Muss ich mit Konsequenzen rechnen, wenn ich dem Arbeitsamt eine Schwerbeheinderung verschweige?

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3 Antworten

Allerdings, wenn das rauskommt. Du bist verpflichtet, alles, was zur Arbeitsplatzsuche relevant ist - und dazu zählt eine Schwerbehinderung von 50 % - anzugeben. Auch dem Arbeitgeber gegenüber bist Du dazu verpflichtet, wenn die Behinderung arbeitsrelevant ist (ich beispielsweise habe schwere Rückenbeschwerden. Was würde passieren, wenn ich das nicht angebe und vom AA als Möbelpacker eingesetzt werde?). Ich würde mit den Sachbearbeitern vom AA auf jeden Fall darüber sprechen. Sie haben Schweigepflicht und sind auch bestrebt, Dir in Kürze einen Job zu vermitteln. Hier würde Lügen (denn genau das ist es) sich nicht auszahlen. Bewerbungen - das ist noch mal wieder ein anderes Kapitel, obwohl, wie ich schon sagte, auch hier unter Umständen Dinge beim Namen genannt werden müssen.

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Musst du nicht, solltest du aber machen. Sagst du nichts mußt du jede Arbeit annehmen die dir angeboten wird und mußt auf alle Vergünstigungen wie mehr Urlaub, Kündigungsschutz etc verzichten. Wenn das Jobcenter weiß, dass du behindert bist werden sie das bestmögliche für dich machen. Wird man dich als Schwerbehinderten einstellen haben auch die Unternehmer Vorteile dadurch, weil sie Förderungen beantragen können. Hier verbleiben den Firmen nur Nachteile, indem sie dich nicht ohne behördliche Genehmigung kündigen können und du ein paar Tage mehr Urlaubsanspruch hast. Fragebögen solltest du stets korrekt ausfüllen, denn falsche Angaben zu machen und den Fragebogen unterschreiben sollte man tunlichst vermeiden. Dann lieber eine Erklärung abgeben, wenn man arbeiten will und auf die Sonderrechte verzichten. Falsche Angaben die relevant für eine Einstellung sind bedeuten den Tod eines jeden Vertrages und kann auch nachträglich fristlos gekündigt werden.

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Ich würde es einfach verschweigen.

Der im Jobcenter will dich auch vermittelt bekommen und wird deine Entscheidung nachvollziehen können, sollte es rauskommen.

MfG

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