Muss ich trotz Kündigungsfrist noch Überstunden leisten?

3 Antworten

Niemand MUSS Überstunden machen. Du hast einen Arbeitsvertrag. Die darin vereinbarte Arbeitszeit ist verbindlich, nicht mehr, nicht weniger.

Es ist nicht einzusehen,dass du in den letzten Wochen deines gekündigten Arbeitsverhältnisses noch Überstunden machen sollst.

Sprech mit der für die Erstellung der Dienstpläne zuständigen Person und erkläre ihr unmißverständlich,dass du keine Überstunden mehr leisten willst.

Hallo Snups,

Egal, ob Fremd- oder Eigenkündigung: Mitarbeiter, die ein Unternehmen verlassen, müssen so weiter arbeiten, als wäre das Verhältnis ungekündigt. Das heißt, die Arbeitnehmer müssen eine Leistung mittlerer Art und Güte erbringen. Ansonsten droht zunächst eine Abmahnung und bei Wiederholung eine fristlose Kündigung.

Gruß Schuhbach

Arbeitsvertrag kündigen Überstunden Freizeitausgleich

Ich möchte meinen Arbeitsvertrag kündigen. Gleichzeitig habe ich noch 650 Überstunden, die ich noch abfeiern möchte. In meinem Arbeitsvertrag steht nichts darüber, ob sie im Falle einer Kündigung ausbezahlt oder mit Freizeit abgegolten werden. Meine Kündigungsfrist ist 1 Monat zum Monatsende. Ich würde gerne zum ersten Februar kündigen, aber ab dem 1. November nicht mehr arbeiten, sondern abfeiern. Wie muss ich die Kündigung formulieren.

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Freizeitausgleich bei übermäßig langer Sonntagsarbeit

Hallo ihr lieben,

Ich bin durch eine suche nach meiner frage nicht wirklich fündig geworden und erhoffe mir hier konkrete Antworten. Vielen lieben dank schonmal, es geht um folgendes:

Ich bin ein Mediengestalter und arbeite seit einem Jahr in einem unternehmen mit ca 30 Mitarbeitern. Meine Arbeitszeit ist Montag bis Freitag, Überstunden werden nicht vergütet und regelmäßig geleistet, ohne dass sie angeordnet werden. (Im Vertrag steht auf Anordnung erhält man dafur Freizeit Ausgleich, aber bei uns herrschen schlimme Zustände und man wird kleingehalten und unter Druck gesetzt sodass man immer Überstunden macht. Bekommen tut dafür niemand was) Damit hatte ich mich leider soweit abgefunden, nun haben wir ein neues Projekt, welches an einem Sonntag bei einem Volksfest präsentiert wird. Es mussten 3 Personen mitfahren und ich habe mich leider überreden lassen, also freiwillig zugestimmt. Am Anfang hieß es wir fahren morgens los und abends zurück, jedoch hat mich schier der Schlag getroffen als ich die zeitplanung erhalten habe. Wir fahren Samstag nacht um 4 Uhr los und kommen Sonntag Abend um 23 Uhr zurück. Ausgemacht war der Montag als Ausgleich. Online habe ich gelesen, dass es für Sonntagsarbeit einen Tag Ausgleich geben muss- aber gilt das denn auch wenn der Tag weitaus länger ist als 8 Arbeitsstunden?!?! Es werden ja locker 16 oder mehr!!

Kann sich auch da der Arbeitgeber auf das Gesetz berufen und mir die Stunden / Ausgleich unterschlagen?

Ich rechne leider schon damit da die Zustände bei uns katastrophal sind. Wie ist meine rechtliche Position in diesem fall? Kann ich auf Ausgleich aller Stunden bestehen? In meinem Vertrag steht drin das ich mich zu sonn und feiertagsarbeit verpflichte (arbeiten jedes Jahr vor Weihnachten Wochenends, was auch ok ist da nur ein WE)

Danke schonmal, ich bin echt verzweifelt :((

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Kündigung und Überstunden

Ich bin gerade dabei mich beruflich neu zu orientieren. Vertraglich habe ich eine 6 wöchige Kündigungsfrist zum Monatsende. Ich habe ca. 300 Überstunden und noch einige Urlaubstage übrig. Das sind insgesamt ca. 8-9 Wochen. Kann der Arbeitgeber von mir verlangen dies als Auszahlung zu bekommen, oder kann ich auf den Freizeitausgleich bestehen? Im Vertrag steht dazu kein Hinweis. Wenn ich auf den Freizeitausgleich bestehen könnte dann könnte ich nämlich jederzeit aufhören, da ich ja bis Ende der Vertragszeit noch Überstunden zum Ausgleich hätte.

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Überstunden -Vergütung-Freizeitausgleich-Zuschläge?

Situation:

Vertraglich vereinbarte Abeitszeit liegt bei 5Std die Woche, 20 Std im Monat.Diese Arbeitszeit dient zur Berechnung meines Urlaubsanspruchs, im Krankheitsfall gibt es Lohnfortzahlung für 5Std die Woche.

Tatsächliche Arbeitszeit seit Aufnahme der Tätigkeit: Mindestens 40 Std im Monat (mindestens 100% mehr als vertraglich vereinbart, bisher über 7 Monate, durch digitale Zeiterfassung belegt, in den Semesterferien 80 Std Monat+)- die Überstunden werden teils Angeordnet, teils "freiwillig" geleistet, sie werden zu gleichem Stundenlohn wie die vertraglich vereinbarten Stunden bezahlt - Freizeitausgleich gibt es nicht. 

Sonst keine weiteren Anmerkungen im Arbeitsvertrag.

 

Frage:

Zusammenfassend: Ist es rechtlich in Ordnung, einen Arbeitgeber einen minimalen Vertrag zu bieten um dann maximal mögliche Einsatzzeiten zu fordern, ohne diese im Urlaubsanspruch zu berücksichtigen oder mit Zuschlag zum normalen Stundenlohn zu vergüten? Bei Überstunden am Wochenende gibt es 100% Zuschlag, diese werden aber soweit wie möglich von der Personalabteilung vermieden und lieber eine Zusätzliche Spätschicht (bis 23h) gefahren..ohne das diese besonders Vergütet wird.  

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Teilzeit Überstundenabbau durch ungerechtem Freizeitausgleich?

Hallo,

Ich bin eine Teilzeitkraft im Einzelhandel und habe in der Woche ca 20 Stunden Arbeitszeit geregelt.

Durchnittlich arbeite ich normalerweise 4 Tage zwischen 5-7 Stunden am Tag. Immer wenn es länger als 5 Stunden sind, hab ich Überstunden.

Mein Einkommen ist immer pauschal auf 20 Stunden die Woche geregelt.

Mein Chef möchte beim Überstundenabbau durch Freizeitausgleich mir mehrere Tage frei geben, aber will auch von 8 Stunden Abbau pro freiem Tag rechnen!

Darf er das überhaupt?

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Überstunden und Wochenendarbeit ohne Ausgleich?

Hallo, ich habe seit ca. 2 Monaten einen neuen Job. Laut Vertrag habe ich eine 40-Stunden-Woche, im Lohn enthalten sind 5 Überstunden pro Woche, also 45 Stunden/Woche. Tatsächlich arbeite ich im Schnitt 55-60 Stunden pro Woche und das ist in der Firma üblich. Letzte Woche habe ich 68 Stunden gearbeitet, davon 20 am Wochenende. Von diesen bekomme ich 12 durch Freizeitausgleich abgegolten, da ich am Samstag ja nur 6 Stunden gearbeitet habe, also den halben Tag... für die 14 Stunden von Sonntag gilt: alles über 8 Stunden ist eigenes Engagement. Mein Kollege war total erstaunt, als ich meinte, Überstunden und Wochenendarbeit seien auszugleichen. Nööö... das ist alles "für den Club". Ist das so richtig? So großartig ist das Gehalt jetzt nicht, dass man dafür 60 Stunden arbeiten kann. Die Fluktuation ist ziemlich hoch... Was kann ich tun? Ich bin in der Probezeit (6 Monate) und der Vertrag ist auf ein Jahr befristet. Der Chef verlangt außerdem meinen Umzug ins Gebiet, möglichst nahe an den Firmensitz- ich bin aber im Außendienst und mein Gebiet ist ziemlich groß.

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