Muss ich nachhilfe lektionen bezahlen ohne einen Vertrag abgeschlossen zu haben?

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5 Antworten

Da es sich um eine Dauerschuldverpflichtung handelt, ist zu einem wirksamen Vertragsschluss ausnahmslos die elterliche Zustimmung notwendig. Die kann ich aus deiner Antwort heraus nicht erkennen.

Verträge können aber auch mündlich oder durch konkludentes Handeln geschlossen werden. Der Gesetzgeber verlangt nur in Ausnahmefällen eine besondere Form.

Ergo: Es gibt nichts zu zahlen.

Verträge müssen nicht zwingend schriftlich sein, nur bestimmte Formen sind schriftlich vorgeschrieben. Andere können auch mündlich sein oder machst du beim Bäcker einen schriftlichen Vertrag über eine Brötchen.

Wurden deine Eltern irgendwie mit in dem Nachhilfeunterricht eingebunden, ich meine waren die anwesend, also du dich angemeldet hast o. ä. Dann kann durchaus eine Pflicht zum bezahlen bestehen.

Meine Eltern waren nicht dabei

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Da du von 4 Terminen drei wahrgenommen hast bist du stillschweigend einen Vertrag eingegangen. Durch dein Wiederkommen hast du die Vertragsbedingungen angenommen.

Das Schreiben das du bekommen hast ist wahrscheinlich ein Standardschreiben. Die Schule wird sich bei Nichtbezahlung an deine Eltern wenden und - zu recht - das Geld einfordern.

Der Fragesteller kann aufgrund eingeschränkter Geschäftsfähigkeit keine wirksamen Vertragserklärungen abgeben, die nicht ausschließlich zu seinem Vorteil sind.

Das wäre nur der Fall, wenn die Nachhilfe kostenlos wäre.

Deine Antwort ist also juristischer Käse.

Ferner haften Eltern nicht für Ihre Kinder.

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Sorry, aber juristisch ist das total daneben. Minderjährige können keine Verträge abschließen, wo Leistung und Zahlung zu verschiedenen Zeitpunkten sind. Platt gesagt: Du gibst mir 30 Cent, ich gebe dir ein Brötchen; das ist erlaubt. Was nicht geht: Du nimmst erstmal paar Unterrichtsstunden und nach Wochen schicke ich dir die Rechnung.

Was "an die Eltern wenden" angeht: Du glaubst wohl auch das Märchen mit den Bauschilder "Eltern haften für ihre Kinder". 

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@Jewi14

An das Märchen glaube ich nicht aber ich glaube auch nicht an das Märchen dass Kinder freiwillig ohne Kenntniss der Eltern zur Nachhilfe gehen.

Wenn denn nie etwas ausgefüllt wurde, woher hat die Institution dann die Adresse?

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@Bernerbaer

An das Märchen glaube ich nicht aber ich glaube auch nicht an das Märchen dass Kinder freiwillig ohne Kenntniss der Eltern zur Nachhilfe gehen.

Derjenige, der etwas fordert, muss aber einen Beweis dafür anbringen. Und solange er das nicht kann, kann er seine Forderung nicht begründen und damit auch nicht einklagen.

So einfach ist das.

Nicht ohne Grund sollte eine seriöse Schülernachhilfe vor den Terminen eine schriftliche Unterschrift von den Eltern einholen oder sich direkt bar bezahlen lassen.

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Hast du jetzt eine Dienstleistung in anspruch genommen oder nicht?
Das wird mir nicht ganz ersichtlich...

Ich habe die Dienstleistung in Anspruch angenommen

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@Jathu1018

Dabei warst du minderjährig und deine Eltern haben nicht gegenüber dem Anbieter ihr Einverständnis erklärt?

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Wie wäre es wenn du mal zu deinen Eltern gehst?

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