Muss ich nach einem Unfall den Wagen reparieren lassen oder kann ich das Geld von der Versicherung behalten?

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6 Antworten

Man muss den PKW nicht reparieren lassen, solange dieser nach einem Unfall TÜV-gerecht fahrtauglich ist. Die gegnerische Kfz-Versicherung wird dann die für die Reparatur enstehenden Kosten -allerdings unter Abzug der Mehrwertsteuer, wenn dein Freund nicht vorsteuerabzugsberechtigt ist- auf das Konto des Freundes direkt überweisen.

Habe gerade ein neues Urteil gelesen (bzgl der MWST): LG Wiesbaden, AZ. 9S 12/05 -> wenn ein Auto über 10 Jahre alt ist, bekommt der Geschädigte auch die MWST, da solche alten Wagen auf dem Gebrauchtwagenmarkt kaum mehr angeboten werden würden, sondern privat verkauft werden, und da spielt die MWST keine Rolle.

Kann den Vor-Schreibern nur zustimmen, aber: die Versicherung muss unbedingt davon in Kenntnis gesetzt werden, dass eine Reparatur nicht beabsichtigt ist, weil sie nur so die Mehrwertsteuer nicht mit einberechnet. Sonst könnte es wirklich Ärger geben (ggf. Anzeige wegen Betruges bezüglich der Mehrwertsteuer, die vom Versicherungsnehmer zu Unrecht mitkassiert wird).

Nein, du kannst dir das Geld auch ohne Reparatur inkl. MWST. auszahlen lassen. Der Versicherung kann es schließlich egal sein, an wen sie das Geld bezahlt; an den Reparatur-Betrieb oder dich als Eigentümer. Und mit deinem Eigentum kannst du machen, was du willst.

Wenn er den Wagen nicht repariert, dann bekommt er das Geld einfach nur ohne Mehrwertsteuer ausgezahlt.

Das ist falsch (geht nicht bei Privat-Leuten. Die müssten ja bei Wiederbeschaffung auch die MWSt. bezahlen). Die Versicherungen probieren diesen Trick aber immer wieder.

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was du mit dem geld machst ist dir überlassen.

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