Muss Ich mir um meine Mutter sorgen machen?

...komplette Frage anzeigen

4 Antworten

Da Du nur Deine Argumente und Deine Schilderung hier zum Besten geben kannst und Deine Mutter nicht, haben wir hier ein einseitiges Bild.

Ich denke, mit acht Jahren wird man keine großen Kenntnisse über die Folgen von Alkohol- und Nikotinkonsum besitzen (können)...

Zudem haben wir nichts über den männlichen Teil Deiner Elternschaft zu lesen bekommen...

Wie dem auch sei: Deine Mutter hat das Recht, ihr Leben so zu gestalten, wie sie dies für richtig erachtet. Die Konsequenzen daraus muss (und wird) sie aber auch selber ziehen müssen...

Du hast zwar das Recht, sie darauf aufmerksam zu machen, dass Dich das stört, aber nicht, sie dazu aufzufordern, es zu unterlassen...

Du kannst ja mit gewissen 'Spielregeln' Deinen Unmut zu Ausdruck bringen: Keine Küsschen mehr von ihr annehmen und ihr geben (wg. Biergeruch), keine Umarmungen mehr mit ihr austauschen (wg Nikotingestank an der Kleidung) u.v.m.

Du kannst Deiner Mutter ruhig zu verstehen geben, dass Du Angst hast um sie und Dir gewisse Sorgen machst. Aber auf eine für sie nervende und drängende Art ist der falsche Weg. Damit stößt man auf eine Mauer des Widerstandes, welche der Gegenüber dann auf(ge)baut (hat). Man muss das Herz errreichen, wenn man verstanden werden will, besser mitgefühlt werden will...

Hier solltest Du aber Deine Mutter verstehen lernen (üben), indem Du sie auf ihre Beweggründe eingehst, weshalb sie Bier trinkt und raucht und viel isst. Man muss auch den anderen verstehen lernen, denn dieser macht ja in der Regel nicht irgendwelche Dinge ohne Grund und/oder Sinn....

Dass Deine Mutter 'überfett' sei, können wir nicht beurteilen, da wir kein Bild von ihr haben und somit nicht wissen, wie sie aussieht. Zudem ist dies eine relative Größe, da dies a) von der Körpergröße abhängt und b) Du erstmal Deine Sicht von 'Überfettung' darlegst (medizinisch betrachtet kann dies anders gewertet sein).

Gehen wir aber davon aus, dass Deine Mutter tatsächlich 'überfettet' sei, so ist dies a) ihre Entscheidung und b) Deine Scham, mit der Du zurecht kommen musst. Für Deine Scham ist nicht Deine Mutter zuständig, sondern betrifft ganz allein Deine eigene Gefühlswelt...Woher diese Scham kommt, solltest Du selbst beantworten (müssen)...

Liegt jedoch eine Angst vor, dass Deiner Mutter schwer krank werden könnte, oder gar sterben, so teile ihr Deine Befürchtungen in ruhigem Ton vor. Aber nicht jeden Tag. Es reicht, dass sie über Deine Befürchtungen und Gefühle Bescheid weiß.

Letzendlich muss sie selbst darauf kommen und die Entscheidungen für ihr Leben selbst fällen...

Nicht Du für sie, denn sie ist die Erwachsene...

Mit 14 könntest Du Dich entscheiden, von Deiner Mutter weg zu Deinem Vater (?) hin zu ziehen, falls Eltern getrennt leben sollten...

Gruß Fantho

Sie wird ihr Zeug nicht aufgeben deshalb sprich bitte mit dem Jugendamt z.B. darüber, wie sich deine Mutter verhält. Nachteil : Du kommst wahrscheinlich von ihr weg. Vorteil : Sie wird ihre Hilfe bekommen. Überleg es dir gut.

Fantho 15.03.2016, 23:17

Begründung für mein Thumb-Down:

Voreilige Schlussfolgerung! Bier zu trinken (er schrieb ja nicht, dass sie Alkoholikerin sei), gut zu essen und auch das Rauchen sind keine Gründe, das Jugendamt einschalten zu müssen. Zudem haben wir nciht erfahren, ob es nicht noch einen männlicvhen Elternteil gibt...

Du kannst hier mit diesem falschen Ratschlag ganz schön was kaputt machen, zumal Du (Dir) nicht die andere Seite (an)gehört hast...

Gruß Fantho

1
Ssenmodnar 08.04.2016, 16:32
@Fantho

Ich habe meinen Vater noch,aber meine Eltern sind geschieden und meine Mutter hat das Sorgerecht.

0

Es ist Sache der Mutter Grenzen zu setzen. Du bist das Kinder, nicht ihr Erziehungsberechtiger.

Geh zum Jugendamt, dort kann man mit denen über so einen Fall reden. Sie helfen dir garantiert!

Fantho 15.03.2016, 23:18

Begründung für mein Thumb-Down:

Voreilige Schlussfolgerung! Bier zu trinken (er schrieb ja nicht,
dass sie Alkoholikerin sei), gut zu essen und auch das Rauchen sind
keine Gründe, das Jugendamt einschalten zu müssen. Zudem haben wir nicht erfahren, ob es nicht noch einen männlicvhen Elternteil gibt...

Du kannst hier mit diesem falschen Ratschlag ganz schön was kaputt machen, zumal Du (Dir) nicht die andere Seite (an)gehört hast...

Gruß Fantho

0

Was möchtest Du wissen?