Muss jemand, der ein Haus verkauft, offenlegen ob es im Haus spukt?

12 Antworten

Ja nach §2 Abs. 3 BuGHaV (Bundesgeisterhausverordnung) muss "... bei Vermietung, Veräußerung und befristeter Überlassung ... darauf hingewiesen werden, ob und in welchem Ausmaß, Spukaktivitäten in der Vergangenheit zu beobachten waren". Sollte dies nicht geschehen, kann der Vertragspartner von einem außerordentlichen Widerrufsrecht gebrauch machen oder sich für "...die Inanspruchnahme einer Geisteraustreibung..." entscheiden. Die Kosten hat dann der bisherige Hauseigentümer zu tragen.

Quelle, Literaturnachweis?

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@kaka300

Wenn es die Verordnung gäbe - und es gibt sie nicht - dann wäre sie mit der oben genannten Abkürzung wahrscheinlich easy im Internet zu finden. Es handelte sich um einen Freitagabendscherz, mit dem Ziel die Frage zu parodieren. Deinem Kommentar nach zu urteilen, hat das ja auch geklappt :o)

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@Zyrober

Super Antwort - gefällt mir sehr. Der Fragesteller scheint allerdings die Frage durchaus ernst gemeint zu haben :))

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Wenn es dort spukt, werden es nur die Menschen bemerken, die besonders anfällig dafür sind und auch daran glauben. Und die spüren das ja schon bei der Besichtigung. Also wird ja auch nicht wirklich was verschwiegen. Gekauft wie besehen bzw. besessen.

Naja, es gibt wiederkehrende Zeugenaussagen von Menschen die man nicht gleich als "Verrückt" bezeichnen kann, die wohl auch einen Polygraphentest bestehen würden, nach denen es mehr als nur ein "Gefühl" war.

Kniffe die zu blauem Fleck führen (irgendein Schloss in Deutschland), fallende Objekte (nicht nur Bilder, auch Kübelpflanzen, wo das eigentlich ausgeschlossen ist) etc..
Bis hin zu Extremen wie Möbeln die sich bewegen.
Egal wie man das betrachtet (die Quantenphysik schließt "Geister" nicht aus), es wäre ein Mangel, wenn es Effekte sind, die jeder wahrnehmen kann. Mechanisch (Möbel wackelt bis hin zum durch den ganzen Raum fliegenden Sofa etc.) und Akustisch sowie optisch ("Schatten"...)...
Und auch wenn man annähme, es gäbe Menschen die "empfindlicher" für real vorkommende "Phänomene" wären, so bestünde doch immer das Risiko dass der Käufer solch ein Mensch ist.
Es gibt auch keine Liste "anerkannter" Mängel.

Was ist mit einem fiesen Nachbarn? Muss man den erwähnen?
Ist ja vergleichbar. Und ein sehr starker Mangel.

Ich sähe sogar in Deutschland einen Grund für Anfechtung, wenn da unabhängige Menschen etwas bemerken.
Wenn es nur die Käufer bemerkten, haben die es evtl. schwer.
Wenn man aber nachweisen kann, dass es schon x Käufer gab, die alle das Gleiche aussagen, dann wird das juristisch relevant.

Man könnte sich ja diverse Menschen für einen Tag oder Woche... einladen, die danach als Zeugen aussagen.
Oder rein bei Couchsurfing, AirBNB etc..
Die Bewertungen sprechen dann für sich...

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Eigentlich schon:

http://www.lto.de/recht/feuilleton/f/rechtsgeschichten-okkultes-geister-spuk/


"Aber wie soll ein Käufer feststellen, dass ein Haus schon vorher von Gespenstern heimgesucht war und dass dies dem Verkäufer nicht unbekannt gewesen ist?", fragte Andreas Becker, Nachwuchsjurist an der Friedrichs-Universität Halle, um die durchaus nachvollziehbare Antwort zu geben: "Ich gestehe, dass eine solche Feststellung oft sehr schwierig sein wird; aber das bequemste Mittel wird sein, dies dem Gewissen des Verkäufers zu überlassen und die Wahrheit durch Zuschieben des Eides herauszubringen."


Soll heißen, auch heute wäre eine Anfechtung möglich, wenn unter Eid heraus käme, dass der Verkäufer selbst "Erlebnisse" hatte.


Dass ein Verkäufer evtl. glaubt er habe nichts zu befürchten, und mit einem Lächeln oder Lachen zugibt dass da was war, ist ja nur von Vorteil.....

Allerdings liegt es in der Natur der Sache das Geister sich nicht zwangsläufig jedem Bewohner zeigen müssten.
Denn setzt man voraus dass es Verstorbene, was auch immer für eine Art einfaches Bewusstsein sind, dann treffen Sie auch Entscheidungen.
Z.B. wenn ein Bewohner bzw. Bewohnerin einer zu Lebzeiten ihm/ihr bekannten Person ähnelt, was auch immer.

Man sollte versuchen frühere Bewohner zu finden, und sich Eidesstaatliche Erklärungen von denen holen.

Ich sähe da realistische Chancen.
Ein Deutsches Gericht ist keine Universität, keine Physik-Fakultät, ja in Deutschland auch nicht an wissenschaftliche Beweise für eine Sache generell gebunden.
Die freie Würdigung erlaubt es einem Richter ein Urteil rein nach den Aussagen und vorliegenden Informationen  zu fällen.


Im Falle eines extremen Nachbarn gibt es auch eine Aufklärungspflicht:

https://www.schneideranwaelte.de/wohnungseigentumrecht/bose-nachbarn-aufklarungspflicht-des-verkaufers/

Auch wenn eine fiese Person damit den Wert des Hauses mindert.

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