist aber auch nachträglich möglich. Allerdings lohnt es fast den Aufwand nicht.... Hast du die Putzfrau denn entlohnt oder hat sie freiwillig geputzt und du ihr 15 Euro dafür geschenkt? Ansonsten bei der knappschaft anmelden oder das ok geben lassen.

PaulineZa 20.02.2016, 12:34

Ich habe ihr 15 Euro gezahlt, und von der Kaution des Untermieters 15 Euro abgezogen (so wie es im Vertrag bei Nichtreinigung des Zimmers vermerkt ist).

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Wenn sie kein Gewerbe hat und auf Rechnung/Quittung gearbeitet hat ist das tatsächlich Schwarzarbeit, wenn du sie nicht auf Minijobbasis angemeldet hast.

Es ist also ein nicht nachweisbarer Betrag und diesen kannst du nicht von der Kaution abziehen, das hätte dir klar sein müssen.

Wenn das einmalig war sollte selbst wenn er dich anzeigt das wegen Geringfügigkeit im Sande verlaufen. Allerdings kann es sein das das Amt die üblichen 30% Sozialabgaben bei dir fordert.

Weißt Du was? Geb ihm seine sch....15,- € und sag ihm, er soll dahin gehen, wo keine Sonne scheint. Hat keinen Zweck, sich mit solchen Leuten wegen solcher (für normale Menschen) Nichtigkeiten auseinander zu setzen...auch wenn die Anzeige wohl im Sande verlaufen würde....

ThommyHilfiger 20.02.2016, 12:52

"Irgendwo" hast du ja recht, aber ich würde so einen Klugsch*** nicht noch bestätigen. Er sollte sich der Arbeit unterziehen, Briefchen zu schreiben, zur Polizei zu laufen und zu recherchieren. Mit dem Ergebnis: Zeit verplempert und keinen Erfolg gehabt...

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tuedelbuex 20.02.2016, 13:40
@ThommyHilfiger

Mit dem Ergebnis: Zeit verplempert und keinen Erfolg gehabt...

Da gebe ich Dir recht! Keine Frage! Aber hast Du nicht selber auch das gleiche unbefriedigende Ergebnis? Zeit wird Dir genommen, weil irgendeine Behörde verpflichtet ist, der Anzeige nachzugehen,z.B.? Du musst evtl plötzlich nachweisen, die "putzende Studentin" nicht häufiger (gewerbsmäßig) zu beschäftigen....

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