Muss man betriebsbedingter Kündigung zustimmen, weil der Inhaber angeblich das Gehalt nicht mehr zahlen kann?

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5 Antworten

Eine Kündigung bedarf nicht der Zustimmung.

Wenn tatsächlich betriebsbegründete Umstände vorliegen, kannst du da nichts gegen tun.

Einer Kündigung muss man nicht zustimmen, oder anders gesagt, du kannst auch nicht widersprechen. Du kannst die Kündigung lediglich beim Arbeitsgericht anfechten.

Bei einer betriebsbedingten Kündigung muss der Betrieb eine Sozialauswahl durchführen und - falls vorhanden - dabei den Betriebsrat einbinden.

Du musst einer Kündigung, auch einer betriebsbedingten, nicht zustimmen.

Unter bestimmten Voraussetzungen, wie da sind eine Mindestgröße des Betriebes (in der Regel mehr als zehn Mitarbeiter) und ein ununterbrochenes Arbeitsverhältnis von mehr als sechs Monaten, kannst du innerhalb von drei Wochen nach Zugang der schriftlichen Kündigung beim zuständigen Arbeitsgericht Antrag auf Kündigungsschutzklage stellen, damit das Arbeitsgericht prüft, ob die Kündigung sozial gerechtfertigt ist.

Du musst gar keiner Kündigung zustimmen. Obs zielführend ist steht auf einem anderen Blatt.

Wer sollte denn da deiner Ansicht nach zustimmen müssen?

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