Muss man bei allen "Kampfhunden" aufpassen, sind wirklich alle direkt gefährlich?

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18 Antworten

Ich habe schon als Kind schon ein paar dieser wunderbaren Wesen kennengelernt, bei meiner Oma. 

Weiß nicht aber ich glaube ich habe diese Geschichte schon einmal hier irgendwo zu einer ähnlichen Frage geschrieben. Meine Oma und meine Eltern haben mir strikt verboten den Hund meiner Oma beim fressen zu helfen. Sie hatte damalig einen Bullterrier und dieser hatte immer eine Pfanne aus der er sein Futter bekommen hat. 

Bedingt seines Überbisses bekam er die letzten Reste vom Fressen nicht aus der Pfanne und hat dann immer Hilfe gesucht, weder mein Vater noch meine Mutter haben auf sein Hilfegesuch in Form eines Nasenstupsens reagiert. Als ich einen Tag alleine in der Küche saß und er gefressen hat und wieder die letzten Reste nicht aus der Pfanne bekam hat er das auch bei mir gemacht und so wie ich schon immer war, wenn Tiere Hilfe brauchen dann bin ich zur Stelle. Also bin ich ohne lange zu überlegen unter die Anrichte gekrochen und hab ihn aus der Pfanne gefüttert. Ich hab zwar einen Heidenanschiss kassiert aber ich war mir da schon sicher das es keine gefährlichen Hunde gibt und natürlich hat er mir nichts getan, warum auch. Er hat mich immer als netten ihm gegenüber sehr friedfertigen und lieben Menschen kennengelernt. 

Dieser Hund und auch die darauffolgenden Hunde haben weder mir noch irgendwem anderes etwas getan. Ganz im Gegenteil habe ich diese Hunde immer als sehr sensible Tiere kennengelernt. In meiner Trainerzeit hatte ich ein paar im Training und auch da kann ich nur sagen, war der Umgang mit den Tieren friedfertig und so habe ich niemals einen aggressiven Hund erlebt. 

Heute weiß ich das es keine aggressiven Hunde nur aggressive Menschen gibt. Die falsch verstandene Hundehaltung in Form von Dominanzspielchen dem Hund gegenüber und alles mit Gewalt durchzusetzen bringt Hunde dazu aggressiv zu werden. Aber es gibt kein Gen welches alleinig für Gewalt oder Gewaltbereitschaft alleine zuständig ist. Es ist bekannt das es bei Menschen ein Maoa Gen gibt und wenn ich das richtig in Erinnerung habe, so kann dieses aber nur in Korrelation mit Gewalterfahrungen in der Kindheit dazu führen, das der jeweilige Mensch auch im Erwachsenenalter gewalttätig wird. Bekannt ist ja nun auch schon länger das Gene an- oder auch ab"geschaltet" werden können im Laufe des Lebens. Auch hat man festgestellt, dass dieses Gen welches mit Aggression in Verbindung steht nur dann so nachzuweisen war, wenn eine bestimmte Form einer Traumatisierung vorlag. 

Setzte ich nun voraus, das auch Hunde solch eine Gen-Variante haben können, so sagt mir das auch, das diese Hunde aber erst dann aggressiv werden, wenn sie selbst Aggression erlebt haben. Das sollte einem zu denken geben, wie ich finde. 

Fakt ist ja nun einmal das man noch nicht nachweisen konnte, das diese Hunde mehr Gewaltbereitschaft hätten als andere, allenfalls könnte man sagen ist ihre Reaktionsschwelle herabgesetzt wobei ich da meiner Erfahrung nach auch nicht von sprechen kann eher davon das diese Tiere eine viel höhere Reaktionsschwelle besitzen als wie z.B. Schäferhunde. 

Schäfis sind m. Erfahrung nach sehr schnell gereizt und reagieren viel schneller auf Stress als das Bullis tun. 

Ich habe im Laufe meines Lebens festgestellt, dass wenn der Halter mir schon "komisch" vorkommt ich auch bei den Hunden vorsichtiger bin und mehr auf Signale achte als ich das bei Hunden tue wo ich die Halter als friedfertig einstufe. 

So habe ich z.B. eine Zeit lang einen Bullterrier aufgenommen der einem Obdachlosen gehörte. Dieser mußte eine Zeit lang ins KH und hat mich angesprochen ob ich ihn so lange nehmen könnte. Dieser Hund war die manifestierte Persönlichkeit von Friedfertigkeit. Er konnte es nicht haben wenn andere Hunde sich streiten wollten und hat sich dazwischen geschmissen ohne einen Deut von knurren oder Drohgestiken, er hat einfach auf Grund seiner Masse sich immer wieder zwischen die Hunde im wahrsten Sinne des Wortes "geworfen" und sie so voneinander getrennt. 

Denjenigen der dann wieder auf den anderen los gehen wollte hat er durch sich selbst geblockt und wenn der nachgegeben hat, ist der Bulli wieder seines Weges gezogen und hat geschnüffelt und gespielt als wäre nichts gewesen. Das war ein absolut schönes Erlebnis. 

Der Halter des Hundes war ein mir bekannter Obdachloser und diesen habe ich niemals als aggressiv kennengelernt und so schien er sich auch seinem Hund gegenüber zu verhalten. Er und ein Kollege von ihm standen immer Abseits von den Leuten die hier bei uns am Bahnhof für Unfrieden sorgten und deren Hunde ich auch immer mit Vorsicht behandelt habe. 

Nicht nur diese sondern noch viele Erlebnisse mehr haben meine Meinung dahingehend beeinflusst das ich bis heute die Einstellung habe, das Hunde niemals von Natur aus aggressiv sind. Das würde auch der Vorstellung von Evolution wiedersprechen, denn Aggression zehrt unwahrscheinlich viel Energie und unnötig verbrauchte Energie kann zum Tod führen weil man diese verbrauchte Energie nicht mehr zur Nahrungssuche nutzen kann.

Kommentkämpfe sind nur dazu da um z.B. den Vorrang bei der Vermehrung zu bieten, laufen aber zum Großteil verletzungsfrei ab, bis vielleicht auf ein paar Schrammen die aber keine lebensbedrohlichen Verletzungen darstellen.  

Ergo steht meine Meinung auf Grund von Erfahrungswerten und auch wegen dem was ich in meiner Ausbildung zur Hundeverhaltenstherapeutin gelernt habe vielleicht im krassen Gegensatz zur "Bild Dir Deine Meinung" oder anderen Schmierblättern die Bilder posten worin Menschen verurteilt werden die diese Hunde halten und denen dann vorgeworfen wird, sie würden Kinder diesen "blutrünstigen" Bestien zum Frass vorwerfen. 

Aber Fakt ist und bleibt das man zwar die phänotypischen Eigenschaften dieser Hunde beeinflussen konnte, aber bezüglich der charakterlichen Eigenschaften versagt hat. Denn es gibt keine Kampfhunde im Sinne von "der will nur kämpfen" oder "die weisen alle eine gesteigerte Aggressivität auf" sonder nur Hunde die Gewalt erfahren mußten und somit auch selbst aggressiv geworden sind, aber dazu gemacht worden sind und es nicht von klein auf waren. 

Ich bin der festen Überzeugung es gibt keinen Hund der geboren worden ist und ein paar Tage später anfängt um sich zu beissen weil er gegen alles und jeden kämpfen will. 

Diese Hunde werden mit viel Ausdauer und viel Gewalt zu aggressiven Wesen gemacht, sind aber niemals von Natur aus aggressiv veranlagt. 

Deshalb rate ich Dir, passe bei den Hunden auf wo Dir der Halter schon ein wenig seltsam vorkommt, bei allen anderen wird es ohne eine physiologisch vorliegende Krankheit keine Aggression geben. 

Für mich ist das eine reinste Erfindung des Menschen. 

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Kommentar von alechalstead
11.08.2017, 10:14

Unglaublich gut geschrieben und noch dazu ist es genau so wie du schreibst und dir überhaupt die Mühe machst das alles so ausführlich zu schreiben.

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Kommentar von Quaeror
11.08.2017, 15:02

Was ist der Grund für so einen Roman?

Hunderassen wurde noch vor etwa 70 Jahren für einen Zweck gezüchtet und das ziemlich lange. die Mode Hunde nur nach der Optik zu benutzen ist noch nicht so alt. Die Auslese auf den Zweck war radikal, was die gewünschten aufgaben nicht konnte, wurde abgeschafft und nicht zur Zucht genommen. dadurch haben sich bestimmte Eigenschaften in bestimmten Rassen verfestigt. Aber genauso, wie du immer mal rote Kühe zwischen den schwarzen hast, ist die Zucht nie einförmig. Es gibt immer Individuen mit unterschiedlichen Eigenschaften. die Mehrheit entsprach aber dem Zuchtziel.

Heute wird dann alles nach Äußerlichkeiten gemischt, und kein Zuchtziel mehr verfolgt, dass sowieso noch mehr Durcheinander entsteht. Trotzdem kann man auf eine allgemeine Frage nur allgemein antworten und die muss dem eigentlichen Rasseziel Rechnung tragen. Daraus folgt die einzig ehrliche allgemeingültige Antwort.

Auf die Frage, muss ich bei einem Pitbull aufpassen, ist sie ja, bei einem Golden Retriever wäre sie nein. Ein Husky ist kein Wachhund und ein Jagdterrier ist ein Kämpfer.

Das ist im allgemeinen richtig und es ist sinnlos ewig zu betonen, dass mein Hund aber... und man muss bei Hunden immer das Verhalten beachten, sowieso die Halter usw.

Deswegen gibt es trotzdem liebe Pitbulls, bissige Retriever, aufmerksame Huskys und verschnarchte Jagdterrier. sinnlos das jedes Mal auszuwalzen.


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Deine Eltern sind wieder mal das beste Beispiel für Leute die keine Ahnung haben und alles glauben was die Medien berichten.

Der Pitbull wurde zum Hundekampf, aber sie durften NIEMALS agressiv gegenüber Menschen sein, sonst wurden sie eingschläfert. Sie mussten einen anderen HUND verletzen oder töten aber KEINE Menschen.

Ich habe einen Pitbull Rüden der ist 15 Monate alt. Der nützt jede
Gelegenheit aus sich auf meinen Schoß zu setzen oder legen damit ich ihn
streichle und wenn ich dann aufhöre beginnt er mich zu tote zu küssen
bis ich weiter mache. Er schläft bei mir im Bett unter der Decke in
meinem Arm nur um Körperkontakt zu haben.

Er liebt jeden Menschen, jeden Hund, jedes Tier. Es dürfen sogar andere Hunde auf unser Grundstück ohne das er irgendwas macht, im Gegenteil er freut sich sogar das er jemanden zum spielen hat. Zu Kindern ist er total lieb denen gibt er bussis und ist ganz sanft weil er weiß das er sie sonst verletzen würde. Auch zu Katzen ist er total lieb, mit der Nachbarskatze spielt er sogar
wenn er sie sieht.

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Es gibt Menschen die ihre Meinung haben. Können sie ja auch. Alle anderen, die bereit sind über den Tellerrand zu gucken, haben sehr schnell ihre Meinung geändert wenn sie meine Hunde kennen gelernt haben. 

An den bösen Kampfhund konnte kaum noch jemand glauben wenn er zu Besuch kam und gesehen hat, wie ich da sitze, mit einem Bullterrier auf dem Schoß, dem ich die Nägel am feilen bin. :) 

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Kommentar von alechalstead
11.08.2017, 08:24

hahaha das kenn ich nur zu gut ;P mein Pitbull Rüde denkt auch immer das er eine Schoßhund ist, bei jeder Gelegenheit sitz oder liegt er auf meinem Schoß lässt streicheln, aber wehe man hört auf :P da beginnt dann meistens das zu tote küssen :D also wirklich ich hab ja so einen bösen kampfschmuser :P und auch in der Nacht schläft er mit mir im Bett und sogar unter der Decke weil er es gerne warm hat und Körperkontakt zu mir :P

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Kommentar von Sternfunzel
11.08.2017, 14:05

Du hast ja auch keinen Kampfhund, dann hast Du einen Schoßhund, wenn er auf Deinem Schoß  ist .  Alsoooo , das ist ja wohl ein riesiger Unterschied :-) ;-) Knuddel Deinen Hund mal von mir, ganz innig. 

lieben Gruß

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liegt wohl eher am Halter als am Hund - man kann auch aus einem Dackel einen Beißer machen - Kampfhunde gibt es nicht - höchstens Listenhunde.

Kommt auf das BL an, angefangen über den Hundeführerschein und erhöhte Hundesteuer kann alles sein

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Kommentar von adventuredog
11.08.2017, 15:29

man kann auch aus einem Dackel einen Beißer machen 

Kann man, ja, aber Dackel verursachen nur nicht so gefährliche Verletzungen. 



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Muss man bei allen "Kampfhunden" aufpassen, sind wirklich alle direkt gefährlich?

Man sollte grundsätzlich jedem fremden Hund mit Respekt begegnen. Sie tun es Menschen gegenüber - normalerweise - ja auch.

Das Problem sind nicht die bestimmten Rassen, sondern deren Besitzer und Verkäufer. Leider werden heutzutage viele Hund vorschnell und unüberlegt gekauft, per Internet kann man sich ja alles bestellen ^^

Früher musste man zum Züchter Kontakt aufnehmen, sich sozusagen bewerben um einen Hund/Welpen. Es wurde viel miteinander geredet, man lernte die Hunde und ihre Aufgaben, aber auch ihre Bedürfnisse  kennen. Es verging einige Zeit, bis der Welpe auf der Welt war - Zeit zum nachdenken hatte man so genug und mancher überdachte nochmal seine Entscheidung zum Hundekauf.

Sicher gab es auch falsch getroffene Entscheidungen oder Hund + Mensch passten einfach nicht zusammen, wie im Beispiel deiner Eltern.

Heute muss alles schnell gehen und toll aussehen, möglichst seltene Farben haben damit man damit auffällt....

Diesen Bedarf erfüllen zahlreiche Hundevermehrer + Hundehändler die kein Interesse an gut duchrdachter Zucht und sorgfältiger + fachgerechter Aufzucht der Welpen haben. Die wollen nur das schnelle Geld. 

so entstehen Problemhunde, nervenschwach, schlecht sozialisiert, nicht hundegerecht erzogen und für die Gesellschaft gefährlich oder lästig (denke nur an die vielen unerzogenen kleinen Kläffer + Hackenbeisser).

Ein Hund, der aus einer liebevollen und seriösen Zucht kommt, der  im Familienverband sorgfältig aufgezogen + liebevoll geprägt  und aufs Leben vorbereitet wurde wird auch ein liebevoller + verlässlicher Begleiter auf 4Pfoten werden. Das gilt für JEDE Rasse.




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Ja, es gibt diese Geschichten, die oft auch wahr sind. Aber der Fehler lag bei eingehender Betrachtung immer in der Haltung. Einen Hund zu halten, heißt nicht, dass er mit Liebe erschlagen wird. Ein Hund hat Ansprüche, er muss beschäftigt werden, er braucht klare Grenzen, er darf dem Halter ggü. nie dominant werden. Deswegen ist die Erziehung wichtig, und dafür braucht man eben Zeit, die viele heute nicht mehr übrig haben.

So sind auch kleine Terrierarten als gezüchteter Solitärjäger extrem anspruchsvoll in ihrer artgerechten Auslastung, dabei sehen die Jack Russel aus wie Schoßhündchen - böser Fehler.

Pitbull oder AmStaff sind meine bevorzugten Betreuungshunde im Tierheim, oftmals aus schwierigen Verhältnissen. Sie brauchen viel Aufmerksamkeit, sie brauchen neue Grenzen, neues Vertrauen, aber auch klare Ansagen. Sie sind sehr aufmerksam, neugierig und möchten dem Halter gefallen, geben sehr viel Feedback. Wenn diese Rassen richtig "eingespurt" sind, sind sie sogar sehr stressresistent.

Allerdings sollte man immer Vor- und Umsicht walten lassen und nicht leichtsinnig werden. Es können immer unvorhersehbare Dinge passieren - ein überraschender Schmerzreiz, andere Reize -, die heftige Reaktionen auslösen können. Und da sind diese Rassen in punkto Körperkraft und Bisskraft faktisch vielen Hunden überlegen und können starke Wirkung entfalten. Das habe ich immer im Hinterkopf.

Aber das klischeehafte Denken deiner Eltern kann man ohne direkte Beweisführung fast vergessen zu ändern, oder man arbeitet sich gemeinsam durch viele Internetseiten, aus denen man u. a. liest, dass eine rassetypisch erhöhte Aggression nicht beweisbar ist.

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Also sowas wie eine Kampfhunderasse gibt es natürlich nicht.

Im Prinzip sind alle Hunde in der Lage "Kampfhund" zu werden, so wie alle Menschen dazu erzogen werden können, aggressive Verhaltensweisen an den Tag zu legen.

Allerdings gibt es natürlich Rassen, die eine intensivere Betreuung und mehr Pflege brauchen. Eine sehr in Verruf geratene Rasse sind beispw. Rottweiler. Rottweiler sind in der Regel sehr nervenstark und selbstsicher, aber auf keinen Fall von Natur aus aggressiv. Allerdings sind sie auch sehr unerschrocken, mutig und impulsiv, weshalb man mit ihnen arbeiten muss, damit sie in bestimmten Situationen kein falsches Verhalten an den Tag legen.

Falsches Verhalten ist natürlich erst mal nicht gleichzusetzen mit einem Angriff. Aber gerade auf Grund seiner Größe und seiner Stärke setzen sich solche großen Hunde in den Köpfen schnell als "böse" fest, wenn mal was passiert.
Allerdings kann man das mit einer guten Erziehung und Fürsorge für so ein Tier eines der nettesten und treusten Geschöpfe machen, die es auf der Welt gibt.

Abgesehen von der "Kampfhund"-Debatte, ist natürlich nie ausgeschlossen, dass beim Umgang mit Tieren (egal welches Tier) auch Unfälle passieren, weshalb man immer aufpassen muss.

Immerhin trägt man nicht nur Verantwortung für das Tier, sondern auch für anderen. Vergessen Hundehalter aber leider oft :/

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ich finde diese Hunde sind die besten was es gibt <3 wie ich Kindergarten/Volksschulkind war hatten wir auch einen Rottweiler - er war das beste Kuscheltier der Welt. Pitbulls wurden früher sogar als "Babysitter" benützt.

Ich glaube sie kommen nur oft in die falschen Hände bzw. haben sie auch ein kräftigeres Gebiss als andere Rassen und wenn sie zubeißen sind die Veletzungen eben schlimmer...

Und ich persönlich bin noch nie mit bissigen Kampfhunden in Kontakt gekommen... dafür umso mehr mit den klassischen Familienhunden. Dackel, Golden Retriever, Schäferhunde, Collie,... 

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Man muss bei allen Hunden aufpassen. Es sind Tiere und keine Automaten.

Ich kenne einige Pitbulls und Staffords, alle mit Wesenstest. Das sind alle durch die Bank Knutschkugeln, die es lieben, abgeknutscht zu werden und mit Herrschen/Frauchen im Bett zu liegen.

Trotzdem würde ich sie nicht mit einem kleinen Kind alleine lassen. Aber ich würde ein kleines Kind auch nicht mit einem Chihuahua alleine lassen.

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Wenn man Listenhunde normal erzieht, werden sie nicht aggressiv. Man kann jeder Hund zum "Kampfhund" erziehen, also auch Chihuahuas, Aussies usw.
Aber wenn die Hunde bei den richtigen Menschen sind werden sie so lieb wie jeder normale Hund!

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Das hat nicht wirklich etwas bzw. eigentlich gar nichts mit der Rasse zu tun.

Es liegt nur an der Erziehung, ob ein Hund gefährlich wird oder nicht. Also ist niemals(!) der Hund schuld, sondern immer der Mensch, der ihn hält.

Gruß

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Ja Kampfhunde sind gefährlich , wenn man  normale Hunde zu Kampfhunden erzieht , sind die immer gefährlich . 

Aus jedem Hund kann man einen Kampfhund machen. 

Lieben Gruß 

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Kommentar von William1307
13.08.2017, 02:24

Ja das stimmt - nur - der Chihuahua kann niemanden schwer verletzen oder gar töten.  Der Rottweiler oder Pitbull schon........

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Stimmt ja alles und jeder Hundehalter hält natürlich seinen Hund für den allerbesten auf der Welt. Das ist alles gut und richtig.  Natürlich hängt die "Gefährlichkeit"  erheblich davon ab wo und wie ein Hund gehalten und aufgezogen/erzogen wird.

Aber bei allen Herzchen in den Augen darf man nie vergessen daß jeder Hund ein Raubtier ist.

Vor kurzem gab es es einen schlimmen "Unfall" in NRW wo vier deutsche Doggen eine Frau angefallen und schwer verletzt haben. Aus dem "Nichts" heraus. Niemand weiß was die Hunde veranlaßt hat die Frau anzugreifen. Die Hundehalterin hat langjährige Erfahrung mt dieser Rasse, die Hunde waren super erzogen, hatten alle die Begleithundeprüfung und wurden bestens gehalten. Niemand kann sich das erklären.

Was ich damit sagen will ?  Trotz aller Liebe und Vertrauen die wir unseren Hunden entgegenbringen - ein Hund der eine Größe und das Potential hat Menschen schwer zu verletzen oder gar zu töten, dem sollte man immer auch mit einer gesunden Portion Vorsicht begegnen.

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Kommentar von Elocin2910
11.08.2017, 15:56

Wenn ich schon höre, die Hunde hatten alle die Begleithundeprüfung dann kann ich mir auch leider gut vorstellen in was für einer Deppen-Hundeschule diese Prüfung abgenommen worden ist und wie dort die Trainingsmethodiken ausgesehen haben, somit schließt sich für mich wieder einmal mehr der Kreis und bestätigt genau das was ich schon seit langem denke.

Die Erweiterung des §11 TS-Gesetz für Hundetrainer war was für'n A.... denn die kann jeder Grundschüler machen und bestehen, der einzige Zweck dieser Volksverarsch... passte genau zum momentanen Geldmangel in D und somit hat man dort eine schöne Geldquelle eröffnet. 

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Es kommt nicht auf den Hund an sondern auf den Besitzer der den Hund erzieht.Man kann auch aus einen Dackel oder chihuahua einen Kampfhund machen.

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Kommentar von Sternfunzel
11.08.2017, 14:06

ja , der Kampfmensch .., macht Kampfhunde , sonst niemand . 

Lieben Gruß 

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Nein wenn werden solche Hunde von ihren Besitzern scharf gemacht. Es sind recht kräftige , starke Tiere aber nur gefährlich wenn sie von Menschen scharf und gefährlich gemacht werden.  Auch mit anderen Hunden auch sehr kleinen können sie sich gut verstehen.

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Kommentar von Sternfunzel
11.08.2017, 16:00

Total der Kampfhund , wie  kommst Du darauf so ein gefährlichen Hund zu zeigen?Der Mobbt , Unerzogen und rotzefrech der Kleine. Er sollte ein Schild tragen , klein aber oho :-P;-)

lieben Gruß

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Es ist nun einmal nicht von der Hand zu weisen, dass einige Hunderassen aggressiver als Andere sind. 

Nun bin ich, obwohl ich schon 3 Mal von Hunden angefallen wurde niemand, der direkt pauschalisiert, und Hunde direkt als gefährlich einstufen würde oder dergleichen, aber es hat sicherlich schon seinen Grund, dass bestimmte Hunde auf Rasselisten landen. 

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Kommentar von Elocin2910
11.08.2017, 09:41

Den Grund kann ich Dir nennen, verdümmlichte Politiker die noch viel weniger Ahnung von Hunden haben als sie schon von Menschen haben in Kombination mit Schmierblättern und Schmiersendern wie Sat 1 die dazu beitragen Unwahrheiten in die Welt zu tragen. 

Mit letzt genannten habe ich selbst genau diese Erfahrung gemacht. 

Ein "Kampfhund" der angeblich auf sämtliche Kinderwagen los gehen soll wurde in einer Sendung bei Sat 1 als hoch aggressiv verleumdet. Ich habe (bin mir nicht mehr ganz sicher) ich meine 3 Mails geschrieben und wollte Infos zu diesem Hund und habe bis heute keine Antwort erhalten. In einer weiteren Sendung wurde dann berichtet das der Hund auf einem Hof im Sauerland gelandet wäre. Dort habe ich nachgefragt und die Dame der dieser Hof gehört sagte der Hund würde sich in keiner Weise so verhalten wie es im TV dargestellt worden ist, ganz im Gegenteil hätte er keinen Kinderwagen von Besuchern oder sogar den eigenen Familienangehörigen die zu Besuch kamen angefallen auch würde er mit Kindern spielen und zeigt eine ungemeine Vorsicht im Umgang mit diesen. Sie hat mich sogar eingeladen und meinte wenn ich ihr nicht glauben würde, so dürfte ich sie gerne besuchen kommen um mir ein eigenes Bild zu machen. 

Sie hat x Mails an Sat 1 geschrieben und diese gebeten doch den Hund auf ihrem Hof zu filmen damit man dort mal sehen könne wie sich der Hund nicht in den Händen des Halters verhält. Darauf kam keine Reaktion und es wurde auch nichts an der Aussage darüber geändert, es ist einfach falsch stehen gelassen worden. 

Sehen Menschen nun solche Beiträge, so kann ich mir deren Meinung gut erklären. Das und viele Erfahrungen mehr haben mir immer wieder gezeigt, das nicht der Hund sondern der Mensch hinter dem Hund aggressiv ist. 

Diese Hunde sind nicht aggressiver, viel mehr werden sie aggressiver behandelt weil solche Vorurteile ihnen gegenüber bestehen und bei erlebter Gewalt entsteht nur Gegengewalt. 

Werden diese Hunde mit liebevoller Hand erzogen und sind sie körperlich gesund, so zeigen sie in keiner Weise eine erhöhte Aggressionsbereitschaft. 

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Kommentar von Dahika
11.08.2017, 15:05

das liegt/lag daran, dass die Politiker damals auf die Hetzerei der Bildzeitung reingefallen sind. Kampfhund zerfetzt Kind...so ungefähr waren die Schlagzeilen. Dass aber diese einzelnen Hunde praktisch immer reichlich sonderbaren Haltern gehörten, wurde nicht erwähnt.

Dass die Beißstatistik des dt. Schäferhundes viel höher ist, wurde aber stets verschwiegen. Immerhin ist es der Deutsche Schäferhund.

Damals, so vor 10 Jahren, als das Ganze hochkochte, wurden von hysterischen Spaziergängern sogar Spaniels mit Steinen beworfen.
(Hat mir mein TA erzählt.)

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Das kommt nicht auf den liebevollen Haushalt an 😂
Solche Hunde müssen von klein auf dich kenne damit sie dich nicht als Feind ansehen und gut trainiert werden mit "solchen" Hunden musst du in die Hunde Schule und trainier trainieren trainieren
Das mit der Geschichte deiner Mom kann bei jedem Hund vorkommen der Hund hört ein Geräusch und fängt an zu bellen bei Kampfhunden dann halt nicht nur bellen
Kampfhunde sind eigentlich sehr liebe und loyale Tiere wenn du viel Zeit hast Kauf dir einen und voilà

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Kommentar von Saturnknight
11.08.2017, 19:53

Solche Hunde müssen von klein auf dich kenne damit sie dich nicht als Feind ansehen und gut trainiert werden mit "solchen" Hunden musst du in die Hunde Schule und trainier trainieren trainieren

als Feind ansehen? Warum sollte so einen Hund jemanden als Feind ansehen?

Mein Pitbull kam aus dem Tierheim zu mir, als er fast 2 Jahre alt war. Und er hat mich nie als Feind angesehen - und auch sonst niemanden, den er jemals kennengelernt hat.

Und was die Hundeschule angeht: die sollte man mit JEDEM Hund besuchen.

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Kommentar von HarryEstyles
11.08.2017, 20:19

Das mit dem Feind geht schnell wenn du ihn kaufst ziehst du ihn aus seiner gewohnten Umgebung
Diese Hunde werden darauf trainiert ihre Herrchen zu beschützen wenn du zu nah an den Besitzer ran gehst kanns schon sein das er angreift weil er denkt das du was böses willst

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ein Pitbullhalter, der mit seinen Hunden im Hundesport sehr gut war, sagte mit, seine Tiere wären noch nie ohne Leine um eine Ecke gelaufen, er könnte ja nicht wissen, ob dahinter mal ein anderer Hund wäre oder ein anderes Angriffsziel.

Diese Hunde haben eine niedrige Reizschwelle und eine hohe Aggressivität, sonst könnte man sie nicht zum Hundekampf benutzen und dazu sind sie nun mal gezüchtet.

Es sind im übrigen nicht grad die schlauesten Hunde

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Kommentar von Jesaya007
11.08.2017, 07:03

Im Gegenteil. Diese Hunde haben eine sehr hohe Reizschwelle. Und wer sich das mit den Hundekämpfen einmal ein bißchen genauer überlegt, kommt schnell dahinter. Wenn zwei Hunde in die Pit gelassen wurden um zu kämpfen, mussten sie in jeder Situation vom Halter raus geholt werden können. Diese Hunde haben leider für sehr viel Geld gekämpft. Das heißt sie waren für den Besitzer wertvoll. Also musste der Besitzer ihn raus holen können bevor er tödlich verletzt wurde. Diese Hunde waren und sind sehr loyal gegenüber Menschen. 

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