Muss man auch Krankenkassenbeiträge wenn eine Lebensversicherung ausgezahlt wird?

2 Antworten

Hey Ontario,

Infos findest du hierzu in dem Link, falls es sich um eine Auszahlung einer Direktversicherung (bAV) handelt:

www.welt.de/finanzen/verbraucher/article153721036/Die-boese-Ueberraschung-bei-der-betrieblichen-Vorsorge.html

wie z.B.:
Seit 2004 müssen alle gesetzlich Krankenversicherte auch auf eine
Kapitalabfindung den vollen Beitragssatz zahlen, also sowohl den Anteil
des Arbeitnehmers wie des Arbeitgebers berappen. Egal, ob sie pflicht-
oder freiwillig versichert sind. Derzeit liegt er bei durchschnittlich
15,7 Prozent für die Kasse plus 2,35 Prozent für die Pflegeversicherung
(für Kinderlose 2,6). Und die Tendenz steigt.


Der nachträgliche Abzug erfolgt nicht nur auf die gezahlten Beiträge,
sondern auf die gesamte Auszahlsumme. Damit die Beitragsbemessungs-grenze (2016 lag sie bei 50.850 Euro) nicht greift, wird das Geld auf zehn
Jahre gestreckt und jeden Monat vom Konto des Rentners abgebucht. Das
haut rein, warnt Elke Weidenbach, Versicherungsexpertin der
Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen.

Der Begünstigte fragt, wie die AOK von der Auszahlung dieser
Lebensversicherung Kenntnis haben kann, wenn diese "Einnahme" in der
Einkommensteuer noch nicht angegeben ist , weil es sich um das Jahr 2016 handelt.

Die Gesellschaften sind angewiesen, eine LV-Auszahlung an sämtliche Stellen und Institute wie z.B. Finanzamt, Krankenkassen usw. zu melden...

Auch der VdK Sozialverband schreibt hierzu interessante Infos:
www.vdk.de/deutschland/pages/themen/musterstreitverfahren/11388/kkbeitraege_auf_betriebsrenten

Gruß siola55

Ein Dankeschön für diese fachkompetente Auskunft. Bei meiner Bekannten handelt es sich um eine sog. Direktversicherung. Sie bakm zweimal jährlich von der Bank eine gewisse Summe, die sie in dieser LV anlegte. Die Summe war jetzt zur Auszahlung fällig. Sie bekam dann von der AOK ein Schreiben, dass sie 7000.--€ als Krankenkassnebeitrag aus der Versicherungssumme zu zahlen hat.

Meine Bekannte ist Angestellte in einer Bank.

Jetzt ist auch geklärt, wie die AOK davon Kenntnis bekam, dass der Versicherten eine Lebensversicherung ausgezahlt wurde.

Nochmals vielen Dank für Ihre Auskunft.

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Wenn es eine sogenannte Direktversicherung ist: Ja. Denn dann gilt es als betriebliche Altersversorgung, die beitragspflichtig ist. Schau Dir dazu mal den §229 Absatz 1 Satz 3 SGB V an (https://www.gesetze-im-internet.de/sgb_5/__229.html), darin heißt es:



Tritt an die Stelle der Versorgungsbezüge eine nicht regelmäßig
wiederkehrende Leistung oder ist eine solche Leistung vor Eintritt des
Versicherungsfalls vereinbart oder zugesagt worden, gilt ein
Einhundertzwanzigstel der Leistung als monatlicher Zahlbetrag der
Versorgungsbezüge, längstens jedoch für einhundertzwanzig Monate.

Das heißt, die Gesamtauszahlsumme wird auf 10 Jahre aufgeteilt, in dem man die Auszahlungssumme durch 120 dividiert und ein Einhundertzwanzigstel davon wird jeden Monat verbeitragt.

ahrscheinlich hat Dein Bekannter die geforderten Beiträge des gesamten 10-Jahreszeitraumes hoch gerechnet und ist dabei auf 7000,- gekommen. Denn der Monatsbeitrag kann alleine nicht so hoch sein, auch hier gilt die Beitragsbemessungsgrenze.

Trifft die Verpflichtung der Beitragszahlung an die Krankenkasse auch dann zu, wenn eine Lebensversicherung ausgezahlt wird, die nicht der Altersversorgung dienen soll, sondern der ausgezahlte Betrag einer freien Verwendung zugeführt wird ?.

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@Ontario

Was der Versicherte mit dem Geld der Direktversicherung macht ist egal. Es ist und bleibt eine betriebliche Altersversorgung und somit unterliegt die Auszahlung der Beitragspflicht.

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