Muss man ein Feuerwehr Einsatz bezahlen wenn man ihn nicht selber gerufen hat ubd ihn auch nicht gebraucht hat!?

8 Antworten

Hallo SonoPazzo,

ersteinmal allgemein: Normalerweise sind Einsätze der Feuerwehr grundsätzlich kostenlos. Die Stadt oder Gemeinde kann ggfs. eine Gebührensatzung erlassen, nach der für bestimmte Einsätze Gebühren fällig werden. Das betrifft dann in der Regel mutwillige Fehlalarme, Fehlalarme, die durch automatische Brandmeldeanlagen hervorgerufen wurden sowie Einsätze, die mit Pkw in Verbindung stehen (Ölspuren nach Motorplatzer, Verkehrsunfälle o.ä.). Letztere Kosten werden dann aber durch die Kfz-Versicherung gedeckt.

Ähnlich kann es sich mit Einsätzen bei medizinischen Notfällen verhalten - also Einsätze, bei der die Feuerwehr zur Unterstützung des Rettungsdienstes ausrückt. Allerdings werden diese Kosten dann in der Regel durch die Krankenversicherung des Patienten übernommen.

Warum wurde beim zweiten Notfall bei Deiner Mutter die Feuerwehr alarmiert, obwohl sie vor Ort nicht benötigt wurde?
Dafür gibt es mehrere Gründe. Zum einen kommt es darauf an, was der Anrufer dem Disponenten am Telefon mitgeteilt hat. Für den Anrufer handelt es sich dabei ja immer um eine nicht alltägliche, ungewohnte Lage mit entsprechender Aufregung. Da kann es dann durchaus schon mal zu "Missverständen" kommen. Der Disponent hat dann aus dem, was er über das Telefon erfährt, zu entscheiden, was und wen er zum Einsatz alarmiert. Generell wird er immer vom schlimmsten Fall ausgehen. Beispiel: Meldest Du einen Patienten mit "Schmerzen in der Brust", dann wird der Disponent immer neben einem Rettungswagen auch einen Notarzt verständigen, da es sich um einen Herzinfarkt handeln könnte. Schmerzen in der Brust können natürlich auch andere, weniger schlimme Gründe haben. Würde der Disponent aber vo harmlosesten Fall ausgehen und "nur" einen RTW alarmieren, der vor Ort einen Herzinfarkt feststellen und einen Notarzt nachalarmieren, dann vergeht viel Zeit - Zeit, in der sich der Zustand des Patienten vielleicht verschlimmert oder der Patient sogar verstirbt. Das will natürlich auch keiner - und deswegen wird lieber zu viel als zu wenig an Rettungsmittel und -kräften alarmiert.

Wenn es nun bei dem ersten Einsatz bei Deiner Mutter zu diesen Problemen (starkes Übergewicht) gekommen ist, dann wird der Disponent dies sicherlich auch im computergestützten System der Leitstelle für ihre Adresse hinterlegt haben. D.h. in dem Moment, wo er oder ein anderer Disponent den Namen Deiner Mutter oder ihre Anschrift eingibt taucht auf dem Einsatzleitrechner die Info auf, dass hier zusätzliche Kräfte benötigt werden.
Das hat dann zur Folge dass "beim nächsten Mal" neben RTW und Notarzt auch gleich die Feuerwehr mit alarmiert wird. Denn es ist besser, die Feuerwehr rückt gleich mit an und fährt dann unverrichteter Dinge wieder ein als dass der Notarzt sie erst nachfordern muss, wichtige Minuten verstreichen und sich der Zustand Deiner Mutter in der Zwischenzeit verschlechtert.

Wenn ich das richtig sehe, dann hast Du jetzt zwei Möglichkeiten:
1.) Frage bei der Krankenkasse Deiner Mutter nach, ob sie die Kosten übernehmen - und wenn nicht, mit welcher Begründung nicht.
2.) Wenn die Krankenkasse die Kosten nicht übernimmt, empfehle ich Kontakt mit den zuständigen Mitarbeitern der Stadtverwaltung aufzunehmen. Erläutere denen die Situation. Die Mitarbeiter dort haben immer ein wenig Spielraum in der Bewertung der Sache und damit der Kosten.

Übergewicht zählt ja nicht als Notfall. Also finde ich den 1. Einsatz für gerechtfertigt. Die Feuerwehr musste extra ausrücken, um deine Mutter aufzuheben, weil die Anwesenden Sanitäter und du es nicht geschafft habt. Über den zweiten Einsatz lässt sich streiten. Der Mitarbeiter in der Notrufzentrale entscheidet bei deinem Anruf darüber, ob es notwendig erscheint, die Feuerwehr hinzuzurufen. Aus der letzten Erfahrung heraus hat er die Feuerwehr dazugerufen. Ich weiss auch nicht, warum man einen Krankenwagen ruft, wenn jemandem schlecht ist..... 

Lass dich von einem Anwalt beraten. Ich hoffe, dass deine Mutter mittlerweile an Gewicht abgenommen hat. 

Weil sie starke Blut anamie hat und kaum noch laufen konnte. Die Feuerwehr würde jedoch garnicht gebracht. Im Bericht steht das sie tragehilfe geleistet haben obwohl die gute Frau selber zum Wagen gelaufen ist!

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@SonoPazzo

Na was denn nun? Ist sie selbst zum wagen gelaufen oder war die Anämie so schlimm dass sie nicht laufen konnte? 

Am einfachsten ists wirklich, wenn du zum Anwalt gehst am Montag. 

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Das Thema ist relativ komplex. Eigentlich ist eine Tragehilfe kein Feuerwehreinsatz im Sinn des Feuerwehrgesetz des betreffenden Bundeslandes.

Es ist viel mehr eine Amtshilfe für den Rettungsdienst. Und so sollte es auch durch die Krankenkasse bezahlt werden. Allerdings stellen sich die Krankenkasse hier immer mal wieder quer. Das ist nicht abschließend rechtlich geklärt und so schickt der Träger des Brandschutz die Rechnung erst mal an den Patienten.

Ich würde die Rechnung erst mal an die Krankenkasse weiter leiten. Wenn man die dort zurück bekommt dann sollte man sich an einen Rechtsanwalt wenden.

Warum der Disponent beim zweiten mal die Kameraden gleich mit geschickt hat kann ich von hier nicht beurteilen. Einen Möglichkeit wäre das die Infos beim Notruf so war das er von einem lebensbedrohlichen Zustand ausgegangen ist wo ein unverzüglicher Transport indiziert war. Aber das kann ich nicht beurteilen. Das muss ein Rechtsanwalt klären. Dazu werden die Notrufe ja aufgezeichnet.

Ich denke er würde geschickt weil sie vom ersten Fall ausgingen wo man es brauchte. Jedoch kann er doch alles schicken. Nach Lust und Laune schickt er einen Hubschrauber denn man nicht braucht und dann darr ich zahlen

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@SonoPazzo

Der Disponent schickt nicht nach Lust und Laune. Der gesamte Einsatz ab Notruf wird aufgezeichnet. Wenn es Beschwerden gibt, muss er seine Entscheidung rechtfertigen. Zur Qualitätssicherung werden sogar einzelne Einsätze bei der laufenden Schulung ausgewertet. Da möchte kein Disponent blöd da stehen.

Unter Umständen ist deine Adresse im Einsatzleitrechner mit dem Hinweis über Schwerlastpatient hinterlegt. Wenn jetzt der Notruf einen lebensbedrohlichen Zustand vermuten lässt dann alarmiert er eben entsprechend. Stell dir mal vor, es wäre so gewesen, deine Mutter hätte schnell ins Krankenhaus gemusst. Dann hätte es ca. 15 min gedauert bei die Feuerwehr da gewesen wäre. Das willst du sicher nicht.

Den Hubschrauber würdest du z.B. nicht bezahlen. Wenn kein bodengebundener Notarzt zur Verfügung steht dann kommt eben einer aus der Luft.

Aber wie gesagt. Das kann und möchte ich von hier nicht beurteilen. Wende dich an die Krankenkasse und wenn das nicht hilft an einen Rechtsanwalt. 

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