Muss man als muslim die ganze Arabische Sprache können oder nur die Gebete etc?

7 Antworten

Es reicht als Muslim, wenn du die Gebete mit den kleinen Suren auf Arabisch aufsagen kannst. Desweiteren solltest du den Koran auf arabisch lesen können. Das muss aber nicht so flott und gut gehen wie bei den bekannten Koranrezitatoren. Ein Lernender bekommt sogar mehr Lohn für seine Mühen als ein Könner des Koranlesens.

Die Arabische Sprache ist eine sehr umfangreiche, tiefgehende Sprache. Nicht umsonst hat Allah sie ausgewählt für den Koran. Um Arabisch "ganz" zu können, kannst du dein Leben lang Arabisch studieren. Und es wird dir nicht Langweilig dabei.

Für einen Muslim ist es gut, wen er wenigstens die Sura al-Fatiha und noch eine oder mehrere kurze Suren dazu. Natürlich ist mehr Arabischkenntnis immer besser, aber es ist keine Bedingung zum Muslimsein.

Die Mehrheit der Muslime heute sind keine Araber.

Muslim kannst du werden, ohne ein einziges Wort der arabischen Sprache zu verstehen. Du musst nur das Bekenntnis vor Zeugen sprechen.

Deshalb ist auch die Beherrschung der arabischen Sprache absolut nicht notwendig. Dass die rituellen Gebete auf arabisch gesprochen werden müssen entstand erst in späterer Zeit, somit ist auch das nicht unbedingt notwendig. Oder glauben vielleicht Muslime, dass Gott nur arabisch versteht?


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Warum wohl hat Allah den Koran auf Arabisch herabgesandt?

Die rituellen Gebete wurden von den Muslimen der ersten Generationen natürlich nur in arabisch gesprochen. Die sprachen nämlich alle Arabisch. Es enstand also keinesfalls in "späterer Zeit" sondern sofort und für immer.

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@Khayr

Falls er das getan hat, dann doch wohl, weil Mohammed kein Serbokroatisch oder Kisuaheli verstand.

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@Khayr

Das entbehrt nicht nur jeder Logik sonder ist auch ziemlich dumm. Mohammed war Araber und nicht sehr sprachgewandt. Er hat seine angeblichen Offenbarungen deshalb natürlich in seinem arabischen Dialekt niederschreiben lassen. In welcher Sprache er sie EMPFANGEN hat, ist gar nicht überliefert.

Natürlich haben deshalb die ersten Muslime arabisch gebetet. Die meisten verstanden ja gar keine andere Sprache. Aber das Gebot, dass die Pflichtgebete AUSSCHLIESSLICH auf Arabisch gehalten werden müssen, kam erst später.

Nach deiner Logik könnte man ja auch behaupten, dass die Gebete auf Hebräisch gehalten werden müssen, da Abraham und Moses (beide lang vor Mohammed) in dieser Sprache gebetet haben.

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Jemand der die Lehre der Abrogation im Islam widerlegt hat?

Muslime neigen ja dazu zu sagen, der Islam wäre eine Religion des Friedens.

Die unzähligen Koranabschnitte und Hadith, welche dazu aufrufen "die Kufar" zu töten, sofern sie sich nicht bekehren oder die Jizzia bezahlen erklären sie mit einem Kontext, welchen sie scheinbar nie anführen, welcher scheinbar nicht im Koran zu finden ist. Selbst sichere Hadith von Sahih Muslim, Sahih Al-Buchari oder Abu Dawud bezeichnen sie als unzuverlässig. Sie behaupten der Koran wäre komplex etc.. Das selbst Gelehrte und Geschichtsschreiber des Islams wie Ibn Kathir Mohammed als gewalttätigen Kriegsverbrecher beschreiben tuen sie ab als nebensächlich.

Dabei habe ich noch nie eine Argument auf inhaltlicher Ebene gesehen. Deshalb frage ich ob jemand schon einmal erlebt hat wie ein Muslim überprüfbar einen Hintergrund aufgezeigt hat, weswegen z.B. die Sure 9 nicht die finalen Befehle für die Muslime darstellen etc. und was hat dieser Muslim genau gesagt? Welche Stellen wurden angeführt?

Bitte auf keinen Fall Antworten bei denen nicht auf den Koran verwiesen wird - mit eindeutiger Versangabe!

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