muss Krankenkasse krebskranke Mutter versichern?

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9 Antworten

Als Beihilfeberechtigte war sie ja sicher privat für die Restkosten versichert. Diese Versicherung muss sie auch wieder aufnehmen. Andere Kassen können sie rechtmäßig zurück weisen. Wieso braucht sie einen 40 % Tarif?. Die Beihilfe ist 70 %. Über 100 % hinaus kann sie sich gar nicht versichern.

D die gesetzliche KV im Falle einer pensionierten Beamtin nicht mehr zur Aufnahme verpflichtet ist (und nur die wenigsten Beihilfeberechtigten versichern sich ja während ihrer aktiven Zeit gestzlich), bliebe nur die PKV. Da aber offenbar bisher kein Versicherungsschutz zusätzlich zur Beihilfe bestand, muss auch eine PKV nun nicht mehr kontrahieren. Eine Grundabsicherung besteht ja durch die Beihilfe. Ich fürchte daher, dass es - gelinde gesagt - schwierig werden dürfte, hier noch Versicherungsschutz zu bekommen. Ihr solltet Euch bei mehreren Anbietern von Beihilfetarifen erkundigen.

Wenn sie sich bisher die Beiträge "gespart" hat, hat sie ja jetzt Geld genug die Behandlungskosten zu bezahlen.

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In Deutschland ist normalerweise jeder Einwohner krankenversicherungspflichtig. Als ich noch studiert habe, war es auch so das es Kranklenkassen gab (allen voran die AOK), die dafür verantwortlich waren, Leute wie deine Mutter aufzunehemen. Die waren also verpflichtet Leute ohne Versicherung aufzunehmen.

Die Kosten für eine "normale" Chemo übernehmen die dann auch. Das ist insofern kein Problem, als es ja eine ärztliche verodnete Leistung ist und somit der üblichen Krankenversorgung entspricht. Das wird ja auch nach Standards durchgeführt. Also gibt es da keine große Diskussion. Sollte deine Mutter allerdings gewisse zusatzleistungen extra wollen (z.B. Misteltherapie) ist die eine Zusatzleistung, die von der Krankenkasse nicht mehr bezahlt wird.

am besten wendest du dich direkt an die Krankenkasse, die haben ja ihre Adressen auch im Internet. Oder an die Stelle von der deine Mutter jetzt ihr Geld bezieht (ich nehme mal an Sozialkasse?) Die sollten ja auch Bescheid wissen.

Die Vorraussetzungen für eine Versicherung in der gesetzlichen sind aber nicht gegeben, also MUSS jede gesetzliche KK ablehnen. Es bleibt nur der Weg zur PKV und die müssen nicht, da die Grundsicherung ja über die Beihilfe abgesichert ist.

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Ich bin nicht sicher, ob ich damit deine Frage treffe. Es geht hier um Private Krankenversicherung:

Keine private Krankenversicherung möchte Sie aufnehmen? Seit 2009 besteht eine allgemeine Pflicht zur Krankenversicherung - auch für Personen die nicht der Versicherungspflicht in der gesetzlichen Krankenversicherung unterliegen. Die privaten Krankenkassen müssen daher inzwischen alle den sogenannten Basistarif anbieten, in welchem kein Versicherter aufgrund seines Gesundheitszustandes abgewiesen werden darf! Auch wenn die Konditionen dort nicht unbedingt ideal sind: Sie werden in jedem Fall nicht ohne Versicherungsschutz bleiben!

Quelle: http://www.pkv-private-krankenversicherung.com/faq/ablehnung-durch-krankenkasse/

Hallo,

Krankenkassen müssen die neuen "Kunden" immer aufnehmen. Es gab ja vor kurzem auch den Fall, dass eine Krankenkasse nicht mehr zahlungsfähig war und dort mussten auch chronisch Kranke übernommen werden.

Liebe Grüße

das Eine hat doch mit dem Anderen nichts zu tun...

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Da hier vermutlich nach einer PKV gesucht wird, liegt genau darin auch das Problem. Kein privater Versicherer ist auf die künftig zu erwartenden Kosten, die in die Hunderttausende gehen können.

Es gibt trotzdem vielleicht die Möglichkeit einen Basistarif zu bekommen.

Auf der anderen Seite ist es in diesem Alter auch schwierig noch in der gesetzlichen unterzukommen, weil es hier eine Rolle spielt, wo und wie eine Vorversicherung gewesen ist.

Wenn deine Mutter über 60 Jahre ist, bin ich der Meinung, dass weder eine Private, noch eine Gesetzliche "verpflichtet" ist, bin mir aber nicht 100%ig sicher, und warte gespannt auf weitere Antworten.

Wenn sie sich bisher die Beiträge "gespart" hat, hat sie ja jetzt Geld genug die Behandlungskosten zu bezahlen.

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@DerHans

das können wir wohl beide nicht beurteilen....

Ich frage mich nur, was das für ein mieser Dienstherr ist, wo Pensionäre nur zu 60% beihilfebrechtigt sind.

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Hallo,

bis wann bestand wo eine Krankenversicherung? Eine gesetzliche oder private Krankenversicherung?

Gruß

RHW

nach studium der antworten könnte man meinen, ihr bleibt entweder ein qualvoller tod ohne unterstützung oder ein strick (dan sie aber dann auch selber bezahlen muss)!

eigentlich muss jede krankenkasse sie annehmen, egal, welche umstände gerade aktuell sind.

allerdings verstehe ich den fall nicht..

alles gute für dich und deine mam :)

Die gesetzlichen KKn dürfen sie nicht nehmen, da die gesetzlichen Vorraussetzungen nicht gegeben sind. Und die PKV darf ablehnen, da die Grundsicherung über die Beihilfe läuft.

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Wenn sie sich bisher die Beiträge "gespart" hat, hat sie ja jetzt Geld genug die Behandlungskosten zu bezahlen.

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