Muss ich noch arbeiten gehen wenn ich zwei Häuser erbe und verkaufe?

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14 Antworten

Das hängt davon ab, was Ihnen an Geld nach Steuern und evtl. Vorlasten noch verbleibt und wie Sie sich dies Geld dann für Ihre voraussichtliche Restlebensdauer einteilen. - Manch einer ist zum Schluß vollkommen einsam verhungert, ohne da es jemand gemerkt hätte; aber sterben müssen wir schließlich alle mal.

Ein gutes Startkapital mit dem man vernünftig wirtschaften könnte, wäre das Erbe auf jeden Fall.

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Die Frage läßt sich nicht pauschal beantworten, weil es darauf ankommt, wieviel Geld pro Monat ausgegebn wird. Natürlich wird man eine ganze Weile ohne Arbeit auskommen. Allerdings ist das Problem, wenn man nicht sehr sparsam wirtschaftet, das das Geld dann alle wird.

Oder halt nur noch wenig

Eine Teilzeitarbeit ist insoweit sinnvoll, als das man später falls man will, oder falls es nötig wird, wieder Vollzeit arbeiten kann. Hört man komplett auf und nach 10 Jahren ist das Geld alle, wird es sehr schwer wieder arbeit zu bekommen.

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Du hättest also ungefähr 1,05 Mio € zur Verfügung. Es wird Erbschaftssteuer bei dieser Höhe anfallen. Kannst du dir im Internet mit einem Erbschaftssteuerrechner ausrechnen lassen - ist abhängig vom Verwandschaftsgrad.

Zinsen am Markt gibt es fast keine mehr, rechne mal mit 1% pro Jahr, wenn du es nicht anlegst und für dich arbeiten lassen willst - wobei da der Ertrag ohen Profis nicht hoch sein wird und man sich auch auf die Nase legen kann.

Als erstes stellt sich dann die Frage, wie alt du jetzt bist. Dann musst du dir überlegen, wie du leben willst (Kosten der Wohnung, Auto, Leben, Urlaub, Hobbys, Familiengründung...also wieviel Geld das im Jahr so kosten würde). Sagen wir mal, du gibt 60.000 € pro Jahr aus.

Dann kannst du dir ausrechnen, wie lange das Geld reicht.

Gibst du normal viel aus, also ohne Luxus reicht es 15 Jahre, bist du sparsam reicht es 20 Jahre - mal ohne Anlagegewinne gerechnet.

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Du musst noch Erbschaftssteuer bezahlen und vom eventuellen Verkaufserlös muss du Einkommensteuer zahlen. Das mit dem nicht mehr arbeiten müssen wird nicht funktionieren.

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Definitiv nicht.
Kannst ja mal selber ausrechnen, wieviel Geld Du brauchst und wieviel Du hast, wenn Du den Verkaufserlös (abzüglich möglicher Steuern) etc. von mir aus zu 2, 3 oder 5% anlegst. Das reicht nich nicht mal so, ganz zu schweigen von der noch nicht berücksichtigten Inflation.

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Kommentar von Samy795
15.12.2015, 23:51

... weil es aufgrund der Fragestellung im Titel etwas falsch rüber kommen kann: Das "definitiv nicht" bezieht sich auf "reicht das Geld", nicht auf "muss ich noch arbeiten".

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Kommentar von Hardware02
16.12.2015, 11:59

Und wie legst du das Geld zu 5% an?

Ich würde zumindest eines der Häuser behalten und vermieten. Kleinere Immobilien wären besser, weil man so das Risiko streut. Nur findet man kaum noch vernünftige Objekte. 

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Kommentar von Samy795
16.12.2015, 13:57

Du beantwortest Deine Frage bereits selbst.
Mit ordentlichen Immobilien kann man durchaus so eine Rendite erzielen. Behalten ist nur dann interessant, wenn die Parameter stimmen. Ansonsten verkaufen und woanders investieren.
Es gibt aber je nach Risikoaversion und Laufzeit diverse andere Anlagemöglichkeiten.  
Der Markt gibt so eine Rendite locker her, das Hauptproblem liegt darin, die Kostenstruktur zu senken.
Dazu muss man sich halt mit der Materie beschäftigen und vorallem die ganzen unnötigen "Zwischenhändler" wie Bankberater oder Versicherungsverkäufer eliminieren. Denn die leben genau von dieser Differenz zwischen Marktrendite und den 1-2%, die sie an den Kunden weiter geben.
Neben der Kostenreduzierung ist dabei auch ein realistischer Umgang mit dem Thema Risiko eine Grundvoraussetzung.
Garantien kosten. Verzichtet man aber darauf weil man selbst genügend Sachverstand hat, um eine entsprechende Bewertung vorzunehmen, kann man sich dabei viel sparen.

Ich persönlich hab halt das Glück, dass ich beruflich mit dem Thema Risikobewertung zu tun hab und entsprechendes Wissen darüber für meine eigenen Anlagen nutzen kann. Das geht von ETF Sparanlagen über Immobilien bis hin zu stillen Beteiligungen. Gerade bei Letzterem ist ordentlich was drin wenn man die Parameter gut genug kennt und dementsprechend die Spreu vom Weizen trennen kann.

Das größte Problem ist dabei aber wie gesagt, dass viele Leute ihren Wissensstand darüber falsch einschätzen, dass sie sich zu sehr von Emotionen leiten lassen oder auf Leute hören, deren rhetorische Verkaufsfähigkeiten ausgeprägter sind, als ihre Sachkenntnis.

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Niemand "muss" bei uns arbeiten gehen. Wenn du dicht am Rentenalter bist, wird es nach Abzug der Erbschafts- und anderer Steuern sicher reichen. Wenn du gerade mal ausgelernt hast, kannst du ja probieren, wie lange das Geld reicht. Deine Ansprüche kennt hier niemand. Einer kommt mit weniger als tausend € brutto aus, der Andere fühlt sich mit dreitausend bedauernswert arm. Allerdings wird dir dann ein später Wiedereinstieg ins Berfufsleben verdammt sauer werden.

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Du meinst, wenn du das verkaufst?

Dann von Zinserträgen leben? Eher nicht. Bzw. nur auf geringem Niveau.

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Da gibt es Tools, welche dir errechnen, wieviel du monatlich verbrauchen darfst um je nach geplanten Alter zu überleben.

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Nein, denn du musst ja außer der Lebenshaltung auch noch versichern. Das ist nicht wenig.

Außerdem musst du ja erst mal erben und das dauert ja noch. 

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Die Frage ist, was du dann mit dem Geld machst, war nach Steuern übrig bleibt. Schlau angelegt, musst du nicht mehr arbeiten. Andere Möglichkeit, die Häuser vermieten anstatt zu verkaufen.

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Nja knapp über eine Mio ist bisschen wenig... Brauchst mindestens 2 Mio...

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 400.000 € zu 10 % anlegelegt reichen ohne arbeiten zu müssen.

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willst du von den Zinsen leben oder wie meinst du das?

Zinsen bekommst du höchstens 2% im Jahr (aktuell)

800000 x 2% = 16000

pro monat wären das 1333,33 €

Da kommen dann natürlich noch die ganzen Steuern dazu.

Wird also schwer



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Kommentar von wirfaffenfas
15.12.2015, 21:26

danke danke! mir wirds ohne Arbeit nicht langweilig im Gegenteil

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Sollte mit Zinsen reichen wenn du es dir gut einteilst

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