Muss man als Verteidiger im Gericht dem Angeklagten glauben?

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10 Antworten

Ein Verteidiger,egal ob frei gewählt oder zugeordnet hat die Aufgabe seinen Mandanten zu beraten und vor Gericht bestmöglichst zu verteidigen.Dabei spielt es keine Rolle ob er von der Unschuld oder Schuld überzeugt ist.Allerdings sollte er alle Fakten kennen um eine ordentliche Verteidigungsstrategie zu entwickeln.

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Kommentar von Peter501
24.09.2016, 22:16

Vielen Dank für das Sternchen.LG.Peter501

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Nein ,er muss nur Zweifel in der Anklage streuen ,darauf achten das Formalitäten eingehalten werden und das beste für seinen Angeklagten herausholen.

Ein Angeklagter darf im Gegensatz zum Zeugen vor Gericht auch Strafrei lügen ,sog Schutzbehauptungen. 

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Müssen sicher nicht! Sein Job ist es die geringste Strafe für seinen Mandanten zu bekommen oder im günstigsten Fall einen Freispruch! Aber Verteidiger verhalten sich immer so, als wären ihre Mandanten unschuldig, das ist ihr Job!

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Kommentar von wfwbinder
07.09.2016, 14:51

Nicht zwingend, man kann auch die "geständiger, reuiger Sünder-Karte" spielen udn auf eingeringes Urteil gehen, wenn wenn die Beweislast das gebietet.

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Dadurch das der Verteidiger im Normalfall vom Angeklagten bezahlt wird bin ich mir sicher das der Angeklagte ihm was anderes erzählen würde wenn der eigenen Anwalt vor Gericht gegen ihn geht. Der Anwalt darf vor gericht nicht lügen. Also wenn er weiß das sein Mandant schuldig ist darf er vor Gericht nichts anderes behaupten. Allerdings hat er trotzdem für seinen Mandanten einzustehen und ihn selbstverständlich zu glauben. :)

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Nein, er muß nur davon überzeugt sein, daß jeder Angeklagte das Recht auf die bestmögliche Verteidigung hat.

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Der Anwalt, der seinem Mandanten alles glaubt, muss erst noch erfunden werden^^.

Wichtig ist vielleicht zu wissen, dass der Anwalt zwar seinen Mandanten nicht belasten muss, bei der Verteidigung aber auch nicht zu weit gehen darf (Beweismittel verfälschen, Zeugen zur Falschaussage verleiten, ...). Da gerät er ganz schnell mit dem § 258 StGB in Konflikt.

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Er muss ihm nicht glauben er muss ihn nur möglichst gut verteidigen, selbst wenn er weiss dass der angeklagte etwas gemacht hat.

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Der Verteidiger darf vor Gericht nicht lügen. Das heißt, wenn ihm sein Mandat sagt, er hat jmd umgebracht, dann darf er nicht vor Gericht behaupten, dass der Mandant niemanden umgebracht hat.

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Selbst wenn der Verteidiger weiß, dass sein Mandant schuldig ist, muss er die bestmögliche Verteidigung bieten. Das ist sein Job und gerne macht er das bestimmt auch nicht, aber es ist nun man Plicht in einem Rechtsstaat.

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Nein, natürlich muss er nicht überzeugt sein.

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