Muss ich nicht in Rechnung gestellte mwst sprich umsatzstuer zahlen?

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3 Antworten

"...ich gehe morgen zum finanzamt um das zu klären. was muss ich beachten?"

 

Was du beachten sollst? Geh nicht dahin, sondern geh um Himmels Willen zuerst einmal zu einem Steuerberater.

Der setzt dann zusammen mit dir einen Brief auf, den du unterschreibst und an das Finanzamt schickst.

Wann immer das Damoklesschwert der Steuerhinterziehung oder leichtfertigen Steuerverkürzung über einem baumelt, sollte man NICHT das persönliche Gespräch mit dem Finanzamt suchen, sondern schriftlich Stellung nehmen.

Bei deiner Steuer(un)kenntnis redest du dich bei einem Vor-Ort-Termin um Kopf und Kragen.

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Nach meinem Verständnis gilt der Umsatz des Vorjahres. Der Übergang in die Regelbesteuerung mit Umsatzsteuer erfolgt automatisch, ohne Hinweis des Finanzamtes. Zeitpunkt ist also das Jahresende - wenn Du für die Kleinunternehmerregelung optierst.

Überschreitest Du die  50.000 im Kalenderjahr, musst Du das dem FinAmt zeitnah mitteilen und deine Umsatzsteuervoranmeldung monatlich oder vierteljährlich abgeben - du solltest spätestens ab diesem Zeitpunkt auch die Umsatzsteuer ausweisen und auch abführen, kannst im Gegenzug aber auch die Vorsteuer absetzen. Hoffentlich hast Du die Steuer auch in deiner Kalkulation berücksichtigt.

Machst Du das nicht, wird das Finanzamt im Rahmen einer Umsatzsteuerprüfung (Betriebsprüfung) aktiv werden und von Dir die Umsatzsteuer ab Januar haben wollen.

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