Muss ich oder auch nicht mein Verkehrszentralregisterauszug chef zeigen, JA oder NEIN

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4 Antworten

Hallo picasa

Der Zugriff auf das VZR ist gesetzlich geregelt, und hier wird dem Arbeitgeber keine Einsicht eingeräumt.

Wenn also nicht konkret im Arbeits- (oder Tarif-) Vertrag eine Regelung besteht dürfte der Arbeitgeber keinen Anspruch haben.

Die andere Frage ist natürlich, ob man nicht letztlich den Kürzeren zieht, wenn man hier nicht kooperativ ist. Es könnte sein, dass man sich damit auf die Abschußliste setzt.

Ja, denn der Chef hat ein berechtigtes Interesse daran zu erfahren ob du auch in zwei Monaten noch einsetzbar bist oder ob dir ein Führerscheinverlust droht.

ginatilan 09.04.2014, 23:49

Mit deiner Argumentation könnte der Arbeitgeber ja auch bei einem bleich aussehenden Arbeitnehmer die Krankenakte verlangen oder bei einer Arbeitnehmerin mit Gewichtszunahme einen Schwangerschaftstest.

Unsinn

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ginatilan 10.04.2014, 11:19
@ginatilan
oder ob dir ein Führerscheinverlust droht.

und das soll im Verkehrszentralregisterauszug stehen??

viel Ahnung hast du nicht

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Natürlich darf er bei einem Kraftfahrer, so wie bei einem Bankkassierer ein Führungszeugnis.

Für einen Kraftfahrer ist wichtig nachzuweisen, das er kein mehrfacher Temposünder ist, und auch nicht wegen Trunkenheit vorbelastet.

Das ist ganz normal.

picasa1 09.04.2014, 22:27

nun ja aber Bankkassierer ein Führungszeugnis nur 1 x und nicht immer wider

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candycake22 09.04.2014, 22:28
@picasa1

Wenn es Grund zur Vermutung gibt, dass sich etwas geändert hat, dann sicherlich auch immer wieder.

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wfwbinder 10.04.2014, 06:19
@picasa1

Du mußt das sehen, wie die Sache mit dem Führerschein. Jeder der ein Betriebsfahrzeug hat, muss sich regelmäßig überzeugen, dass seine Leute den Führerschein noch haben, weil es sich sonst strafbar macht.

Wenn es um Berufskraftfahrer geht (LKW, Bus), dann eben auch den Auszug aus der Flensburger Kartei.

Kannst Du Dir auch nur anflugweise vorstellen, was mit einem Fuhrunternehmer passiert, der sich da nciht drum kümmert, es einen Unfall gibt mit schweren Folgen udn die Zeitungen titeln:

"Fuhrunternehmer lies notorischen Verkehrssünder einen TAnklastzug fahren. 2 Tote."

Wäre ich Fuhrunternehmer und einer der Fahrer wäre nicht bereit mir den Auszug zu zeigen, würde er einen Arbeitsplatz frei machen. Übrigens, damit käme man vor jedem Arbeitsgericht durch.

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ginatilan 10.04.2014, 11:12
@wfwbinder

. Jeder der ein Betriebsfahrzeug hat, muss sich regelmäßig überzeugen, dass seine Leute den Führerschein noch haben, weil es sich sonst strafbar macht.

richtig

dazu reicht es aber sich den Führerschein zeigen zu lassen.

Wenn es um Berufskraftfahrer geht (LKW, Bus), dann eben auch den Auszug aus der Flensburger Kartei.

FALSCH

. Übrigens, damit käme man vor jedem Arbeitsgericht durch.

da täuscht du dich aber gewaltig!

"Fuhrunternehmer lies notorischen Verkehrssünder einen TAnklastzug fahren

ein "notorischer" Verkehrssünder wird auch keine Fahrerlaubnis mehr haben.

hat der Fahrer seinen Führerschein aber (und das kann der Fuhrunternehmer jederzeit prüfen indem er sich den Führerschein zeigen lässt) ist er auch geeignet und berechtigt diesen Tanklastzug zu fahren

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ginatilan 10.04.2014, 11:18
@ginatilan
Für einen Kraftfahrer ist wichtig nachzuweisen, das er kein mehrfacher Temposünder ist

solange er seinen Führerschein besitzt ist alles in Ordnung, er muss gar nichts nachweisen

und auch nicht wegen Trunkenheit vorbelastet.

deswegen wird ein Berufskraftfahrer einem ärztlichen Attest unterzogen!

und wenn dieser BKF vor 5 Jahre eine MPU machen musste, weil er einmal mit 2 Promille angehalten wurde, und diese MPU bestanden hat, hat er nachgewiesen, dass er wieder geeignet ist ein Kraftfahrzeug zu führen.

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wfwbinder 11.04.2014, 09:33
@ginatilan

Für den Fall, dass Du Arbeitsrechtsanwalt bist und so einen Fall durchbekommen hast, sei Dir sicher, es gibt Arbeitsgerichte, die anders urteilen. Ich habe zwei Arbeitsrechtskommentare geprüft und die waren sich einig.

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ginatilan 11.04.2014, 10:03
@wfwbinder
es gibt Arbeitsgerichte, die anders urteilen.

dann gehe ich in die nächsthöhere Instanz

wenn es sein muss bis zum BGH

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wfwbinder 13.04.2014, 10:41
@ginatilan

Kein Problem, die werden es Dir aber zurückschicken, weil die Zuständigkeit als höchster Instanz beim BAG (Bundesarbeitsgericht) liegt.

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Verpflichtet bist du vielleicht nicht. Aber dein Chef ist auch nicht verpflichtet, dich weiter zu beschäftigen.

Das ist so, wie beim polizeilichen Führungszeugnis. Wenns der Chef sehen will, bringst du es.

picasa1 09.04.2014, 22:10

Da für habe ich Führerschein und das ist doch meine Private Angelegenheit. Das ist fast so wen er mich nach meinen Kontonummer fragten wird......

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candycake22 09.04.2014, 22:12
@picasa1

Auch das wird er wohl machen. Schließlich will er dir ja auch Gehalt überweisen.

Was steht denn drin, was der Chef nicht wissen darf? Mit Sicherheit hast du ja auch bei der Bewerbung schonmal angehen müssen, ob du irgendwelche Vergehen in der Akte hast.

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candycake22 09.04.2014, 22:27
@picasa1

Und wo ist dann das Problem, das einfach deinem Chef vorzulegen? Lohnt dich den ganzen Stress nicht.

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