Muss ich weiterhin Unterhalt zahlen, obwohl PKH nicht gewährt wurde?

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3 Antworten

Nach mehreren abgebrochenen Ausbildungen hat die Tochter ihren Unterhaltsanspruch "verwirkt". Vermutlich sieht das Gericht das genauso und gewährt ihr deshalb keine Verfahrenskostenhilfe, denn diese gibt es ja nur, wenn ein Verfahren Aussicht auf Erfolg hat....

Wenn die Tochter keinen "Titel" gegen dich hat, kannst du die Zahlungen einstellen - denn dann hat sie ja keine Grundlage, um gegen dich zu klagen.

Sollte es noch einen alten Titel geben, müsstest du nachweisen, dass kein Unterhaltsanspruch mehr besteht und könntest du die Herausgabe des Titels fordern.

Wenn PKH abgelehnt wurde, weisst das schon darauf hin, dass die Aussichten, den Prozess zu gewinnen, als gering eingestuft werden, dass also vermutet wird, dass sie keinen Unterhaltsanspruch mehr durchboxen kann.

Koennte aber auch sein, sie hat erforderliche Unterlagen nicht beigebracht.

Auf alle Faelle, wenn du freiwillig zahlst und kein Titel oder Urteil gegen dich besteht, der dich zum Unterhalt zwingt, kannst du die Zahlungen einstellen. Ihr Ansprueche muesste sie nachweisen, ohne PKH erst mal auf ihre eigenen Kosten einen Prozess anstreben. Du musst erst zahlen, wenn das Gericht dich dazu verurteilt.

Sie hat wenn du es nachweisen kannst wohl kaum noch Ansprüche an dich. 1 Ausbildung kann man abbrechen wegen Fehlentscheidung . Eine zweite oder sogar dritte nicht. Die müsste sie dann auch durchziehen und bestehen. Ich würde erstmal nix mehr bezahlen. Dann muss sie ebend arbeiten gehen
Ausruhen auf kosten der Eltern geht nicht. Sie scheint sich nach nicht zu bemühen wenn sie schon gekündigt wurde.

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