Muss ich zu meinem Opa?

6 Antworten

Kommt drauf an wie dein Verhältnis zu deinem Opa ist und es bisher war, falls gut, dann ist das Mitgehen zu ihm doch OK, da sollte das Aussehen keine Rolle spielen. Das er zusammengebrochen ist, muss nicht im Zusammenhang mit dem Krebs stehen und wenn er noch zu Hause lebt, dann liegt er sicher noch nicht im Sterben. Die Entscheidung liegt aber bei dir, falls du das definitiv nicht willst oder dich unwohl fühlst dabei, dann sag es auch so deinen Eltern wie hier (ohne Ausreden), ich denke sie werden es dann akzeptieren.

Rede (bitte in ruhe und nicht mit erhöter/aggressiver Stimme) mit deiner Mutter.. probiere ihr deine Sichtweise, Ängste und Bedenken zu erklären! Jeder Mensch geht anderst damit um.

Aber überlege dir gut was du machst, nicht dass du dir später mal Vorwürfe und Schuldgefühle bildest, weil du ihn nicht mehr besuch hast...

auf jedenfall solltest du dich zu nichts zwingen.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Fahr doch mit. Du musst ja Deinen Opa nicht anschauen, wenn Du nicht willst.

Es könnte aber evt. die letzte Gelegenheit sein, ihn lebendig sehen zu können.

Wie gehe ich mit dem Krebs meiner oma um?

Hallo,

das hier ist mir ernst und ich hoffe das ich keien scherz und spaß antworten bekomme. Also zu meinem Problem wie oben in der Frage steht hat meine oma ( sie ist schon 80) Krebs sie war immer top fit und wir haben uns super verstanden. Bis sie ins Krankenhaus musste und es festgestellt wurde das sie sehr fortgeschrittenen, bösartigen Lungen und leberkrebs hat. Es ging ihr dann erst mal so schlecht das sie nicht laufen und stehen konnte sich nicht waschen und das schlimmste sie kann einfach nichts essen sie bekommt nichts runter. Deshalb habe ich im Krankenhaus miterleben müssen wie sich meine oma nach ein paar löffeln pudding lange erbricht wie meine mutter und ich sie duschen eincremen kämmen weil sie es nicht mehr kann. Man konnte echt zusehen wie aus ihrer sehr kräftigen Figur eine kleine zerbrechliche Person wird und wie ihre sonst fröhlich wippenden Locken zu ein paar herunterfallenden fahlen strähnen geworden sind. Als ob das nicth genug wäre ist mein opa nicht bereit etwas zu helfen und so weiter. Jetzt haben wir eine Haushaltshilfe eingestellt und das alles klappt auch besser aber mich hat das ganze so hart getroffen ich kann sie einfach sozusagen nicht mehr sehen. Wenn ich mich tatsächliche dazu durchringe mit meiner großen schwester sie zu besuchen breche ich nach dem wir gegangen sind in ihren armen zusammen und heule los es ist wirklich schlimm ich habe nächte durchgeweint und bin nach jedem besuch bei ihr zu meinem Pferd oder meiner schwester gerannt und habe in sie reingeweint. Mich zerbricht es wenn ich bei ihr bin aber meine oma ist kein mensch der sich beschwert doch meine mama hat mir jetzt gesagt das die oma sich sicher sehr sehr arg freuen würde wenn ich sie mal wieder besuchen komme. Schließlich will ich auf jeden fall die zeit die ich mit ihr wirklich noch habe geniesen. Doch wie? wenn ich zu ihr gehe dann geht es mir danach wirklich schlimm und wenn nicht mach ich mir schuldgefühle und vorwürfe und meine oma will mich auch gerne bei sich haben. Wenn sie sterben würde ohne das ich sie oft gesehen habe werde ich mir das nie verzeihen. was soll ich also tun? Danke fürs durchlesen. Glg

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Großvater gestorben-fühle mich schuldig

Hi Leute, ich bin 11 Jahre alt und heute Vormittag ist mein Opa gestorben. Und das schlimmste daran ist, dass ich nicht einmal richtig traurig bin. Ich meine, natürlich habe ich geweint und so, aber ich war nicht so traurig, wie man sich das bei dem Tod eines Großvaters vorgestellt hätte.

Ich kann mich nur noch finster daran erinnern, wie er mit uns immer am Spielplatz gespielt hat, damals als er noch okay war. Aber als ich ihn vor einem Monat gesehen habe, hatte er nur noch einzelne Haare am Kopf, hatte Krüken und sah so zersaust aus, dass ich mich am Anfang sogar richtig erschrocken habe.

Mein Vater war gerade auf Geschäftsreise doch mittlerweile fährt meine Mutter zum Bahnhof und holt ihn ab. Ich fühle mich schuldig weil ich ihn gar nicht richtig gekannt habe, weil ich ihn nicht einmal als richtigen Opa gesehen habe und weil ich mich außerdem nie verabschieden können werde. Das ist einfach so unfair, es ging im gerade besser. Und dann kippt er mitten auf der Straße einfach um. Und daweil war er erst 75. Ich wünschte ich wäre ein bisschen trauriger, ich wünschte ich hätte ihn besser gekannt. Doch jetzt ist es zu spät, jetzt kann ich nur noch daran denken, dass ich ihn nie wieder sehen werde, dass er für immer fort ist. Und das er für mich immer nur "Günter" war, der Mann der zufällig der Vater meines Vaters war.

Noch dazu habe ich vorhin etwas getrunken. Nicht viel und einfach nur weil ich so traurig und zornig war, vorallem weil es micht nicht einmal so hart getroffen hat, wie ich erwartet hätte.Und jetzt ist mir speibübel, es flimmert ein bisschen vor meinen Augen und ich fühle mich verdammt schlecht.

Könnt ihr mir vielleicht einen Rat geben, wie ich ein bisschen gegen meine Schuldgefühle ankämpfen kann?

Danke im Voraus, LeaIV

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