Muss man bei einem Brief auch die Adresse des Absenders schreiben?

7 Antworten

Ein Muss ist es nicht - damit hat man als Absender jedoch die Option, dass der Brief wieder zurückkommt, falls die Adresse sich geändert haben sollte

Am Kuvert macht es Sinn, wenn die Post den Brief nicht zustellen kann, dann weiß sie, wohin sie ihn retournieren soll.

Am Brief selbst, bei Geschäftspost ein MUSS bei Privatpost eher nein!

Früher war es Pflicht, den Absender mit anzugeben. Die Briefe wurden unter Umständen von der Post nicht weiterbefördert.

Das hatte folgenden Grund:

Es gab mal zwei Porto-Tarife für Briefsendungen. Stadt-Tarif und allgemeiner Tarif. Briefe, die Briefkästen innerhalb des Stadtgebietes eingeworfen worden waren, also auch nur an Adressaten in derselben Stadt gerichtet waren, waren billiger.

Nun kamen einige Schlauberger in angrenzenden Gemeinden, die Post von Arbeitskollegen zum Beispiel mit in die Großstadt nehmen zu lassen, natürlich an den Empfänger, der dort wohnt, gerichtet, dort in die Kästen für den Ortstarif zu werfen, um Porto zu sparen.

Um den richtigen Absender-Ort zu verschweigen, wurde natürlich keine Absenderangabe gemacht.

Irgendwann reagierte die Oberpostdirektion und verlangte zwingend die Angabe eines Absenders.

Manchmal wurden Briefe auch geöffnet, stand da der richtige Absender mit Angabe des Vororts, gab es einen Postprotestauftrag.

Am Hauptbahnhof standen auch verschiedene Briefkästen für innerorts -- außerhalb . Heute noch Postleitzahlenbereich sowieso -- andere Postleitzahlen. Die kamen noch aus der alten Zeit - haben heute dann nur noch den Zweck, die Aussortierung zu erleichtern, jetzt sehe ich, daß sie in vielen Städten garnicht mehr unterscheiden, die unterschiedlichen Markierungen wurden überpinselt.

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In den Brief rein, oben links über den Adressaten, auf jeden Fall! Auf den Umschlag nicht unbedingt (siehe Antwort von kiralee).

Nein, einen Zwang dazu gibt es nicht. Aber es macht aus vielen Gründen Sinn und der Anstand gebietet es auch.

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