Muss man echt darauf achten, dass Ärzte einen nicht unnötig operieren?

...komplette Frage anzeigen

8 Antworten

Nunja, deine Mutter geht sicherlich auch nicht zum Bäcker, "der könnte ja an ihr Geld verdienen"    ;-)


Zum Einen wird der Hausarzt - der erste Adresse bei Arthrose sein sollte, nicht viel an ihr verdienen.

Je nach dem, welche Beschwerden und Befunde GENAU vorliegen, wird man die ein- oder andere Therapie empfehlen.

(Bewegung ist übrigens fast immer richtig, gerne im Wasser und / oder unter physiotherapeutischer Anleitung).


Ob ggf. eine medikamentöse Behandlung (da gibt es einige Möglichkeiten bis hin zu den neueren sog. Biologica) oder - bei entsprechenden Befunden tatsächlich eine Operation empfohlen wird, kann man seriös nur klären, wenn man die Befunde kennt.

Bezüglich Häufigkeit von Arthrose:

Es ist wohl richtig, dass großer Teil der Bevölkerung im Alter Arthrosen entwickelt, jedoch sind bei weitem nicht alle davon behandlungsbedürftig.


Gegen die Schmerzen kann man vieles unternehmen. Ruhig auch mal den Arzt nach einer Schmerzbestrahlung fragen (auch als Röntgentiefentherapie oder Reizbestrahlung bekannt), bzw. sich zu einem Strahlentherapeuten überweisen lassen. Häufig lassen sich dadurch die Beschwerden sehr gut lindern, ohne Medikamente und OP.

Natürlich kann das sein. Und natürlich verdient der Arzt an ihr - es ist ja schließlich sein Job, wofür er bezahlt wird.

Aber es nützt ihr ja noch weniger, nicht hinzugehen und die Schmerzen "einfach" auszuhalten. Es gilt immer noch: nichts wird ohne ihre Zustimmung gemacht! Von daher kann sie auch erstmal unverbindlich eine Beratung in Anspruch nehmen, wo ihr die verschiedenen Behandlungsoptionen vorgestellt werden. Sie kann weitere Ärzte zu Rate ziehen oder sich auch über alternative Methoden erkundigen. 

Aber schlicht mit den Schmerzen leben muss sie sicher nicht.

Leider ist es so das die alten Menschen so etwas denken meine SchieMu wollte auch nie in ein KH leider hatte sie das Pech vor gut einem Jahr vom Sofa und brach sich den Oberschenkelhals sie musste operiert werden es ist alles wieder super verheilt, seitdem hat sie ein anderes Verhältnis OPs gegenüber, denn sie leidet seit Jahren über Knie Probleme und wollte keine OP jetzt hat sie sich an einem Bein operieren lassen und das war sehr erfolgreich trotz der Schmerzen die sie hinterher hatte würde sie es bestimmt wieder machen denn sie hat jetzt keine Schmerzen mehr 

Ich kenne es eher anders rum!

Viele (Haus)Ärzte kommen mit ihrem buget kaum noch hin und sind daher beim verschreiben und Co eher "knauserig"!

Und leider auch froh wenn sie wenig alte Patienten haben, da im Alter nunmal (oft) die Probleme und somit kosten anfangen!

Meine Mutter hatte mit Anfang 60 mal den Plan den Arzt zu wechseln... War unmöglich da sie kein anderer annahm...

pinacolada42 02.01.2016, 12:47

Ich meinte eigentlich eher Ortopäden

0

Manche Operationen sind wirklich unnötig, es hätte da auch andere Möglichkeiten gegeben als eine Operation. Aber deine Mutter kann auch eine Operation ablehnen. Ohne ihre Zustimmung kann keine Operation stattfinden. Bei Arthrose gibt es auch andere Möglichkeiten, z.B. das man Spritzen bekommt. Meine Mutter hatte auch Arthrose, ihr haben die Spritzen sehr gut geholfen.

Trau, schau, wem .Wer will nicht gern Geld verdienen? Mit "nur Medikamente verteilen", verdient man nix..

Ob jedoch Arthrose "normal" ist und ob das überhaupt operiert wird, besser operiert werden kann,oder eine andere Behandlung sinnvoll ist -  ist hier die große Frage. (?)

Pauschalurteile sind nie sinnvoll hingehen Gegenmeinung einholen und immer misstrauisch - vorsichtig sein, kann sicher nicht schaden. 

Es gibt gute Ärzte meist privat  heute unbezahlbar und haben ewige Wartezeiten. 

Selbst etwas tun, könnte auch sinnvoll sein. Ließ doch mal das Buch: "vier Blutgruppen vier Strategien für ein gesundes Leben" von Dr. Peter D' Adamo selbst wenn von den einschlägigen Quellen im Internet verpönt (DGE etc.). Ich fand es dennoch interessant und hilfreich für mich obendrein ..............

Nicht alle Ärzte. Aber ja, auch Ärzte denken an ihr Einkommen oder an die Fallpauschale.

Leider gibt es Ärzte überall auf der Welt, die genau das mit Menschen machen. Geldverdienen. 

Oftmals steckt aber nicht der Arzt dahinter sondern Institutionen wie Krankenhäuser, die Geld daran verdienen. Es ist ratsam zum Arzt zu gehen, aber wenn eine Operation anstehen soll, ist es immer lohnenswert auch eine zweite oder dritte Meinung einzuholen.

Was möchtest Du wissen?