Muss Krieg sein?

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5 Antworten

Warum es Kriege gibt, wird Dir niemand vollkommen erklären können. Vermutlich liegt es einfach in der Natur der Menschen, daß sie ihre unterschiedlichen Interessen irgendwann mit Gewalt durchzusetzen versuchen, wenn es mit Reden nicht mehr funktioniert.

Warum niemand hilft, "ALLE" herauszuholen, dafür gibt es zwei schwerwiegende Gründe:

  • nicht "ALLE" würden auch herausgeholt werden wollen und
  • die organisatorischen Möglichkeiten bestehen überhaupt nicht

Selbst wenn man also "ALLE" irgendwo anders hinbringen könnte, wäre der Konflikt selbst ja überhaupt nicht gelöst. Es gäbe unter den Beteiligten immer noch Meinungsverschiedenheiten und diese würden immer noch mit Gewalt ausgetragen werden. Und wenn man die Beteiligten trennen würde, daß sie nicht mehr aufeinander losgehen könnten, dann würden zumindest Einige feststellen, daß man ihnen die Chance genommen hat, den Sieg für "ihre Sache" zu erringen. Was glaubst Du wohl, wer dann das Ziel weiterer Aggressionen werden würde?

Meine eigene Meinung dazu JA es muss Krieg geben, ansonsten werden weiter menschen unterdrückt von der Politik. Und ja es ist Traurig da es im jahr 2013 immer noch so ist. Und zum Thema rausholen, es geht nicht wie will man Millionen oder tausende von menschen aus dem land holen, es währe alleine logistisch nicht möglich.

Und ja ich kann aus guter Erfahrung da ich selbst erst in Afgan war und das ganze mal real gesehen habe, wobei ich jetzt sagen kann das krieg sch..... ist, auf gut deutsch, aber sein muss

Und wie hat Gandhi das dann gemacht?

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@MrAdministrator

Wenn Du die Befreiung von der britischen Herrschaft meinst - Gandhi hatte das Glück, daß die Engländer kurz nach dem zweiten Weltkrieg geschwächt waren (Überfall Deutschland auf England, allgemeine Rohstoffknappheit etc.) und sich außerdem keine schlechte Presse leisten wollten und konnten von wegen gewaltsamer Unterdrückung friedlicher und gerechtfertigter Proteste, even so kurz nach den ganzen Verbrechen gegen die Menschlichkeit, die die Nazis sich geleistet hatten. Indien ist ein riesiges Land und die Briten bildeten nur eine äußerst dünne Oberschicht, da war klar, wer bei einem allgemeinen (gewaltsamen) Aufstand den Kürzeren gezogen hätte.

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Es handelt sich fast immer um die Gier nach Macht, zumindest bei den Anführern. Die Soldaten sind manchmal religiöse Fanatiker oder Leute die Sätze wie ,,Für mein Vaterland!'' schreien, aber meistens werden sie bezahlt(die brauchen das Geld oft dringeng) oder werden dazu gezwungen.

Natürlich gab es auch Kriege, die am Ende eine gute Tat vollbracht haben im guten Sinne, um Konflikte zu lösen. Doch auch das wäre ohne Krieg möglich gewesen. Jesus sagte: Wenn dir jemand auf die rechte Wange schlägt, halt ihm auch die linke hin.''. Ghandi hat es geschafft, ohne einsatz von Gewalt die britischen Truppen aus ganz Indien zu vertreiben. Unsere gesamte Gesellschaft könnte problemlos ohne Gewalt überleben, würde sie nur niemand einsetzen.

Der Grund also: Macht-hunger, der Sitzt tief in manchen Menschen, aber manche tragen ihn in sich, ohne, dass sie es wissen, vielleicht sogar du oder ich. Denn manche waren friedliche Leute bevor sie Macht hatten. Man sagt nicht umsonst ,,Das Geld verändert einen''.

Hier noch ein Link: http://www.frieden-fragen.de/krieg/warum-krieg/warum-gibt-es-kriege.html

Weil es keine internationale Weltgemeinschaft gibt sondern konkurrierende Wirtschaften und Idealogien sowie Chauvinismus.

Um alle "rauszuholen" müsste man die Gründe für Kriege erkennen und beseitigen und nicht zB wie die USA die Seite, die für sie am nützlichsten ist unterstützen (was meist noch mehr Krieg bedeuted, und selbst wenn es nicht so wäre würde das nur ein Vorkommen dieses Phänomens beseitigen).

Kriege gehen um Macht und Notwendigkeit, um Kriege zu stoppen müsste man verhindern dass Kriege Wege zur Macht und wirtschaftlich notwendig sind.

Krieg liegt in der Natur des Menschen, jedenfalls ist das meine Auffassung.

Schon am Anfang der Menschheit hat man sich ganz primitiv um z. B. Fleisch bekriegt, wer das letzte Stück abbekommt.

Früher waren die Gründe für Krieg ganz klar und für jeden einleuchtend. Ein König dachte sich "Ich muss mein Land erweitern, damit mein Volk mehr Platz hat" und griff ein Nachbarland an.

Im Laufe der Zeit wurden die Kriege immer komplizierter und auch die Waffen wurden besser. Den Höhepunkt der menschlichen Idiotie erreichte man nach dem zweiten Weltkrieg, wo es nicht um Nahrung, Gebiet oder Einfluss ging, sondern um Ideologie.

Kommunismus gegen Kapitalismus. Beide seiten glaubten, ihre Weltanschauung führe zum Weltfrieden und beide haben nicht gemerkt, dass sie den Frieden auf gleicher Weise unterdrückt haben.

Heute ist es noch komplizierter. Heute führen die verschiedensten Gruppen religiöse und ethnische Kriege.

Wenn du dir mal in Syrien die Rebellen ansiehst, dann siehst du einen bunten Haufen aus zusammengewürfelter Gruppierungen, die alle andere Ansichten haben, und nur den gemeinsamen Wunsch haben, Assad zu stürzen. Die FSA(Rebellen) bestehen aus Auslandsagenten, Syrern, bezahlten Söldnern, radikal islamischen Mudschahedin(auch Al Qaida ist dabei), Taliban, Kurdenverbände etc.

Das ist total unübersichtlich und ich weiß nicht, wie sich der Westen vorstellt da einzugreifen. Wenn z. B. die USA gegen die Regierungstruppen kämpfen, dann müssen sie ja an Seite von Al Qaida kämpfen, die ihre schlimmsten Todfeinde sind,

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