Muss man Buddhist sein um zu Meditieren?

15 Antworten

Ich bin selbst Buddhist und kann dir versichern, dass man kein Buddhist sein muss, um zu meditieren. Jeder Mensch kann meditieren.

Meditation zum Zweck

Zum einen gibt es eine Menge Menschen die einfach meditieren, weil es ihnen "gut tut", oder weil sie sich persönliche Vorteile davon versprechen.

Weniger Stres, mehr Gelassenheit, bessere Konzentration - das sind ganz weltliche Gründe, die nichts mit Religion zu tun haben.

Meditation und Religion

Zum Anderen hat praktisch jede Religion auf dieser Welt ihre eigene meditative bzw. kontemplative Praxis, auch wenn das nicht immer geübt wird.

So können zB der katholische Rosenkranz, oder das orthodoxe Jesusgebet durchaus als Mittel zur "Innenschau" genutzt werden.

Meditation ist keine Technik

Meiner Ansicht nach ist Meditation ein Zustand entspannter Achtsamkeit und damit weder schläfrige Trance, noch angespannte Konzentration.

Die verschiedenen Techniken sind somit lediglich Übungen, um diesen meditativen Zustand zu vertiefen - denn im Grunde ist man bereits meditativ.

Buddhistische Meditation

Verschiedene Formen buddhistischer Meditation haben nichts mit Verehrung, oder Anbetung zu tun, sind also für Menschen aller Religionen offen.

Sich entspannt aufrecht hinzusetzen und den Atem zu beobachten ist nicht an ein bestimmtes Bekenntnis gebunden. ;-)

Manche buddhistische Traditionen benutzen Visualisierungen, um bestimmte Eigenschaften zu fördern - aber wer sich damit unwohl fühlt, muss es ja nicht machen.

Somit kann jeder Mensch meditieren.

Solltest du noch Fragen haben, helfe ich gerne weiter.

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Seit mehr als 30 Jahren praktizierender Buddhist

Ganz sicher nicht. Meditation ist in westlicher Sicht eine Körperliche und geistliche Entspannung. Einsetzbar sogar bei Krankheiten und Phsychischen Problemen. Um richtig meditieren zu verstehen und praktizieren bedarf es aber eine gewisse Zeit. Mit richtig meine ich "Kopf leer" und "An nichts denken"....

Der Kausalzusammenhang ist Unsinn.- auch bei Buddhisten liegt der Anteil der meditierenden Menschen weit unter 1 %. Das ist eher eine europäische Mode und hat recht wenig mit tatsächlicher Religion zu tun.

Mit dem Buddhismus im Kern sowieso nicht.

 

Meditieren ist zunächst weniger etwas religiöses als etwas psychologisches. Jeder kann meditieren, sogar Atheisten. Dann nennt sich das bisweilen auch autogenes Training.

Das kann schon sein, dass jemand autogenes Training mit Meditation gleichsetzt; doch haben die beiden nichts gemein.

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natürlich NICHT, denn meditation wird in vielen lebensbereichen angewandt, OHNE dass man überhaupt buddhistisch angehaucht sein muss......... oder sind z.b. ALLE kampfsportler dieser welt etwa buddhisten?...............mit sicherheit nicht.............*g*

sehr viele Kampfsportler sind Buddhisten ;-) sonst würde das Verstehen zu diesem Sport nicht existieren

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@PatchrinT

jeder fußballer ist ein sportler, aber nicht jeder sportler ist einfußballer..........

im übrigen sind nicht "sehr viele" kampfsportler buddhisten, sondern nur "etliche"........ das verstehen zu diesem sport muss NICHT buddhistisch sein, denn kampfkünste gab es zu allen zeiten auf allen kontinenten OHNE buddhistische einflüsse oder lehren, aber MIT "spirituellem" gedanken und meditationsartigen konzentrationsübungen...........z.b. hat die neuseeländische kampfkunst Mau Rakau überhaupt NICHTS mit buddhistischen lehren zu tun........... auch die alten maya hatten eine ausgeprägte und sehr gute kampfkunst, selbst in afrika gab und gibt es völker, die eigene kampfkunsttechniken hatten, auch OHNE buddhistische einflüsse, z.b. der donga-kampf......selbst die römer hatten extra ausgeprägte kampfkunst-stile für den nahkampf oder auch fernkampf, entwickelten sogar sehr gute angriffs- und abwehrformen und auch dass alles OHNE buddhistische einflüsse......*g*

selbst heute sind viele neue stilarten entstanden, spezielle arten für antiterrorkampf oder sonstige für spezielle schnelle eingreiftruppen, und diese haben alle nur das eine ziel, den feind so schnell wie möglich mit allen mitteln auszuschalten und auch dabei spielen buddhistische lehren KEINE rolle.............

es ist ein ammenmärchen, wenn man immer meint, dass kampfkünste nur verstanden und richtig gelehrt werden können, wenn buddhistische lehren mit einfliessen........... völliger quark und JEDER kampfsportler, der diese künste nur aus eigenem interesse, OHNE buddhistische hintergründe erlernt hat und sogar sehr erfolgreich dabei ist, ist der beweis gegen diese ammenmärchen..........

meditation hat NICHT NUR mit irgendwelchen buddhistischen lehren zu tun, sondern ist NUR ein weg, seine eigenen fähigkeiten zu steigern, sich zu konzentrieren und auch dass OHNE buddhistische lehren........... :)

das verstehen einer kampfkunst hat also NICHTS mit buddhistischen lehren zu tun, sondern damit, wie man selbst zu diesen dingen wie kampf, töten oder jemanden verletzen, steht.........und da millionen dummköpfe auf der welt oft perfekt irgendwelche kampfkünste können und diese auch ausüben, menschen verletzen oder töten, nur aus eigenem interesse, ist das märchen der chinesischen "spiritualität" und ders buddhistischen verständnisses bei kampfkunst-meistern widerlegt................UND, es gibt kampfkünste, die schon lange VOR dem buddhismus existierten, z.b. vietnamesische kampfkünste, die schon 2879 v. chr. existierten, waffenlose techniken entwickelten und dass VOR dem buddhismus, denn dieser entwickelte sich erst mit seinen lehren 563 v. chr. durch den begründer Siddhartha Gautama...........:)

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