muss man arbeiten es gibt ja Menschen die wollen nicht arbeiten kriegen aber trotzdem Druck vom Arbeitsamt aber warum wenn jemand nicht arbeiten will Dan ist?

4 Antworten

niemand muß arbeiten, die Erben großer Vermögen nicht, und auch wer arm ist, muß nicht, der kann sich an die U-Bahn-Treppe setzen und betteln, dealen oder stehlen.

Wenn du Geld vom Staat möchtest, mußt du, wenn du arbeitsfäihg bist, dich arbeitsuchend melden und regelmässig Eigenbemühungen nachweisen, dass du dich selbst auch um Stellen bewirbst. Dann kriegst du vom Staat Miete und Regelsatz bewilligt. Wenn du der Arbeitsvermittlung nicht zur Verfügugng stehst gibts kein Geld.

Wenn du nicht arbeiten kannst (Attest vom Arzt und überprüft vom Vertrauensarzt) bekommst du Sozialhilfe oder Grundsicherung.

Wenn du kein Bock hast aufs Arbeiten, gibts auch keine Staatsknete. Warum auch.

ich gehe arbeiten wollte mich nur Mall Informieren

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@bijiapeme

Arbeitslosenversicherung war ursprünglich eine Erfindung des deutschen Reichskanzlers Fürst von Bismarck, mit dem Gedanken: alle Arbeiter zahlen in die Versicherung ein und sind dann abgesichert vor dem Totalabsturz, wenn sie mal arbeitslos werden sollten. Dass Millionen Leute bei uns einwandern, die hier nie was gearbeitet oder eingezahlt hatten, aber nun die Hand aufhalten und ihre Sozialtransfers verlangen, das war nicht vorgesehn und war auch nicht der Sinn einer Versicherung.

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Hey bijiapeme

Natürlich kann das jeder frei entscheiden.

Aber-wer konsequent nicht arbeiten will sollte/darf auch keine Ansprüche auf Sozialleistungen haben.

Eine Solidargemeinschaft funktioniert nur wenn alle die gleichen Rechte und Pflichten haben/wahrnehmen. Nichts leisten aber fleißig abgreifen wird in Zukunft immer schwieriger und bald auch unmöglich werden. Nur durch konsequentes eingreifen kann das Solidarsystem geschützt werden. 

Ich selber haben mit chronisch Unwilligen kein Problem-sollen die alleine klarkommen. Der Steuerzahler darf mit den Härtefällen nicht belastet werden.  

danke für die Antwort

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Es ist sicherlich Deine Sache. Die bleibt es auch. Du kannst aber nicht von der Gemeinschaft der Einzahler in das Sozialversicherungssystem erwarten jemanden zu alimentieren der nicht arbeiten will. Arbeitslosengeld bekommen diejenigen die nicht arbeiten können bis sie wieder in der Lage dazu sind. Jemand der nicht will hat keine Ansprüche. Und das ist gut so.

Sind Hartz IV Sanktionen sinnvoll?

Warum ersetzt man die Sanktionen nicht durch Belohnungen? Anstelle man die Arbeitslosen, die für ihre Position nichts dafür können, bestraft, könnte man sie auch für die Teilnahme an arbeitsfördernden Maßnahmen mit zusätzlichen Geldleistungen belohnen? Jeder der mehr macht, bekommt über den Regelsatz hinaus zusätzliche Geldbezüge. Denn erfahrungsgemäß tun die Menschen mehr, wenn man auch positive Anreize schafft, anstatt diese in ihrer Existenz zu bedrohen und sie in die Ecke drängt.

Und wie kann es sein, dass beim Prinzip fordern und fördern man Menschen fördern möchte, die aufgrund ihrer Krankheit nicht mehr arbeiten können? Diese Menschen werden gar nicht mit einbezogen und man verlangt von ihnen trotzdem die Suche nach Arbeit, obwohl sowohl vom Arbeitsamt, als auch der Betroffenen Person klar ist, dass diese nicht mehr können. Sollte man diese dann nicht einfach eine Art Krankengeld bzw. Grundeinkommen zukommen lassen, ohne sie weiter zu belasten?

Ich finde diese sozialpolitische Debatte ziemlich interessant. Was haltet ihr von dieser Idee?

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