Muss man bei Depression ins krankenhaus und wie wird es fest gestellt?

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9 Antworten

Depressionen werden meist zuerst beim Hausarzt festgestellt, welcher einem anschliessend an eine Fachperson (Psychiater/Psychologe) überweist.

Die Therapie bzw. Behandlung erfolgt i.d.R. ambulant, also nicht im Spital. Man kann allerdings in eine psychiatrische Klinik (Spital) gehen, wenn es einem sehr schlecht geht.

Um Depressionen festzustellen gibt es keine Blut- oder Gentests. Eine Diagnose wird aufgrund des Arztgesprächs erstellt. Der Patient schildert seine Symptome.

Dabei gibt es Symptome, die für eine Depression klassisch sind. Z.B. Antriebslosigkeit, Freudlosigkeit, Interessensverlust, Schlafstörungen, stark veränderter Appetit, Hoffnungslosigkeit, Selbstmordgedanken usw.
Eine vollständige Liste findest du hier: http://deprimed.de/depressionen/

Eine Depression dauert im Durchschnitt 6 Monate, wobei dies nichts über den Einzelfall aussagt. Es gibt Menschen bei denen ist nach ein paar Wochen alles vorbei und es gibt jene die leiden Jahre darunter.

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Kommentar von studiogirl
15.10.2016, 21:18

BIs auf die 6 Monate Dauer ist alles richtig, was du schreibst. Eine Depression kann man nicht zeitlich begrenzen. Es kommt auch immer aufdie Behandlung an, ob sie gleich greift oder nicht. Für eine ambulante Therapie beim Psychologen oder Psychotherapeuten braucht man manchmal schon 6 Monate Wartezeit.

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Du musst erstmal zum Arzt, der dich womöglich zum Psychologen überweist und das kann erst da festgestellt werden. Wenn du welche hast, musst du selber entscheiden ob eine ambulante oder stationäre Therapie die richtige Lösung wäre :)

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Wie lange dauer krebs udn wie wird er behandelt?

Es gibt nehr als eine Depression, dann gibt es bipolare Menschen, rezidividierende Depressionen usw.

Und nein , man kommt da im Normalfall nicht direkt hin (es sei denn du biststark selbstmordgefährdet o.ä.)

Zuerst solltest du zum psychiater, denn Depressionen können ua auch auf Schilddrüsenprobleme, Neurologische Probleme, Hormonprobleme etc hindeuten. Das alles muss auch abgeklärt werden.

Dann wird der Psychiater mit dir gemeinsam entschiden wie ihr am besten fort fahrt, ob eine medikamentöse therapie bei dir wichtig ist oder du ohne auskommst. Des weiteren wird er mit dir auch darüber sprechen ,welche Therapierichtung der Psychotherapie die richtig für dichj ist und ob du dich therapieren lassen sollst usw

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Du musst nicht dringen in eine Psychiatrie eingewiesen werden, manche oder eigentlich relativ viele gehen damit zu einer Psychologin/Psychologe und sind dort in Therapie.

Wie lange ist unterschiedlich. Manche haben ihr ganzes Leben lang Depressionen und andere haben sie 1-2 Jahre. Das wäre dann eine depressive Episode 

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Also ich war mit 14 wegen Depressionen in klinischer Behandlung.
Die meisten finden es nicht schlimm, an sich war es das auch nicht, ich habe es aber gehasst.
Eingesperrt zu sein ist einfach nichts für mich und dann habe ich mich nach 4 1/2 Wochen quasi selbst entlassen.

An deiner Stelle würde ich mal einen Termin beim Neurologen ausmachen, der sagt dir dann auch wie es weiter geht.

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Nein, Du gehst erst mal zum Psychiater/Neurologen und erzählst von Deinen Problemen. Der stellt dann fest, ob Du ECHTE Depressionen hast oder nur eine depressive Verstimmung. Das ist ein gewaltiger Unterschied!

Und wenn das dann bei Dir so übel und heftig ist, dass Du das alleine nicht mehr bewältigen kannst, dann wird darüber geredet, ob evtl. ein Krankenhaus-Aufenthalt ratsamer ist.

Aber selbst wenn, das ist keine "Klapse"! Du glaubst gar nicht, wie überraschend entspannend und wohltuend das ist. Dort kannst Du erst mal relaxen, Du musst nicht zur Arbeit oder zur Schule, Du bist mit Menschen zusammen, die Dich endlich mal verstehen, ohne dass Du großartig lang und breit was erklären musst und Dir wird professionell geholfen.

Ganz locker! Das ist völlig easy!

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Kommentar von studiogirl
15.10.2016, 21:15

Nicht ganz korrekt: der erste Ansprechpartner ist der Hausarzt. Man kann nicht gleich zu einem Psychologen oder Psychiater/ Neurologen, das geht nur mit Überweisung vom Hausarzt.

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Auch der Hausarzt kann eine Depression feststellen. Dies geschieht durch gezieltes Fragen wie bzw wie lange man tagsüber schon müde ist, wie lange man traurig ist.welche anderen körperlichen Beschwerden man hat. Ich denke da an Kopfschmerzen oder Bauchschmerzen. Ein Krankenhausaufenthalt ist nicht unbedingt notwendig man kann auch ambulant behandelt werden. Wie lange eine Behandlung dauert kann man generell nicht sagen, es kann sehr kurz sein oder aber auch für den Rest des Lebens.

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Das macht ein Psychologe. Entweder im Krankenhaus oder ein privater Psychologe, der eine eigene Praxis hat.

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Geh zu Deinem Hausarzt und schildere deine Probleme. Dieser wird dich dann an einen Psychologen überweisen und er spricht alles mit dir durch. In der Regel wird eine Therapie ambulant gemacht (also zu Hause, medikamentös mit Gesprächtherapie beim Psychologen). Krankenhaus oder Taagesklinik ist den Härtefällen vorbehalten.

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