Muss man als Radfahrer Rücksicht auf die Autofahrer nehmen ,oder sind immer die Autofahrer schuld wenn etwas passiert?

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13 Antworten

Grundsätzlich kann man sagen, dass Autofahrer immer eine Teilschuld zugesprochen bekommen, wenn es zu einem Unfall mit einem Radfahrer kommt.

Dies nützt dem Radfahrer aber im Zweifelsfall gar nichts, da der Autofahrer immer der "Stärkere" ist. Wenn also etwas passiert, kommt der Autofahrer eben mehr oder weniger unverletzt aus der Sache raus.

Der Radfahrer ist dann aber im Schlimmsten Fall tot. Als Radfahrer sollte man sich also gut überlegen, ob man auf seinem Recht besteht oder doch eher dem Autofahrer den Vortritt lässt.

Des Weiteren muss man natürlich als Verkehrsteilnehmer immer umsichtig bzw. vorsichtig fahren.

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Kommentar von Mikkey
24.08.2016, 21:17

Guter Beitrag, dabei ist das Wort "grundsätzlich" nicht mit dem Wort "immer" zu verwechseln.

Ein Bekannter von mir hat vor Jahren einen betrunkenen ohne Licht fahrenden Radfahrer angefahren, der dabei zu Tode kam. Es hat zwar ein Verfahren gegeben, jedoch hat mein Bekannter keine Schuld zugesprochen bekommen.

In einem anderen Fall ist einem anderen Bekannten an einer Einmündung, an der er wegen Querverkehr gewartet hat, ein auf dem Radweg auf der falschen Seite fahrender Radfahrer über die Kühlerhaube geflogen. Der wurde wegen fahrlässiger Körperverletzung verurteilt.

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Kommt darauf an, was Du unter Schuld haben verstehst.

Denn es gibt hier zwei rechtliche Varianten von Schuld: Straßenverkehrsrechtlich und zivilrechtlich.

Ein Beispiel: Ein Radfahrer übersieht einen bevorrechtigten Autofahrer an einer rechts-vor-links Kreuzung. Es kracht.

Straßenverkehrsrechtlich hat der Radfahrer schuld, da er die Vorfahrt des Autofahrers mißachtet hat.

Wenn es jetzt aber zivilrechtlich darum geht, wer die Folgen (Kosten) übernehmen muss sieht die Sache etwas anders aus. Ein Auto ist ein gefährliches Werkzeug, nicht umsonst benötigt man dafür eine Lizenz (Führerschein). Die Unfallfolgen wären ohne diese Waffe Auto deutlich geringer. (Radfahrer fährt in Radfahrer - kann auch schlimm werden, ist aber in der Regel deutlich harmloser) Daher greift die sogenannte Gefährdungshaftung. Und die besagt das der Autofahrer bei den Kosten mit dabei ist. Eine Teilschuld sozusagen. Immer. (Ausnahmen bestätigen die Regel)

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Irgendwie ist die Frage wenn sie ernst gemeint ist asozial und nicht weitblickend, ich nehme sie mal als Provokation.

  •  als erstes streich Radfahrer und nimm Mensch. Jeder Mensch hat auf jeden Menschen Rücksicht zu nehmen und mus bei jedem Menschen mit Fehlern rechnen. Wer Fehler anderer erkennt und auf sein vermeintliches Recht pocht ist auf alle Fälle mitschuldig
  • Als Radfahrer im besonderen ist es so dass bei Unklarheiten der Autofahrer meist Schuld oder Mitschuld bekommt.
  • Verursacht ein Radfahrer unter Zeugen absichtlich einen Unfall oder verhält sich grob fahrlässig dann bleibt er schon der alleinig schuldige.
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Wen  Radfahrer sich mit Gewalt die Vorfahrt erzwingen und es dabei zum Unfall kommt  hat der immer die volle Schuld nicht immer hat der Radfahrer keine Schuld

mir ist das auch schon passiert das der Radfahrer mir vor das Motorrad gefahren ist und wir beide gestürzt sind wurde der Radfahrer zu 100 % schuldig gesprochen weil er rücksichtslos vom Radweg auf die Strasse und in meine Spur fuhr was Zeugen gesehen und gehört haben das mehrfach gehupt wurde 

und so was sieht man wie hirnlos Radfahrer mit Kopfhörer oder Handy auf der Strasse fahren für den Abschuss solcher Todeskandidaten oder Organspender sollte man Prämie auszahlen .

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Kommentar von kuku27
25.08.2016, 08:18

Guter Beitrag, bis auf den letzten Satz, zumindest den Teil mit der Prämie. Bitte keine Aggressionen auf so primitive Art schüren.

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Gegenseitige Rücksichtnahme ist das beste Mittel um gesund und munter anzukommen

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Es ist immer der Schuld, der sich nicht an die Regeln gehalten hat.

Rücksicht nehmen und Schuld haben sind zwei verschiedene Dinge.

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Für die eigene Gesundheit sollte ein Radfahrer auch Rücksicht auf Kraftfahrzeuge nehmen.

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Soll das ein witz sein? :D jeder muss rücksicht auf jeden nehmen. Und wenn du aus rücksichtslosigkeit unter die räder kommst ist bestimmt nicht nur das auto schuld. Ich komme aus Münster die fahrrad Hauptstadt schlechthin, Ich will gar nicht wissen wie viele rücksichtslose Fahrradfahrer ich beinahe schon überfahren hätte.. Und wie viele Radfahrer ich schon über Motorhauben fliegen sehen hab.

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Für Radfahrer gelten die Verkehrsregeln genauso wie für Autofahrer!

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Kommentar von KinderriegeI
24.08.2016, 20:34

man ist als autofahrer trotzdem immer schuld! wenn du wo reinfährst und ein radfahrer kommt angerauscht und knallt gegen dein auto hast DU schuld

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Gegenfrage:

Wer ist denn sicherer unterwegs ??? - und bekommt keine Beulen oder Schäden am Körper die auch weh tun können ???

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Ist die Frage beantwortet wenn du dich mal fragst wer Schuld beim Unfall bekommt, wenn du auf der Autobahn radelst?

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Frage ist wer den Kürzeren zieht, wenn es kracht ;-)

Ein Mensch oder ein 1-2 Tonnen schweres Auto...

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Wenn du gegen ein stehendes Auto knallst hat natürlich der Autofahrer die Schuld :D

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Kommentar von bubukiel
24.08.2016, 21:02

Das stimmt so pauschal sicher nicht.

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