Muss ich Ratengebühren vom Inkasso zahlen?

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4 Antworten

Ich bat um eine 3 monatige ratenzahlung

Das war nicht so schlau. Die Inkassogebühren sind nämlich schwerlich durchsetzbar und müssen i.d.R. vom Schuldner gar nicht bezahlt werden.

Ist das rechtens?

Yep, drum sollte man Ratenzahlungen niemals mit Inkassobüros machen. Entweder mit dem Gläubiger selbst, oder schlussendlich mit dem Gerichtsvollzieher.

War die Ratenzahlung schriftlich vereinbart bzw. hast du ein Schuldanerkenntnis unterschrieben? Hast du bei der Zahlung angegeben wie zu verrechnen gewesen wäre?

Wenn ja, hast du die Forderung akzeptiert. Wenn nicht, behalte dein Geld und mach was sinnvolles damit. =)

Für die Zukunft: Immer direkt an den Gläubiger zahlen. So lange ein Inkassobüro keine Abtretungsurkunde vorlegt ist es nicht Gläubiger. Und wenn das Inkasso Gläubiger geworden ist, darf es keine Gebühren verlangen, denn es handelt nun in eigener Sache.

Ich würde denen folgendes schreiben: "Wertes Inkasso. Gemäß ZPO fallen Einigungsgebühren grundsätzlich dem Gläubiger zur Last. Sie werden sich also gesetzeskonform mit ihrer Forderung an ihre Mandantin wenden.

Ich habe zu keinem Zeitpunkt der Einigungsgebühr zugestimmt und mit keiner Unterschrift bestätigt, dass ich diese bezahlen werde.

Da Sie das ganze offenkundig absichtlich auf der Rückseite so versteckt haben, dass man es nicht sofort sieht, unterstelle ich Ihnen eine bewusste Täuschung und stelle Ihnen daher in Aussicht, sie wegen Verdacht des gewerblichen Betruges bei der Polizei anzuzeigen, wenn sie mich nicht in Ruhe lassen. Zudem werde ich beim Aufsichtsgericht einen Entzug ihrer Zulassung beantragen.

Weitere Schreiben können sie sich sparen. Sie werden nicht beantwortet. Drohbriefe werde ich der Polizei übergeben (Nötigung)."

Und dann etwas Nerven haben. Die werden meckern, aber ich habe noch nie gehört, dass das irgendwann jemals eingeklagt worden wäre. Ansonsten kannst du dir nochmal Kevins Antwort durchlesen, da steht eigentlich alles drin.

Bei einem Inkassoschreiben sind die Rechnungsaufstellungen eigentlich immer vollständig einzusehen und nicht auf der Rückseite irgendwo vermerkt. Die Hauptforderung muss deutlich einzusehen sein, die Nebenkosten und die Endsumme. Gegebenenfalls enthalten die Schreiben Anlagen in Schriftform.

Das ist nach vielen Beschwerden zwischenzeitlich eindeutig geregelt. Strittig ist die Höhe der Gebühr und der dahinter stehende Aufwand des Inkassobüros. Dazu gibt es entsprechende Vorlagen.

Da du kein Geld zu haben scheinst kann ich dir nur empfehlen zur Verbraucherzentrale in deiner Nähe zu gehen und die Nach-Forderung prüfen zu lassen. Übrigens nie auf telefonische Mahnungen eingehen. Immer schriftliche Angaben fordern. Am Telefon kann man viel behaupten.

Ich gehe zudem davon aus, dass es sich um ein echtes Inkassoschreiben sprich echte Firma handelt und nicht um eines dieser MassenFAKE-Schreiben. Dort stehen zwar auch Rufnummern etc. dran aber ich denke du hast dies geprüft?

Ja es ist das Universum Inkasso. Die Hauptforderung war vorne dick aufgeführt und hinten drauf dann die 2 Sätze mit der ratenzahlungsgebühr und der Unterschrift drunter von irgendwem da. Ich weiß nicht wieso ich nicht hinten drauf geschaut habe ... 

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Hast Du etwas im Zusammenhang mit den 81 unterschrieben ?

Wurden Dir diese Extrakosten vorher schriftlich mitgeteilt ?

Was hast Du bisher bereits an Gebühren bezahlt ?

Ich schicke Dir nach er noch einen link 

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