Muss man ein Freistellungsauftrag bei einem Tagesgeldkonto bei Kündigung einreichen?

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4 Antworten

Du musst gar nichts, das ist Deine eigene Entscheidung.

Entweder reichst Du einen Freistellungsauftrag ein, dann wird Dir keine KesT/SolZ abgezogen, oder Du reichst keinen ein, dann werden Dir die Steuern abgezogen und Du kannst die bei Deiner Steuererklärung im nächsten Jahr anrechnen lassen.

Inwieweit sich das lohnt, ist davon abhängig, wieviel Zinsen überhaupt angefallen sind. Viel kann das ja bei zwei Monaten und den niedrigen Zinsen ja sowieso nicht sein.

Abgesehen davon kann es sein, dass man ohnehin nach Auflösung des Kontos keinen Freistellungsauftrag mehr einreichen kann. Das hängt von der Bank ab.

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Nein, muss man nicht, aber dann wird die Bank für die in der Zeit vom Jahresanfang bis zur Kündigung angefallenen Zinsen die entsprechenden Steuern abführen.

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Du mußt grundsätzlich überhaupt keinen Zinsfreistellungsauftrag einrichten.

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Wenn du für die Minizinsen auch noch Abgeltungssteuer abdrücken willst, ist das gar kein Problem. Der Staat freut sich über dein Geldgeschenk.

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